Mercedes W 124 auf den PS Days Hannover 2024
Alle W 124 auf der Tuningmesse – so unterschiedlich geht E-Klasse!

Bild: Kim Biehl
Ob Kombi, Limousine, Cabrio oder Coupé – der Mercedes W 124 ist unter anderem wegen der Modellvielfalt einer der beliebtesten Oldtimer der Deutschen. Und wenn es um Vielfalt und Individualität geht, dann spielen die alten E-Klassen auf den PS Days 2024 in Hannover ganz oben mit. AUTO BILD hat sich auf die Suche nach allen W 124 auf der Tuningmesse begeben!
Mercedes W 124 T-Modell im Evo II-Look
Eingefleischte Mercedes-Fans oder auch aufmerksame Beobachter der Videos von JP Performance haben den lachsfarbenen 190er im EVO II-Look sicher schon einmal gesehen! Das Krasse an dem Umbau war, dass alles zusammen nur 10.000 Euro gekostet hat. Und auf den PS Days zeigt Falk – der Besitzer des 190ers – sein neuestes Projekt. Die Lackierung – beziehungsweise Folierung – ist zwar ganz anders, der W 124 strahlt in "Matt Metallic Gelb", doch eine Gemeinsamkeit bleibt: die Anlehnung an den Evo!

Am Mercedes W 124 T-Modell im Evo II-Look gibt es unzählige Details zu entdecken: Und damit sind nicht nur die zahlreichen Schriftzüge gemeint!
Bild: Kim Biehl
Das ist bei dem T-Modell noch mal eine andere Herausforderung, da die Base natürlich eine ganz andere ist. Die ersten Schwierigkeiten beginnen wohl beim Spoiler, denn der riesige Heckflügel des Evo ist bei einem Kombi nicht umsetzbar. Die Alternative: ein fetter Dachkantenspoiler. Und dieser ist sicher nicht weniger auffällig! Insbesondere der McDonald's-Schriftzug, der von vorne betrachtet über das Dach ragt, bringt den einen oder anderen Besucher zum Schmunzeln. Ebenfalls ein witziges Detail: Die Abschlepphaken an Front und Heck sind mit dem Louis-Vuitton-Logo versehen. Ähnlich luxuriös geht es übrigens bei den Felgen zu, denn der W 124 steht auf mattschwarzen Maybach-Schlappen.
Jachthafen oder Tuning-Messe: Mit diesem 124er ist man immer gut "angezogen"
Ein Kontrastprogramm zum gelben T-Modell im Evo-Look bietet ein dunkelblaues, elegantes 124er Cabriolet. Die Chrom-Abgasanlage mit doppeltem Endrohr, die auffällige Tieferlegung sowie die OZ-Futura-Felgen sind zwar typische Tuning-Bestandteile und werden im ersten Moment sicher nicht als "elegant" betrachtet, doch in Kombination mit dem hellen Innenraum und der glänzenden Lackierung, stellt man sich den 124er direkt bei Sonnenuntergang auf einer entspannten Abendrunde im Sommer vor – oder vielleicht auch in einem Jachthafen.
Verstärkt wird der klassische, cleane Look durch die Volllackierung in Nautikblau Metallic. Normalerweise sind die Sacco-Bretter bei den Cabrios seit der ersten Modellpflege (Mopf) der 124er-Baureihe ab 1989 farblich abgesetzt.

Normalerweise wäre hier von einem Straßenkreuzer die Rede: sieht elegant aus, ist geräumig und ideal zum Cruisen. Doch da es ein Mercedes ist, passt "Sternenkreuzer" natürlich besser.
Bild: Kim Biehl
Außerdem handelt es sich bei diesem Cabrio nicht um einen sogenannten Mopf1, sondern einen Mopf2, also ein Modell der letzten Modellpflege. Zu erkennen unter anderem an den dunklen Rückleuchten, den weißen Blinkern und der Position des Sterns, der bis zur zweiten Modellpflege auf dem Kühler saß und bei allen Mopf2-Modellen direkt auf der Haube.
Obwohl beide Modelle der gleichen Baureihe entstehen, gibt es unzählige Kontraste und Unterschiede, die beide 124er sehenswert machen. Kein Auto ist wie das andere. Und wenn Ihr sehen wollt, welche W 124 noch auf den PS Days 2024 zu sehen waren, dann klickt einfach in die Bildergalerie.
Service-Links














