Mini Paceman: Fahrbericht
So fährt der Mini Paceman

Mit dem Paceman baut Mini das erste SUV-Coupé im Kleinformat. Das Konzept ist fragwürdig, doch der Erfolg scheint sicher. Erster Fahrbericht.
- Joachim Staat
Mini bleibt das Trüffelschwein für Auto-Trends. Zur Frühlingssaison 2013 erscheint als neueste Mode der Paceman, das erste SUV-Coupé im Viermeter-Format. Eine ziemlich unsinnige Kreation – mit besten Aussichten auf den Titel "Newcomer des Jahres". Der Zweitürer folgt der Erfolgs-Masche, die BMW X6 und Range Rover Evoque vorgelebt haben: unten SUV, oben Coupé, also ein stämmiger Körper mit elegant schrägem Dach. Technik und Vorderwagen stammen vom Countryman, dem meistverkauften Modell der Marke. Die Kulleraugen sagen "ich bin Mini", stämmige Radhäuser und hohes Sitzen setzen die nötigen SUV-Schlüssel-Reize. Das Hinterteil mit dem sanft abfallenden Dach, den quer angeordneten Rückleuchten und dem Schriftzug auf dem Heckdeckel erfüllt mit geschicktem Design-Kino die wichtigste Vorausetzung für ein Coupé: Es sieht anders genug und so elegant aus, dass ausreichend Kunden noch 1200 Euro mehr hinblättern als für den gewiss nicht günstigen Countryman. Und dabei die praktischen Nachteile gelinde übersehen – die unpraktisch langen Türen etwa, den engeren Fond oder den 20 Liter kleineren Kofferraum.
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Der Kofferraum fällt nochmal 20 Liter kleiner aus als beim Coupé.
Bild: Werk
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Das Cockpit stammt vom Coupé, die Sitze sind für große Personen zu kurz.
Bild: Werk
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