Mini John Cooper Works GP: Bilder

Mini John Cooper Works GP (2020): Test, Fahrbericht, M135i

So fÀhrt der Super-Schnell-Mini

Mit dem GP verpasst Mini dem John Cooper Works einen Leichtbau-Dress und Extraleistung. AUTO BILD ist den Rennzwerg gefahren!
Mini John Cooper Works GP – das ist ein langer Name fĂŒr ein kurzes Auto. Eine solche Superschnell-Variante ist nichts Neues bei Mini. Eine Rennsport-Version gab es schon 2006 mit einem GP-Kit, und vor sieben Jahren spendierten die EnglĂ€nder dem GP sogar eine eigene Variante mit 218 PS. Aber der neue Mini John Cooper Works GP ist die absolute Höhe! AUTO BILD ist ihn schon gefahren.
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Auspuffanlagen

Bremssattel

Scheinwerfer

Filter

RĂŒckleuchten

BMW hat dem John Cooper Works GP einen Zweiliter-Vierzylinder mit 306 PS aus dem aktuellen M135i eingepflanzt. Nur dass der Mini keinen Allrad-, sondern Frontantrieb hat und sonst voll auf Leichtbau ausgelegt ist. Zum Vergleich: Der BMW 1er wiegt 1,6 Tonnen, der GP-Mini bringt nur 1255 Kilo auf die Waage.

Der Mini soll Tempo 265 schaffen

Der mÀchtige Carbon-Spoiler ist ein Statement: Das hier ist kein normaler Mini!

Unser Testwagen ist sogar noch 50 Kilo leichter, denn er hat weder Navi noch Klimaanlage, das spart einiges an Gewicht. Der Vierzylinder wuchtet 450 Newtonmeter Drehmoment auf die Antriebswelle und beschleunigt den Mini in 5,2 Sekunden auf Tempo 100. Besonders spannend: Im Gegensatz zu den meisten BMW-BrĂŒdern ist er nicht elektronisch abgeregelt und fĂ€hrt auf dem Papier 265 km/h.

Straffes Fahrwerk mit Bobbycar-Radstand

AUTO BILD-Mann Andreas May hat den JCW GP bereits ĂŒber die Landstraße gejagt.

Diese dreitĂŒrige Knutschkugel misst in der LĂ€nge gerade mal 3,88 Meter und liegt mit einem 2,50 Metern Radstand nur knapp ĂŒber einem Bobbycar. Das Fahrwerk ist so straff abgestimmt wie ein Gokart und bringt dank einer besonders steifen Karosserie den Mini regelrecht zum Springen und HĂŒpfen. Klingt lustig, ist aber nur zur HĂ€lfte witzig, wenn die Kurve bei 260 Sachen enger wird und unser bayerisch-englischer Freund mit Semislicks (225/35 R 18) bei jeder Bodenwelle nervös wird. So schnell, so holprig, so eng! Da ist es natĂŒrlich ganz nĂŒtzlich, eine Vierkolben-Festsattelbremsanlage mit innenbelĂŒfteten Scheiben im Format 360 mal 30 Millimeter an der Vorderachse zu haben.

Im Mini auf Kurvenjagd

Sportsitze, Digitaltacho und rote Akzente: Der GP ist ein Mini im Rennanzug!

Es ist unfassbar, wie du den Rennzwerg in enge Kurven prĂŒgeln, wie du mit ihm auf kurvigen Landstraßen (seinem Lieblingsterrain) spielen kannst. Null Wankbewegungen in Kurven, hier bewegt sich nur was nach vorne. Ab 1750/min stehen die 450 Nm Drehmoment parat, und sie bleiben bis 4500/min prĂ€sent. Das bedeutet Magengrummeln in jeder Fahrsituation, erst recht mit der Achtstufen-Steptronic samt mechanischer Differenzialsperre. Sie lĂ€sst sich blitzschnell an den Lenkradpaddles hoch- und runterschalten und peitscht fast ĂŒberfallartig die GĂ€nge rein. Beim Runterschalten sprötzt, knarzt und kracht es aus dem Auspuff, genauer: aus den beiden mittig angeordneten Endrohren. Sie messen neun Zentimeter im Durchmesser.

Direkte Lenkung und Sperrdifferenzial

KotflĂŒgelverbreiterungen aus Carbon machen Platz fĂŒr grĂ¶ĂŸere Reifen.

Die Lenkung haben sie derart spontan und prĂ€zise ausgelegt, dass sie fast schon ahnt, dass eine Kurve kommen könnte. Wenn sie da ist, freut sich die mechanische Differenzialsperre, denn sie sorgt dafĂŒr, dass es zwischen linkem und rechtem Vorderrad keinen Zank gibt. Sie wirkt als Quersperre zwischen den RĂ€dern, schickt mehr Power an das Rad mit der besseren Haftung. Wie sich das anfĂŒhlt? So, als hĂ€tten sie bei BMW Pattex auf die RĂ€der gepinselt.

Leichtbau-Mini ohne RĂŒckbank

Unter Haube schlÀgt ein Zweiliter-Vierzylinder mit 306 PS.

Vorne finden sich Sportsitze mit perfektem Seitenhalt, dahinter keine RĂŒckbank, sondern eine Querstrebe aus Alu. Sie ist rot lackiert und wirkt genauso gefĂ€hrlich wie der Rest an Renn-Trimm. Etwa der mĂ€chtige DachflĂŒgel oder die KotflĂŒgelverbreiterungen aus Carbon, die den Einsatz großer Spurweiten und breiter RĂ€der erlauben. Und weil wir bei Mini sind, kannst du das alles natĂŒrlich auch personalisieren. Kannst auf die Carbon-Radblenden deinen Namen drucken lassen oder auf das Gummi-Teil ĂŒberm Handschuhfach.

Limitiertes Sondermodell schon ausverkauft

3000 Exemplare dieser Kanonenkugeln baut Mini, 515 kommen zu uns nach Deutschland – alle 45.000 Euro teuer, alle schon weg. Jede Wette: DemnĂ€chst bieten sie die Kisten im Netz ĂŒber Einkaufspreis an. Trotzdem kaufen? Auf jeden Fall!

Mini John Cooper Works GP: Bilder


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