Militär-Messe Eurosatory 2014
G-Klasse und Co in Uniform

Mercedes G-Klasse 6x6 erstmals im Militär-Look und ein gepanzerter MAN-Truck von Rheinmetall: Hier sind die Fahrzeuge der weltgrößten Militär-Messe!


Das Long Range Patrol Vehicle (kurz: LRPV) fährt auf Basis eines Mercedes G 300 CDI 6x6.
Bild: Robin Hornig
Groß, gepanzert oder extrem: Schwermetall auf autobild.de

Geländeprofi in Uniform: Der Unimog U 5023 4x4 demonstriert sein knackiges Fahrwerk.
Bild: Robin Hornig
Außerdem zeigen die Stuttgarter den neuen Unimog zum ersten Mal in Uniform. Basis ist der U 5023 4x4: Ausgestattet mit einem 230 PS kräftigen Vierzylinder-Diesel (900 Nm Drehmoment) erfüllt der neue Unimog die Emissionsklasse Euro VI. Das um 120 Millimeter verlängerte Fahrerhaus verfügt in der Militär-Version über eine Dachluke, die maximale Watfähigkeit liegt bei 1,20 Meter.

Rheinmetall Survivor R 4x4: Basis ist ein MAN-Truck mit 335 Diesel-PS aus 6,9 Litern Hubraum.
Bild: Robin Hornig

Im gepanzerten IMI Combat-Guard haben sechs bis acht Personen Platz.
Bild: Robin Hornig

Im Inneren ist der General Dynamics LAV Demonstrator mit feinem Leder bestückt. Aber: Reinfotografieren verboten!
Bild: Robin Hornig
VW Amarok M (Militär)

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Mit seiner Waffe auf der Ladefläche könnte der VW Amarok M auch im Auftrag von Paramilitärs oder Kämpfern der Arabischen Revolution unterwegs sein. Das M steht aber für "Militär" – der Pick-up soll also Spezialeinheiten der Bundeswehr oder Verbündeten die Arbeit erleichtern. Der bedrohliche Look ist dabei volle Absicht: Special Forces in mattschwarzen Mercedes G-Klassen ...
Bild: Rheinmetall

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... würden zwischen Toyota Hilux und Co mehr hervorstechen als ein Amarok M. Wer sich sonst mit Zottelbart und langen Gewändern tarnt, der muss also auch bei der Fahrzeugwahl konsequent bleiben. Da der deutsche Markt bislang nichts Geländetaugliches im Bad-Boy-Look zu bieten hatte, bediente man sicher gerne mal bei Toyota oder Nissan. Rheinmetall und MAN sorgen mit ihrer Militärversion des VW Amarok nun dafür, dass die Steuergelder in Deutschland bleiben.
Bild: Rheinmetall

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Der Amarok "M" hat den Vorteil, dass nicht erst ein handelsüblicher Geländewagen auf die Bedürfnisse der Soldaten angepasst werden muss. Rheinmetall, MAN und Karosseriebau Freytag haben an alles gedacht und ein Schweizer Taschenmesser auf vier Rädern entwickelt. Je nach Verwendungszweck ...
Bild: Rheinmetall

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... kann der Amarok Military mit Rundumkennleuchten auf dem Dach, Tarnlichtanlage und Waffenhalterungen ausgestattet werden. Ohne Innenverkleidung oder Sitzbänke rauszureißen, haben vier bullige Typen mit Oakley-Sonnenbrillen samt Ausrüstung Platz.
Bild: Freytag-Karosseriebau

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Die Ladefläche (2,52 Quadratmeter Doppelkabine bzw. 3,57 Quadratmeter Einzelkabine) bietet genug Staufläche für Handfeuerwaffen, Funkausrüstung oder ein dickes Maschinengewehr. Das kann man unter einer Kabine verstecken oder zur Abschreckung ganz selbstbewusst zeigen.
Bild: Freytag-Karosseriebau

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Die Militärversion kommt mit den bekannten Zweiliter-Diesel- und Turbodiesel-Antrieben von 122 bis 180 PS. Weil es in Schurkenstaaten nicht nur Sandwüsten, sondern auch geteerte Straßen gibt, lohnt eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Geschaltet wird mit Achtgang-Automatik oder manuellem Sechsgang-Getriebe. Sobald es ins Gelände geht, kommt der Allradantrieb zum Einsatz.
Bild: Rheinmetall

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In der Military-Version verfügt der VW-Pick-up über eine höhere Bodenfreiheit, 16-Zoll-Offroadreifen und verstärkte Fahrwerkskomponenten. Anhänger bis 2,8 Tonnen können mit einer einer NATO-Anhängerkupplung gezogen werden. Zur Panzerung des Amarok M gibt es bislang noch keine Information. Wahrscheinlich sind mindestens Motor, Tank und Getriebe geschützt.
Bild: Geroh

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Auf der Eurosatory 2012 zeigt Rheinmetall Defence auch cden Truppentransporter HX2. In der ausgestellten 6x6-Cargo-Variante kommt ein MAN-Dieselaggregat mit 440 PS zum Einsatz. Zusammen mit der großvolumigen 16-Zoll-Reifen soll der HX2 in jedem Gelände klarkommen.
Bild: Werk

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Der HX2 ist mit dm sogenannten "Active Defence System" (ADS) ausgestattet. "ADS ist das weltweit modernste und leistungsfähigste abstandsaktive Hard-Kill-System zum Schutz von Militärfahrzeugen praktisch aller Gewichtsklassen vor Bedrohungen im Einsatz", erklärt der Hersteller. Erkennt das Sensorsystem ...
Bild: Werk

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... eine anfliegende Bedrohung im Nahbereich, zum Beispiel einen Hohlladungsgefechtskopf, dann aktiviert es im Mikrosekundenbereich einen Schutzsektor – und zerstört das Objekt mit "gerichteter Energie".
Bild: Werk

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Etwas weniger abstrakt klingt der Name dieses fast zehn Meter langen, knapp drei Meter breiten und über drei Meter hohen Riesen, der seit Ende 2011 den Bundeswehr-Fuhrpark verstärkt. Der "Bison" soll bei den Ausbildungs- und Schutzbataillonen in Kunduz und Mazar-e-Sharif eingesetzt werden.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Die Aufgabe der Stahl-Monster: Bergen und Abschleppen von beschädigten Radfahrzeugen aller Art und dabei die Soldaten vor Angriffen schützen. Im typischen Abkürzungswahn der Armee heißt der Bison entsprechend seiner Bestimmung "sGeBAF", was nichts anderes als "schweres Geschütztes Berge- und AbschleppFahrzeug" bedeutet.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Der Bison basiert auf dem Actros 4151 AK 8×8. Er verfügt über ein zulässiges Gesamtgewicht von 48 Tonnen. Der Dieselmotor leistet 503 PS bei 1800 Umdrehungen pro Minute.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Seine vollsynchronisierten 16 Gänge, ausgelegt als Schnellganggetriebe, verhelfen dem Bison zu einer Maximalgeschwindigkeit von 85 km/h, im Abschleppbetrieb sind bis zu 80 km/h drin. Allradgetrieben sollen die zwölf grobstolligen Reifen auf vier Achsen auch schwierigstes Gelände bewältigen.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Bei einer Vorführung zeigte die Bundeswehr einen Ausschnitt aus dem Berge-Programm des Bison. Einen "umgekippten" Lkw ziehen die Spezialisten mit Hilfe der vorderen Selbstbergewinde an einem Stahlseil hoch und ...
Bild: Heer/Dana Kazda

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... stellten ihn wieder auf die eigenen Räder.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Die Winde kann dabei geschützt vom Fahrerhaus aus gesteuert werden. Sie wird auch im Extremfall zur Selbstbergung in schwierigem Gelände eingesetzt. Das Fahrerhaus bietet der Besatzung Schutz vor Geschossen und improvisierten Sprengfallen (IEDs). Die schweren Türen werden hydraulisch geöffnet und verschlossen.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Mit der am Heck des Bisons befindlichen Bergewinde wird der beschädigte Lkw dann nahe genug an den Bison herangezogen, um das Abschleppen zu ermöglichen. Der hydraulische Unterfahrlift wird per Fernsteuerung exakt unter das beschädigte Fahrzeug platziert.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Der Lift stemmt eine Last von bis zu 16 Tonnen. Für jedes Radfahrzeug der Bundeswehr bietet der Bison entsprechende Adapter, um den Lift sicher zu befestigen.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Um unter Gefechtsbedingungen schnellstmöglich ein Fahrzeug abzuschleppen, kann auch ein so genanntes Kettenbergegeschirr verwendet werden. Damit wird das beschädigte Fahrzeug am Lift und der Abschleppvorrichtung befestigt, hydraulisch angehoben und abgeschleppt.
Bild: Heer/Dana Kazda

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Zusätzlich ist auf dem Büffel ein Hydraulik-Kran montiert, der weitere Bergemöglichkeiten bietet. Einen Bison in freier Wildbahn werden allerdings die wenigstens Zivilisten zu Gesicht bekommen. Es sei denn, die olivgrünen ...
Bild: Heer/Dana Kazda

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... Fahrzeuge mit dem Y auf dem Kennzeichen sind im Konvoi auf der Autobahn unterwegs. Lust auf mehr Militärfahrzeuge? Hier kommen die Radfahrzeuge der Bundeswehr.
Bild: Bundeswehr

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Der Klassiker ist die Mercedes G-Klasse, bei der Bundeswehr Wolf genannt. Rund 10.000 leichte Lkw vom Typ Wolf hat die Bundeswehr zwischen 1989 und 1994 angeschafft, ...
Bild: Bundeswehr

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... und zwar in den Versionen "kurz offen", "kurz offen LL (luftlandefähig)", "lang offen", "Fahrgestell mit Kofferaufbau Sanität" und "Kastenwagen lang LL Sanität".
Bild: Bundeswehr

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Eingesetzt werden die 250 GD, 290 GD und G 270 CDI z. B. zum Transport von Personen, beim Feldkabeltrupp, als Beobachter, Aufklärer, Konvoi-Begleiter, Kommandeurs- und Arztwagen, ...
Bild: Bundeswehr

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... bei den Feldjägern in Deutschland und im Ausland, und beispielsweise beim Fm-Trupp Vorkommando im Auslandseinsatz (Foto). Das hat die Aufgabe, vor Ort möglichst schnell sicheren Funkverkehr zu ermöglichen. Problem: Die Mehrheit der Wölfe ist bisher nicht gepanzert!
Bild: Bundeswehr

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Der treibt auch den fünftürigen G an, den der BwFuhrparkservice im Angebot hat. Der Fuhrparkservice versorgt unsere Streitkräfte seit 2002 mit Serienfahrzeugen mit und ohne militärische Sonderausstattung.

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Zum Beispiel die Feldjäger: Die fahren u.a. den Widder, einen VW T5 4Motion.

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Der Aufreger 2009: Als der BwFuhrparkservice Nissan Patrol für die Feldjäger anschafft, löst das bundesweit Proteste aus. Viele fordern deutsche Autos für die Bundeswehr und vergessen: Der Patrol ist ein gutes Auto für wenig Geld!
Bild: J.Faller Streitkräftebasis

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Für die Offiziere hat der Fuhrparkservice u.a. Mercedes E 220 CDI im Programm. Silber sind diese Autos, damit sie nach ihrer Dienstzeit leichter verkauft werden können.

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Jetzt geht's zu den Spezialfahrzeugen: Der Mungo wird von Krauss Maffei Wegmann auf Basis des Kleinlasters Multicar aufgebaut.
Bild: KMW

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Er dient verschiedenen Spezialkräften als Einsatzfahrzeug. Zwei plus acht Mann fasst der Mungo, zwei Tonnen darf er zuladen. Angetrieben wird der Kleine von einem 2,7-Liter-Turbodiesel mit 105 PS.
Bild: KMW

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Allrad, eine elektronische Traktionskontrolle, Differenzialsperre, Kriechgang und Notlaufreifen machen den Mungo fast überall einsetzbar. Die Reichweite liegt laut Bundeswehr bei rund 500 Kilometern.
Bild: KMW

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Ein Transport-Hubschrauber CH-53 kann einen Mungo mit abgeklappten Seitenteilen einladen, eine Transall C 160 schafft das Doppelte.
Bild: KMW

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Direkt aus der Luft absetzen lässt sich der KMW Mungo natürlich auch.
Bild: KMW

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Der flache Spähwagen Fennek (Wüstenfuchs) gehört seit 2003 zum Fuhrpark der Bundeswehr.
Bild: Bundeswehr

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Seine Aufgabe besteht darin, sich nahezu geräuschlos in unbekanntem Terrain zu bewegen und die Artillerie per Radar zu unterstützen.
Bild: Bundeswehr

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Drei Mann bewegen einen Fennek: der Kommandant, der Fahrer und der Systembediener. Der Fahrer nimmt mittig im Auto Platz, die beiden anderen sitzen rechts und links hinter ihm.
Bild: Bundeswehr

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Der Fennek ist schwer gepanzert und bietet Schutz vor allen erdenklichen Schusswaffen, Minen und Sprengstoff.
Bild: Bundeswehr

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115 km/h fährt er vorwärts Spitze, rückwärts sind es 23 km/h. Ca. 860 Kilometer Reichweite kann er mit einer Tankfüllung schaffen.
Bild: Bundeswehr

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Die Wattiefe des Flachmanns liegt bei einem Meter. 5,58 Meter ist er lang und 2,55 Meter breit.
Bild: Bundeswehr

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Allschutz-Transportfahrzeug ist die offizielle Bezeichnung für den Dingo 2 von KMW. Unter der gepanzerten Haut steckt ein Unimog U 1550 L. Entsprechend geländegängig ist der Dingo. Schutz bietet er vor Schusswaffen und Minen.
Bild: KMW

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Ein 240 PS starker Diesel treibt den Riesen an. Fünf voll ausgerüstete Soldatinnen und Soldaten passen in die Kabine. Das 7,62-Millimeter-MG auf dem Dach dient der Selbstverteidigung.
Bild: Werk

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Eingesetzt wird der Dingo 2 z. B. in Mazedonien. Bewährt hat er sich aber vor allem im Einsatz als Patrouillenfahrzeug in Afghanistan.
Bild: KMW

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Da schätzen die Soldaten seine Geländegängigkeit und Wendigkeit, in der Ebene wie in den Bergen. Nur mit seinem Gesamtgewicht von 8,8 Tonnen scheitert der Dingo hier und da an einer afghanischen Brückenkonstruktion.
Bild: KMW

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Noch mehr Platz und noch mehr Schutz bietet der Boxer von KMW. Der imposante Transportpanzer hat Platz für bis zu acht Soldaten und ihre Ausrüstung. Dazu kommen drei Mann Besatzung.
Bild: KMW

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720 PS sorgen beim Vierachser für eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 100 km/h. Bis zu 33 Tonnen Gefechtsgewicht gibt KMW für den Boxer an.
Bild: KMW

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Seine Außenhaut nimmt es im Grundschutz-Level mit Panzerabwehrminen, schwerem MG-Feuer und Artilleriesplittern auf. Dem Boxer mit Zusatzschutz können selbst Mittelkaliber und Bombletts wenig anhaben.
Bild: KMW

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Mit zwei MG und einer Granatmaschinenwaffe Kaliber 40 mm verteidigt sich die Besatzung des Boxer. Im September 2009 hat die Lieferung von Boxern an die Bundeswehr begonnen. Der Boxer ist der Jüngste unter den Transportpanzern der Bundeswehr, ...
Bild: Werk

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... der Fuchs ist zwei Generationen älter. 1979 hat die Truppe den ursprünglich als reinen Transporter konzipierten Panzer in Dienst gestellt.
Bild: Bundeswehr

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320 PS und sechs riesige Räder lassen den Fuchs fast überall durchkommen. 440 mm Bodenfreiheit und eine Grabenüberschreitfähigkeit von mehr als einem Meter tun ihr Übriges. Zu Lande kommt der Fuchs auf eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h, ...
Bild: Bundeswehr

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... im Wasser schafft er zehn (ca. 5,4 Knoten). Dort sorgen die beiden am Heck montierten Schrauben für Vortrieb.
Bild: Bundeswehr

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Bis zu einer Tonne Nutzlast kann der Fuchs mit sich führen. Zwei Mann fahren, bis zu zehn Mann finden im Laderaum Platz.
Bild: Bundeswehr

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Diese Zahlen variieren allerdings je nach Einsatzgebiet. Heute ist er nämlich nur noch selten als reiner Transporter unterwegs, er wird stattdessen hauptsächlich als Funk-, Radar- und Spürpanzer zur Bekämpfung von chemischen Kampfstoffen gebraucht.
Bild: Bundeswehr

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800 Kilometer Reichweite gibt die Bundeswehr für den Fuchs mit einer Tankfüllung Diesel an. Gar nicht schlecht für 12,7 Liter Hubraum, oder?
Bild: Bundeswehr

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Achtzylinder-Diesel, 255 PS, eine fünf Meter mal 2,38 Meter große Ladefläche, fünf Tonnen Zuladung und fünf Tonnen Zugkraft. Den luftgekühlten Fünftonner von MAN setzt die Bundeswehr zum Beispiel bei der Versorgung ein.
Bild: Bundeswehr

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Ähnlich wie den dreiachsigen Siebentonner und den Zehntonner (Bild) mit vier Achsen: Der 320 PS starke Allrad-Lkw kann zehn Tonnen zuladen, hat einen Eintonnen-Ladekran und bringt z. B. den Verbänden im Feld ihren Sprit.
Bild: Bundeswehr

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König unter den olivgrünen MAN-Transportern ist der Fünfzehntonner. 400 PS holt der aus seinem turbogeladenen Diesel-Aggregat. Die haben mit einem Mini-Panzer wie dem Wiesel (2,6 Tonnen) natürlich leichtes Spiel.
Bild: Bundeswehr

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MULTI (Mechanisierte Umschlag-, Lager- und Transport-Integration) heißt das System von Wechselladerpritschen, mit dem der große MAN seit einigen Jahren arbeitet. Vorteil: Der Lkw steht beim Be- und Entladen der Pritsche nicht mehr nutzlos herum.
Bild: Bundeswehr

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Das steigende Sicherheitsrisiko für unsere Jungs und Mädels in Flecktarn betrifft auch die Besatzungen der Lkw. Deshalb bietet beispielweise KMW geschützte Kabinen zum Nachrüsten an.
Bild: KMW

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Eine spannendere Aufgabe für den MAN-Fünfzehntonner als der Transport, ist sein Einsatz als Faltstraßengerät. Ein Faltstraßengerät legt zum Beispiel im Wasser robuste Aluminiumteile aus, auf denen die Fahrzeuge der Bundeswehr leichter fahren können als im schlammigen Flussboden.
Bild: KMW

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Nachfahre des MAN ist der Iveco Trakker. Dieser hier ist ein 8x8 mit gepanzertem Führerhaus und Dekontaminationsaufbau.

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Die Bundeswehr setzt den Trakker u. a. als reinen Transporter ein, als mobile Kommandostelle ...
Bild: Bundeswehr

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... und als Tankwagen.
Bild: Bundeswehr

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Und nicht nur die taktischen Teile der Truppe werden vom italienischen Lkw-Spezialisten mit Fahrzeugen versorgt, auch der Verpflegungsservice fährt Iveco.

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MAN raus aus dem Bundeswehr-Fuhrpark? Auf keinen Fall. Auf den Parkplätzen des BwFuhrparkservice steht selbstverständlich auch die neue Lkw-Generation aus München.

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Genau wie die aus Stuttgart: Transportaufgaben aller Art erledigt auch der Mercedes Axor, hier im Dienst bei der Deutsch-Französischen Brigade.
Bild: Bundeswehr

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Der Unimog, intern als Lkw 2t bezeichnet, kann vor allem eins besonders gut: Menschen und Material an die ganz ...
Bild: Bundeswehr

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... unwegsamen Ziele transportieren. Dieses Exemplar ist ein U 5000 der neuesten Generation und gehört zum Angebot des BwFuhrparkservice.

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Und zum Schluss noch diese drei: Das Feldumschlaggerät der Firma Steinbock wird von Logistikbataillonen eingesetzt und hilft beispielsweise dabei, die Post zuzustellen.
Bild: Bundeswehr

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Der "Erdarbeitsgerät" genannte Ahlmann AS 90 verrichtet bei Pionier-Einheiten alle möglichen Arten von Bauarbeiten.
Bild: Bundeswehr

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Halt, der ist aber nicht grün! Richtig, dieses Ziegler Z8 gehört nicht in den Fuhrpark der Bundeswehr, sondern in den des Hamburger Flughafens. Die Flugfelder der Luftwaffe benutzen aber das gleiche Fahrzeug. Hier geht es zu den Kettenfahrzeuge der Bundeswehr.
Die Panzer von morgen

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Fast unsichtbar, hoch flexibel und vollgestopft mit Hightech – so sieht die Zukunft der Panzer aus. Neue Stahlkolosse für die USA, Russland, Polen, Frankreich, China und jetzt auch Indien! Der indische Kampfpanzer Arjun (benannt nach Arjuna, einer mythologische Gestalt des Hinduismus) gehört zu den modernsten Panzern der Welt. Nun zeigt ...

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... die indische Regierung den Prototypen der zweiten Generation. Gegenüber dem Vorgänger kann der Arjun Mk.II Raketen verschießen und mit seinen gewaltigen Schaufeln und Gabeln an der Front Minen zerstören. Zum besseren Schutz ...
Bild: Anirvan Shukla

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... der Besatzung (Kommandant, Fahrer, Ladeschütze und Richtschütze) wurde die Panzerung überarbeitet. Damit dürfte er die 68 Tonnen Kampfgewicht des Vorgängers übertreffen. Außerdem lässt sich ...
Bild: Anirvan Shukla

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... das Maschinengewehr jetzt fern steuern, wird aus dem Panzer-Inneren gelenkt. Neue Detektoren erkennen, wenn der Arjun angegriffen wird und ...
Bild: Anirvan Shukla

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... zünden dann rechtzeitig Täuschkörper, die aus Achtfach-Granatwerfer geschossen werden. Sie sollen Flugkörper vom Panzer ablenken. Mit seinem 1400 PS starken Diesel-Zehnzylinder ist der Arjun auf der Straße bis zu 58 km/h schnell. Im ...
Bild: Anirvan Shukla

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... Gelände schafft er 40 km/h. Der Verbrauch eines solchen Kolosses liegt schnell bei 400 Litern auf 100 Kilometer. Dank zweier Zusatztanks erhöht sich die Reichweite bei der zweiten Generation.
Bild: Anirvan Shukla

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Mit der optimierten hydropneumatischen Federung soll er sich noch besser durch Sand wühlen können.
Bild: Anirvan Shukla

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Die Auslieferung an die Armee könnte 2015 beginnen. Der künftige Arjun wird umgerechnet 4,4 Millionen Euro pro Stück kosten.
Bild: Anirvan Shukla

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Für den neuen Radpanzer ATOM arbeitetet das französische Rüstungsunternehmen Renault Truck zusammen mit der russischen ...

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... Firma Uralvagonzavod. Der 8,20 Meter lange, drei Meter hohe und 2,50 Meter breite Panzerwagen wiegt unter Gefechtsbedingungen bis zu 32 Tonnen. Elf Soldaten haben in seinem geschützten Inneren Platz. Dabei müssen allerdings drei ...

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... das Fahrzeug lenken und die Waffen bedienen. Die Reichweite der Kanone soll sechs Kilometer betragen. Die maximale Geschwindigkeit des 8x8-Panzer ...

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... wird mit 100 km/h angegeben. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt bis zu 750 Kilometer. Der russische Hersteller Uralvagonzavod zeigte den ATOM erstmals auf einer Rüstungsmesse zusammen mit weiteren zukünftigen Panzern, wie dem ...

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... Terminator 2. Kein Witz. Der Name ist – wie der Film mit Arnold Schwarzenegger – die Fortsetzung des Terminator 1. Der sogenannte Feuerunterstützungs-Panzer wiegt 44 Tonnen und schafft maximal 60 km/h. Uralvagonzavodeine baut außerdem den neuen ...

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... Gefechtspanzer der Russen, den Armata. Er soll 2015 auf den Markt kommen. Zur Zeit läuft die Erprobungsphase. Alles streng geheim. Angeblich zeigt dieses Bild die künftige Super-Waffe. Ob die bedrohlichen Panzer mit zwei Gatling-Kanonen echt oder nur Filmrequisiten sind, ist nicht bekannt. Gegen die Echtheit ...

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... spricht, dass der Armata – hier als Konzept-Zeichnung – weitaus flacher als sein Vorgänger, den ...

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... T-90, kommen wird. Der T-90 ist seit Anfang der Neunzigerjahre im Dienst und ist eine Weiterentwicklung des T-72. Mit dem Armata wird eine ...
Bild: dpa

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... komplett neue Plattfrom eingeführt. Uralwagonsavod hat kürzlich ein erstes Modell des zukünftigen Schwergewichts gezeigt. Davon lässt sich bereits einiges ableiten. Am Modell ...

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... sind im Detail die Winkelspiegel (blau, gelb) erkennbar. Demnach sitzen Kommandant, Fahrer und Richtschütze unter dem Turm. Zukünftig werden die Soldaten also nicht mehr aus den Luken heraus operieren, sondern alles aus dem sicheren Panzerinneren regeln.

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Außerdem wird angenommen, dass die Russen die Feuerkraft ihrer Panzer erheblich erhöhen. Neben den Russen, ...

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... rüsten auch die Türken auf. Der LAWC-T stellt die Vision eines leichten Waffenträgers dar. Er soll 25 Tonnen wiegen und mit diversen Türmen auszurüsten sein.

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Zwei Soldaten sollen ausreichen, um den kleinen Panzer zu bedienen. Drei weitere haben in ihm Platz. Ähnlich kompakt ist auch der türkische ...

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... ACV 30. Der 20 Tonnen schwere Panzer soll allerdings besser fürs Gelände geeignet sein. Mit 600 PS soll er eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h erreichen. Kleine Panzer spielen auch bei ...

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... den Amerikanern in Zukunft eine Rolle. Das beweisen erste Bilder vom sogenannten Modular Vehicle Demonstrator (MVD) der US-Firma Tardoc. Der Robo Pod soll als Versorgungs-, Transport- und Unterstützungspanzer dienen.

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Mit einem geschätzten Auftragsvolumen von 600 Stück haben die Polen das größte europäische Panzer-Projekt am Start. Für das Vorhaben kooperieren sie mit dem britischen Rüstungs-Konzern BAE. Auf der Militärmesse MSPO 2013 präsentierten sie jetzt das PL-01 Concept.

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Der futuristische Panzer ist für eine Drei-Personen-Crew ausgelegt und verfügt über einen unbemannten Geschützturm der automatisch nachlädt. Dadurch ...

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... haben die Soldaten im Inneren mehr Platz, wie diese Grafik des Herstellers demonstriert. Die Besatzung besteht aus drei Crew-Mitgliedern: Kommandant, Fahrer und Schütze.

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Das Fahrzeug wird von einer sogenannten Multi-Layer-Keramik-Aramid-Panzerung geschützt, hält damit panzerbrechende Munition des Kalibers 30-40 Millimeter aus.

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Flanken und Rückseite können mit einer zusätzlichen Panzerung bestückt werden. Das Gesamtgewicht des sieben Meter langen, 3,8 Meter breiten und 2,8 Meter hohen Panzers liegt mit zusätzlicher Rüstung und Minenschutz bei 35 Tonnen. Die Hersteller ...

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... wollen allerdings noch zwei bis drei Tonnen einsparen. Das Chassis basiert auf dem schwedischen Panzer CV90. Der ...

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... gilt als zukunftsträchtigster Panzer von BAE. Der recht ...
Bild: Werk

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... flache CV-90 ist absolut flexibel und so als Schützenpanzer, Truppentransporter, Sanitätsfahrzeug oder Minenpanzer einsetzbar. Auch der zukünftige Polen-Panzer ...
Bild: Werk

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... wird eine Basis in der 25-Tonnen-Plus-Klasse darstellen, die für ...

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... Schützen-, Sanitäts-, ...

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... Transport-, Späh- und ...

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... Bergepanzer geeignet ist – ein Panzer für alles quasi. Das erinnert in der zivilen Welt an den Modulare Querbaukasten (MQB) von VW, der unter dem Golf, Skoda Octavia oder auch Audi A3 steckt. Doch nicht nur die Polen investieren in die Sicherheit ihrer Zukunft. China ...

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... – das Land mit dem weltweit zweitgrößten Militärhaushalt – hat seine Ausgaben um 7,8 Prozent auf geschätzte 166 Milliarden Dollar gesteigert. Da verwundert es nicht, ...

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... wenn das Gerücht umgeht, die Chinesen entwickeln einen neuen Panzer. "Erlkönig-Bilder" untermauern den Verdacht, dass die asiatische Panzer-Zukunft vor allem ...

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... leichtgewichtiger wird und sich am modernen westlichen Design orientiert. Im Vergleich zum Neuen, wirkt der ...

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... aktuelle Type 99 (Bild) klobig und veraltet. Er basiert auf dem russischen T-72, der mittlerweile zum alten Eisen gehört.

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Chinas Zukünftiger hat zwar noch keinen Namen, befindet sich laut Insidern allerdings im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium.

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Die Amis wollen einen neuen Panzer für die Infanterie, mit genug Platz für neun Soldaten und die dreiköpfige Besatzung.
Bild: BAE Systems

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Damit soll die Lücke zwischen Schützenpanzer Bradley und ...

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... Kampfpanzer Abrams geschlossen werden.
Bild: dpa

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Mit 64 bis 88 Tonnen wird der Infanterie-Panzer der Zukunft der schwerste seiner Art in den USA. Einmal fertiggestellt, wäre er doppelt so schwer wie der Bradley und hätte die Ausmaße eines Abrams.
Bild: Werk

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Zugleich will man eine Plattform für Sanitäts-, Transport- und Spähpanzer entwickeln – wie bei den zukünftigen polnischen Panzern.
Bild: BAE Systems

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Optisch orientiert sich das neue Modell am Vorgänger, technisch soll aber alles neu werden.
Bild: BAE Systems

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So arbeitet man beispielsweise an einem Hybrid-Antrieb und verspricht sich viele Vorteile gegenüber den konventionellen Antrieben bei Panzern. So soll mit einem Hybrid-Antrieb die Drehzahl schneller erhöht werden, womit der Panzer reaktionsfähiger wird.

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Zudem steckt jede Menge neue Computer-Hightech an Bord. Die Soldaten sind so über das Fahrzeug im ständigen Datenaustausch mit der Kommandozentrale. Apropos Hightech: ...
Bild: BAE Systems

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... Wieder dient der Schwedenpanzer CV-90 als Vorbild. Er zeigt bereits jetzt einen weiteren spannenden Trend von BAE: Mit speziellen Platten auf dem Panzer, wird das Ketten-Fahrzeug "unsichtbar" für Nachtsichtgeräte.

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Das sogenannte Adaptive-System wird an die Außenhaut des Panzers angebracht. Im ...

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... Gelände erscheint es bei Tag nicht als die beste Tarnung. Doch ...

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... in der Dunkelheit wird einem Nachtsichtgerät die Silhouette ...

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... eines Autos oder eines anderen x-beliebiegen Fahrzeugs oder Gegenstandes vorgetäuscht.

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Neben dem CV-90 dienen der israelische Namer und der deutsche Puma als Vorbild für den künftigen US-Panzer.
Bild: Werk

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Auch bei der französischen Rüstungsindustrie spielt Zukunftsmusik. Die Crab ist das modernste Konzept für Militärfahrzeuge aus Frankreich und wurde erstmals zum Sommer 2012 präsentiert.
Bild: Hersteller

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Crab ist eine Abkürzung und steht für Combat Reconnaissance Armored Buggy, also gepanzerter Aufklärungs-Buggy.
Bild: Werk

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Das Fahrzeug wird dem Naturell der Krabbe gerecht. Laut Hersteller Panhard kann der 4x4-Panzerwagen die Hinterräder verstellen und sich dann seitlich bewegen.
Bild: Werk

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Mit drei Mann Besatzung, 35 PS pro Tonne und über 110 km/h soll die Crab in den Einsatz krabbeln.
Bild: Werk

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Die Ladeluke am Heck blieb während der Weltpremiere geschlossen. Ob es sich um einen Notausstieg handelt oder dahinter etwas anderes versteckt ist, bleibt ungeklärt.
Bild: Werk

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LED-Tagfahrlicht wie wir es von modernen Autos kennen. Viel interessanter dürften die kleinen Leuchten links sein: Vermutlich handelt es sich um spezielle Lampen mit kurzer Reichweite für die Nacht, um sich unbemerkt anzuschleichen.
Bild: Werk

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Unter dem Krabben-Panzer haben drei Soldaten Platz. Vorne sitzt der Fahrer. Neben ihm diverse Bildschirme und Steuerknüppel für Beobachtungs-Missionen.
Bild: Werk

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Hinten fahren zwei weitere Soldaten mit. Von Schalensitzen aus bedienen sie die Überwachungs-Instrumente und die Waffe auf dem Dach.
Bild: Werk

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Einmal am Bestimmungsort angekommen, lautet der Krabben-Auftrag: Fühler ausstrecken, aufklären, rumschnüffeln, beobachten und spionieren.
Bild: Hersteller

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Um dabei nicht erwischt zu werden, ist die Silhouette mit 1,80 Meter für derartige Panzerfahrzeuge niedrig.
Bild: Werk

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Wird es dennoch brenzlig, weiß sich der Buggy mit Raketen und einem ferngesteuerten Geschütz zu wehren.
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Dabei reicht die Feuerkraft aber längst nicht an die der Sphinx heran. Das ist die Monster-Schwester der Crab und ebenfalls eine Studie aus dem Hause Panhard.

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Der 16-Tonnen-Radpanzer ist als Jäger für schnelle Eingriffe in Krisengebieten konstruiert.
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Er verfügt deshalb über eine starke Panzerung und ...
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... einen überdimensionalen Geschützturm. Die absurd große Kanone stammt von Lockheed Martin UK, Kooperationspartner von Panhard.
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Das Transportflugzeug A400M soll neben der Crab auch die Sphinx befördern können.
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Auf den ersten Blick gar nicht zu sehen: Hinter einer dicken Panzer-Jalousie sitzt der Fahrer tief im Inneren des Radpanzers.
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Ohne Turm: Der Haupt-Körper des Fahrzeugs, die Panzerwanne, ist zwischen den acht Reifen eingepfercht. Der Radpanzer ist ein Meter kürzer und niedriger als andere Artgenossen, das soll das Risiko senken, entdeckt oder getroffen zu werden.
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