Mitsubishi ASX 1.6 HEV: Fahrbericht
Frühes Facelift für den ASX: So wertet Mitsubishi den Captur-Bruder auf
Mitsubishi ASX 1.6 HEV im ersten Check
Bild: Mitsubishi Motors
Erst seit 2023 gibt es den aktuellen Mitsubishi ASX – da kommt schon das erste Facelift. Dieser ASX ist ja ein Zwilling des Renault Captur. Der wurde gerade überarbeitet, also ist auch der ASX mit dran.
Vor dem Facelift beschränkten sich die Unterschiede optisch praktisch auf einen Mitsubishi-Diamanten statt des Renault-Rhombus im Grill. Das ist jetzt anders geworden. Der ASX trägt eine neue Front mit eigenständigem Grill, neuem Stoßfänger, LED-Scheinwerfern und veränderter Motorhaube.
Modellpflege bringt neues Multimedia
Neu im Cockpit ist vor allem der 10,4 Zoll große Touchscreen fürs Multimedia. Das kommt jetzt mit Google – Maps, Assistant, Play –, Apple CarPlay und Android Auto sind auch dabei.

Der 10,4-Zoll-Touchscreen ist neu, Multimedia funktioniert mit Google. Die Klimabedienung ist mit dem Facelift ins Display gewandert.
Bild: Mitsubishi Motors
Zur Antriebspalette des ASX gehören ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 91 PS und ein 1,3-Liter-Vierzylinder-Mildhybrid mit 140 PS (Sechsgang-Schaltgetriebe) oder 158 PS (Siebengang-Doppelkupplung).
Fahrleistungen gehen in Ordnung
Der von uns gefahrene Vollhybrid heißt bei Mitsubishi HEV. Zum von Renault bekannten System gehören ein 1,6-Liter-Benziner mit 94 PS, ein E-Motor mit 49 PS, eine 1,2 kWh kleine Batterie und das Multi-Mode-Getriebe. Die Systemleistung liegt bei 143 PS, das maximale Drehmoment bei 148 Nm.

1,6-Liter-Benziner und E-Motor entwickeln zusammen 143 PS. Das soll für 10,0 Sekunden bis Tempo 100 und 170 km/h Spitze reichen.
Bild: Mitsubishi Motors
Den Standard-Sprint von 0 auf 100 soll der Mitsubishi damit in 10 Sekunden schaffen, maximal läuft er dann 170 km/h. Wie stets beim Hybrid gilt: Man sollte sich darauf einstellen. Bedeutet: schön laufen lassen, gelassen fahren.
Abstimmung eher auf der gemütlichen Seite
Der ASX rollt elektrisch sanft los, bleibt bis zu mittleren Tempi angenehm leise, das Ensemble aus Motoren und Getriebe spielt reibungslos und unauffällig zusammen. Ziemlich schnell meldet sich der Benziner zu Wort – die Batterie ist mit 1,2 kWh Kapazität eben wirklich klein. Soll es zügiger vorangehen, ist der 1,6-Liter sowieso ständig in Betrieb, unter Last auch kernig.

Kein Sportler: Der ASX fährt sich gutmütig, die Federung ist ordentlich. In der diffusen Lenkung dürfte allerdings mehr Rückmeldung stecken.
Bild: Mitsubishi Motors
Und bei flotterer Gangart hat das Getriebe Mühe, die Gänge schnell zu sortieren, zudem rupft es bei Schaltvorgängen durchaus mal. Also: Nur nicht hetzen, eine gelassene Lebensart passt besser zum Mitsubishi. Der ASX fährt sich gutmütig und unaufgeregt, federt ordentlich. Die Lenkung dürfte allerdings gern mehr Rückmeldung liefern, arbeitet diffus und teigig.
Vollhybrid bleibt unter 30.000 Euro
Die Preise für den ASX starten bei 23.990 Euro, dafür gibt es den 1,0-Liter mit 91 PS. Für den hier gefahrenen Vollhybrid HEV mit 143 PS geht es bei 29.990 Euro los. Und fünf Jahre Garantie sind immer dabei.
Diese Reise wurde unterstützt von Mitsubishi. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Service-Links


























