Mitsubishi Outlander II: Gebrauchtwagen-Test
Der kann was

Mitsubishis Bestseller Outlander wurde zur Randerscheinung. Doch verdient hat das kompakte SUV mehr. Wir checken seine Gebrauchtwagen-Qualitäten.
Der Erfolg des Outlander II und seiner etwas später zur Welt gekommenen Brüder Citroën C-Crosser und Peugeot 4007 war nach dem Start 2006 groß. So groß, dass Mitsubishi das neue Kompakt-SUV nicht nur in Japan baute, sondern auch im holländischen Born. Blöd nur, dass Volkswagen nur ein Jahr später den Tiguan präsentierte, der – wie üblich – sofort den größten Teil des Marktes übernahm. Dem Outlander blieb nur noch die Nische.
Für die Aufgabe als Zugfahrzeug schlecht gerüstet

Dank Allradantrieb geht der Outlander auch im Gelände nicht so schnell baden.
Bild: Thomas Ruddies
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Happiger Verbrauch: Bis zu 15 Liter gönnt sich der Outlander
Die Motoren halten in der Regel besser durch. Zum Start gab es einen 2.0 TDI von VW mit 140 PS, ein Jahr später ergänzte in den teureren Versionen der 2.2 HDi des PSA-Konzerns mit 156 PS das Programm. Die Benziner mit 136 bis 170 PS spielen nur eine Nebenrolle. Bei frühen VW-Dieseln kam es zu Defekten an den Turbolader, dessen Schläuche sich zudem gern lösten. Und 2008 betraf ein Rückruf den PSA-Diesel, der ungewollt abschalten konnte. Passiert das, weil er heiß gelaufen ist, dann kann auch ein kaputter Kühlerventilator die Ursache sein. Unter dem hohen Gewicht von bis zu zwei Tonnen leiden auch die verschleißfreudigen Bremsscheiben. Und der Verbrauch ist hoch: Ein 2.2 HDi, der bei den Kollegen von AUTO BILD ALLRAD einen Dauertest über 80.000 Kilometer absolvierte, nahm bei harter Gangart bis zu 15 Liter Diesel. Acht Liter sind es eigentlich immer. Insgesamt aber wurde der Outlander zum geschätzten Kollegen und absolvierte den anstrengenden Dauertest erfolgreich ohne größere Mängel.
Was bei unserem Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim Mitsubishi Outlander achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den vollständigen Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
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