Mini John Cooper Works GP (2020): Erlkönig

Mini John Cooper Works GP (2020): Erlkönig, Bilder, PS, neue Infos

Der stärkste Mini

2020 kommt der bislang stärkste Mini: Der auf 3000 Stück limitierte John Cooper Works GP soll 300 PS leisten. AUTO BILD hat neue Infos und Bilder!
Erwischt! Die AUTO BILD-Erlkönigjäger haben einen Prototyp des neuen John Cooper Works GP auf der Nordschleife erwischt. Das Sportmodell ist zwar noch vollständig getarnt, seine aerodynamischen Anbauteile kann der Brite aber nicht verstecken.

Die Rückleuchten tragen stolz den Union Jack.

Im Vergleich zur 2017 vorgestellten Studie entschärft Mini die Frontschürze beim Serienmodell deutlich. Die Lufteinlässe werden zwar größer, sie gehen aber nicht in einen vorgezogenen Splitter über. An der Seite bleiben die markanten Airblades erhalten, am Heck übernimmt der Erlkönig das Rückleuchten-Design anderer Mini-Modelle. Der mächtige Dachkantenspoiler und der Doppelrohrauspuff wurden von Mini bereits vor einiger Zeit angeteasert.

Teaser-Bilder kündigen das Serienmodell offiziell an

Der markante Heckflügel wird zwar entschärft, bleibt dem Serienmodell des GP aber erhalten.

Mit den ersten Vorschau-Bildern kündigte Mini das stärkste Modell der Markengeschichte für 2020 bereits an. Der neue John Cooper Works GP soll an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen – und zwar an den John Cooper Works GP (2012) und den Mini Cooper S mit John Cooper Works GP Kit (2006). Wie die beiden früheren Modelle wird auch das neue ein limitiertes Sondermodell (3000 Stück) sein. Das Sportmodell soll von einem 300 PS starken Vierzylinder angetrieben werden – 69 PS mehr beim normalen John Cooper Works.

Studie gab bereits Ausblick auf den neuen GP

Optisch wird sich das potenzielle Sammlerstück am 2017 auf der IAA in Frankfurt gezeigten Concept Car orientieren. Die radikal sportlich gehaltene Studie soll an den ersten Sieg eines Mini Cooper bei der Rallye Monte Carlo erinnern.

2017 zeigte Mini eine Studie des GP auf der IAA in Frankfurt.

Wie bei allen Cooper-Modellen ist der Doppelrohrauspuff mittig angeordnet. Und wie schon bei der Mini Electric Studie bildet das Lichtdesign der Rückleuchten die britische Flagge aus kleinen Punkten. Auch der Dachspoiler fällt sofort ins Auge. Außerdem verfügt das Fahrzeug über einen Überrollbügel aus Aluminium und markante Lufteinlässe an der Front. Die Spur ist deutlich breiter, und die Radhäuser wurden ausgestellt, um Platz für die Räder mit 19 Zoll großen Felgen zu schaffen. Oberhalb der Radhäuser sind monströse Luftleitbleche angebracht. Die Nummer 59 auf der Flanke erinnert an das Erscheinungsjahr des Ur-Mini (1959). Durch den Einsatz von Leichtbaumaterialien wie Carbon konnte das Gewicht sehr niedrig gehalten werden. Der Außenlack wechselt je nach Lichteinfall zwischen den Farben Grau und Schwarz. Manche Karosserieteile sind als Kontrast in ein mattes Rot gehüllt. Zum Antrieb macht Mini keine Angaben.

Eine puristische Innenausstattung mit Teilen aus dem 3D-Drucker

Der Innenraum der Studie ist komplett auf Rennsport getrimmt und enthält Teile aus dem 3D-Drucker.

Das Cockpit des Cooper Works GP Concept ist konsequent auf Rennsport zugeschnitten. Außer dem Überrollbügel ist es mit zwei Schalensitzen mitsamt Fünfpunkt-Gurten ausgestattet. Die Sitzwangen und Kopfstützen der Studie sind mit Glattleder bezogen. Die schwarz-weißen Sitzflächen wiederum wurden im 3D-Drucker aus Textilfasern hergestellt. Auch einige Bauteile in den Türen und auf dem Armaturenbrett wurden per 3D-Druck produziert. Geschaltet wird das Cooper Works GP Concept über Paddles am Lenkrad. Die wichtigsten Informationen werden dem Fahrer auf einem digitalen Kombiinstrument und zusätzlich auf einem Head-up-Display angezeigt. Die einstellbaren Funktionen des Fahrzeugs werden auf einem Zentralinstrument mit Touchpad eingestellt. Ein Not-Aus-Knopf rundet die Rennsport-Ausstattung ab.

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Concept Car

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