Mini Cabrio/VW Beetle Cabrio: Vergleich
Die letzten Hippies

Schnell die ersten Sonnenstrahlen reinlassen: AUTO BILD auf Zeitreise mit dem neuen VW Beetle Cabrio und dem offenen Mini.
- Joachim Staat
Kann man sich die gute alte Zeit anziehen? Ich will's mal probieren: das alte Batikhemd rausgekramt, passende Sonnenbrille und dazu die ausgelatschten Schuhe vom letzten Sommer. Die Perücke mit der langen Matte ist natürlich Pflicht, schließlich verlangt das Hippie-Idol der 70er zum Retro-Check ein stilechtes Outfit: Das neue Beetle Cabrio ist da, VW will uns verführen zu einem psychedelisch-bunten Trip ins Gestern – dafür gibt es keinen besseren Begleiter als den offenen Mini.
Überblick: Alle News und Tests zum VW Beetle
Video: Beetle Cabrio und Mini Cabrio
Die letzten Hippies
Überblick Alle News und Tests zum Mini

Windmaschine: Bei offenem Dach fegt es mächtig in den Mini herein. Kein Weichei-Cabrio, der Brite.
Bild: Angelika Emmerling
Auch im VW zieht es bei abgesenkten Fenstern wie Hechtsuppe, die lange Haarmatte fliegt in alle Richtungen. Wenigstens spürt man so das Fahren, denn der VW schluckt die Elemente draußen mit einer geradezu Golf-haften Perfektion und Qualität. Sitze passen, Schalter klacken, das Cabrio federt selbst mit 18-Zoll-Rädern noch so rückenschonend wie ein Wasserbett.
Fahrbericht: So stürmisch ist das VW Golf R Cabrio

Den Beetle gibt es mit 200, den Mini sogar mit 211 PS. Zum Cruisen reichen beiden aber die Basismotoren.
Bild: Angelika Emmerling
Fazit
Herrlich, so eine Zeitreise. Zurück in die eigene Kindheit, als die Käfer Cabrios noch unbekümmert und unverbastelt von Freiheit brabbelten. Das neue Beetle Cabrio ist wie ein Jungbrunnen, lässt in weniger als zehn Sekunden die Sonne in dein Herz. Der Mini braucht dazu etwas länger, wirkt aber ebenfalls äußerst belebend.
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