Mercedes S 63 AMG: W 220, V12, Preis

Diesen S 63 AMG gab's nur für VIP-Kunden

Der Mercedes S 63 AMG der Baureihe W 220 war nur von VIP-Kunden und Staatsoberhäuptern bestellbar. Jetzt wird eines der 70 Exemplare verkauft!
Die Mercedes S-Klasse Baureihe W 220 wurde zwischen 1998 und 2005 fast 500.000 Mal verkauft. Der ultraseltene S 63 war jedoch nur auf Spezial-Bestellung zu haben. Jetzt steht eines von nur 70 gebauten Exemplaren zum Verkauf. Der Preis ist fair!

Den S 63 gab es schon 2002

Ohne den Schriftzug ist nicht zu erkennen, dass es sich um das seltene Sondermodell S 63 handelt.

Ab 1999 war der S 55 mit einem 360 PS starken 5,5-Liter-V8-Sauger (M 113 E 55) das Topmodell in der S-Klasse. Im September 2002 wurde die Maschine vom V8-Kompressor mit 500 PS abgelöst. Der mächtige S 65 mit V12-Biturbo und 612 PS sowie 1000 Nm Drehmoment wurde erst im Frühjahr 2004 eingeführt. Dann folgte der S 63, den viele ausschließlich mit der Baureihe W 221 verknüpfen. Was allerdings kaum jemand weiß: Schon den Vorgänger W 220 gab es als S 63, allerdings nur im Jahr 2002 und auch nur in einer Kleinserie!

S 63 mit V12-Saugmotor

Der Innenraum mit Holz-Zierleisten (Kastanie) ist im Topzustand.

Dieses kaum bekannte Sondermodell wurde exklusiv an VIP-Kunden, königliche Familien und Staatsoberhäupter verkauft. In der kurzen Bauzeit sollen vom S 63 nur rund 70 Exemplare (alle als Langversion) gebaut worden sein. Das Besondere am S 63: Er hat keinen V8, sondern einen V12-Saugmotor (M 137 E 63) mit 6258 ccm Hubraum unter der Haube. Die Leistung gibt Mercedes mit 444 PS und 620 Nm an. Optisch ist das Sondermodell nicht vom S 55 zu unterscheiden, allerdings wurden alle S 63 mit einem überarbeiteten Fahrwerk ausgeliefert.
Genau so ein extrem seltener S 63 steht jetzt zum Verkauf. Das Autohaus MT Autobörse bietet einen von nur 70 gebauten S 63 auf W 220-Basis an. Die Luxuslimousine wurde im Dezember 2001 in Deutschland erstmals zugelassen. Innerhalb von 18 Jahren wurde der S 63 überschaubare 55.000 Kilometer bewegt. Laut Inseratsbeschreibung befindet sich die alabasterweiße S-Klasse in einem gepflegten Originalzustand. Diesen Eindruck belegen auch die Bilder – an diesem AMG gibt es keine Mängel. Wie es sich für eine echte Luxuslimousine gehört, hat der S 63 eine umfangreiche Ausstattung, darunter elektrische Sitze mit Heizung und Belüftung, Softclose, Exclusive-Lederausstattung, Kastanien-Holz und Navi.

Günstiger als ein gebrauchter S 65

Luxus auch in der zweiten Reihe: elektrische Sitze mit Belüftung im S 63.

Wer jetzt denkt, der topgepflegte und extrem seltene S 63 L sei sündhaft teuer, liegt falsch: Der Händler ruft für den AMG sehr faire 29.500 Euro auf. Gemessen an der Seltenheit geht der Preis mehr als in Ordnung, schließlich steht aktuell kein zweiter S 63 W 220 in der AUTO BILD-Gebrauchtwagenbörse zum Verkauf. Auch der Preisvergleich mit dem S 55 lohnt: Gepflegte Modelle mit Kompressor-V8 beginnen bei rund 20.000 Euro, den extra starken S 65 mit 612 PS gibt es nicht unter 30.000 Euro.

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