Mini John Cooper Works GP (2020)

Mini John Cooper Works GP (2020): Nürburgring, Motor

Dieser Mini ist schneller als ein BMW M2

Mini zeigt den neuen John Cooper Works GP, der mit über 300 PS und brutalem Bodykit kommt. Auf der Nordschleife ist er schneller als ein BMW M2!
7:56,69 Minuten – diese Zahlen stehen auf dem Armaturenbrett des neuen Mini John Cooper Works GP! Damit kann natürlich nur die Rundenzeit auf der Nordschleife gemeint sein. Im Rahmen des 24h Rennens am Nürburgring konnte AUTO BILD sich das kommende Mini-Topmodell genauer anschauen!
Innenraum
Design
Motor

Nordschleifen-Rundenzeit auf dem Armaturenbrett

Da steht es: 07:56,69 – der auf 2000 Stück limitierte Vorgänger brauchte 8:23 Minuten auf der Nordschleife.

Genau genommen ist der Mini John Cooper Works GP noch ein Prototyp. Im Cockpit fällt das aber gar nicht auf! Mit einer Ausnahme: Der Tacho ist noch abgedeckt. Was sich darunter verbirgt? Vermutlich ein neu designter Digitaltacho. Nicht getarnt ist die Rundenzeit auf dem Armaturenbrett. In der Pressemitteilung schreibt Mini lose von unter acht Minuten für die Runde auf der Nürburgring Nordschleife. Oberhalb des Handschuhfachs steht es ganz genau: 07:56,69 ist dort eingraviert. Damit ist der kommende Mini GP schneller als ein 370 PS starker BMW M2. Das Sportcoupé hat eine offizielle Rundenzeit von 7:58 Minuten.

Mini John Cooper Works GP (2020)

Der restliche Innenraum ist typisch GP: keine Rücksitzbank, dafür eine rote Querstrebe wie bei den beiden Vorgänger-Generationen. Die Sportsitze in Leder/Alcantara haben eine angenehm tiefe Sitzposition und bieten beim ersten Probesitzen guten Seitenhalt. Das dick aufgepolsterte Lederlenkrad hat rote Nähte und eine silberne 12-Uhr-Markierung, dahinter: gerippte Schaltwippen aus Metall. Die Details, wie rote Gurte und Fußmatten mit GP-Logo dürfen in dem auf 3000 Stück limitierten Sondermodell, natürlich nicht fehlen.

Kotflügelaufsätze kommen in Serie

Hier wird deutlich wie weit die Kotflügelaufsätze von der Karosserie abstehen. Die Rückleuchten im Union Jack-Design sind Ehrensache bei Mini.

2017 hat Mini mit dem John Cooper Works GP Concept einen echten Hingucker gezeigt. 2020 soll die dritte Generation des JCW GP nur leicht entschärft auf den Markt kommen! Trotz mattschwarzer Folie mit Rennstrecken-Layouts sind entscheidende Details bereits gut zu erkennen. Ein Highlight sind natürlich die XXL-Kotflügelverbreiterungen, die gleich ein paar Zentimeter von der Karosserie abstehen und dem GP nicht nur einen einzigartigen, sondern auch brutalen Look, verpassen. Gleichzeitig wurden diese Aufsätze im Vergleich zum GP Concept nur leicht entschärft.
An der Front bekommt das Topmodell große Lufteinlässe und schwarze Augenringe. Auffällig: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern wird der GP von jeglichem Chrom befreit. Auf dem Dach thront ein zweigeteilter Dachspoiler mit seitlichen GP-Logos und eine Etage tiefer spendieren die Briten einen mittigen Doppelrohrauspuff mit echten (!) Endrohren. Eigentlich schade, dass man sich heutzutage über echte Endrohre freut!

Mini John Cooper Works GP (2020)

Die 18-Zoll-Felgen mit vier Doppelspeichen erinnern nicht zufällig an die erste und zweite Generation des JCW GP von denen jeweils 2000 Stück gebaut wurden. Dahinter ist eine große Bremse, allerdings ohne gelochte Scheiben, zu erkennen. Wovon die mattschwarze Folie nicht ablenken kann: Der GP übernimmt die etwas aerodynamischer gestalteten Spiegel von anderen Modellen wie dem JCW Clubman. Beim Außendesign bestätigt sich der Eindruck, dass der kommende GP weit über den klassischen Prototypen-Status hinaus ist – hier wirkt alles serienreif. Bis zum Marktstart im Frühjahr 2020 bleibt also noch viel Zeit für das Feintuning!

Der stärkste Mini aller Zeiten mit über 300 PS

Ganz links: Der Mini Cooper S mit John Cooper Works GP Kit aus 2006, daneben Mini John Cooper Works GP von 2012.

Genaue Leistungsangaben gibt es noch nicht. Nur so viel: Mit über 300 PS soll der John Cooper Works GP der stärkste Mini aller Zeiten sein und da schon die 2019er-Versionen des JCW Clubman und Countryman mit 306 PS zu den Händlern rollen, dürfte der auf 3000 Stück limitierte GP womöglich noch ein paar PS mehr aus dem Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung holen. Mit Achtgang-Automatik dürfte der leichte GP in deutlich unter fünf Sekunden auf 100 km/h sprinten und locker 250 km/h schaffen. Schon jetzt sicher ist die Nordschleifenzeit von 7:56,69 Minuten.
Jan Götze

Jan Götze

Fazit

Mini traut sich etwas! Die brutale Optik mit den Kotflügelausätzen gefällt mir richtig gut und die Rundezeit auf der Nürburgring Nordschleife ist eine Ansage. Nach der ersten Sitzprobe ist klar: Der GP ist mindestens zu 95 Prozent fertig. Jetzt heißt es bis Frühjahr 2020 warten!

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