Mini Roadster Concept auf der IAA 2009

Offener Mini-Malist

Zwei statt vier Sitze, knackige Roadster-Proportionen und ein manuelles Stoffverdeck: Mit der Studie Roadster Concept zeigt Mini auf der Frankfurter IAA eine puristische Alternative zum Cabriolet.
Zum 50. Geburtstag kann man schon mal einen ausgeben. Oder auch zwei, denn auf einem Bein steht es sich bekanntlich schlecht. Also schenkt Mini den Messegästen der Frankfurter IAA nach der Studie Coupé Concept gleich noch einen ein und zeigt mit dem Roadster Concept, in welche Richtung es bei der britischen Traditionsmarke in Zukunft gehen könnte. Die Roadster-Studie ist deutlich puristischer und mit weniger Lifestyle-Faktor ausgestattet als das Mini Cabrio. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Fahrspaß und klassisches Roadster-Feeling. Bis zur A-Säule ist das Konzept mit dem Cabriolet identisch. Die Studie ist  jedoch ganze sechs Zentimeter flacher, die Frontscheibe kürzer und stärker geneigt, das Heck verläuft nach unten hin breiter und wirkt wuchtig. Zwei statt vier Sitze, ein manuelles Stoffverdeck und viel Frischluft-Feeling – ganz knapper Mini-Rock also.

Der Zweisitzer bietet 250 Liter Stauraum – auch bei geöffnetem Verdeck

A propos Frischluft: Klar, dass im Innenraum der Studie der aus dem Serien-Cabrio bekannte "Always Open Timer" minutengenau darüber informiert, wie lange der Mini mit offenem Verdeck durch die Lande gebraust ist. Weitere "Fahrspaß-Anzeigen" im Mini-Roadster-Concept: Der "Nature Guard" zeigt an, wie sparsam man gerade unterwegs ist. Der "Highspeed-Shifter" hilft dem Fahrer, die Motorleistung optimal zu nutzen, die Anzeige "Gravity" zeigt Beschleunigungskräfte an. Ein Rest Coolness-Faktor gehört für Mini-Fahrer eben dazu. Eine sehr praktische Idee ist dagegen die Durchreiche vom Innenraum zum 250 Liter fassenen Gepäckabteil. Bis auf die Türverkleidungen entspricht das Interieur der Studie den übrigen Mini-Versionen.

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Gleiches gilt für die Motorisierungen: Hier sind theoretisch alle Varianten der Mini-Serienmodelle denkbar, BMW betont angesichts des sportlich ausgelegten Charakters aber besonders den 1,6-Liter-Turbobenziner mit 175 PS aus dem Cooper S. Ob der knackige Roadster tatsächlich in Serie geht und neben dem Mini Cabriolet einen Platz beim Händler findet, hängt aber nicht zuletzt von den Publikumsreaktionen in Frankfurt ab.

Autor: Jan Kretzmann

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