Mitsubishi testet i-EV in Kalifornien
Start für das Elektro-Ei

Mitsubishi schickt das Elektroauto i-EV in einen Feldversuch. Hauptaufgabe: Daten sammeln für die Serie und Werbung machen für neue Technologien. Ein Export nach Europa ist denkbar.
- Stephan Bähnisch
Kalifornien entwickelt sich zum Mekka für Elektrofahrzeuge: Wo Tesla Roadster und Fisker Karma um Kunden und Rechte streiten, schickt Mitsubishi jetzt einen völlig anderen Vertreter der Spezies Elektromobil in einen Feldversuch: Der i-EV (i-Electro Vehicle oder auch MIEV für Mitsubishi Innovative Electric Vehicle) soll im Sonnenstaat auf seine Alltagsqualitäten überprüft werden und die Akzeptanz der Bevölkerung für die neuen Antriebe steigern. Damit dem Elektro-Ei auf den Testfahrten nicht der Saft ausgeht, kooperiert Mitsubishi mit dem amerikanischen Energieversorgungsunternehmen "Pacific Gas and Electric Company" (PG&E) und dem "Technical Center" des Energieversorgers "Southern California Edison" (SCE), das die Zusammenarbeit zwischen Auto- und Batterieherstellern koordiniert und auch Prototypen-Tests durchführt. Sie sollen für den Ausbau der Schnellladestationen sorgen, an denen der Japaner in nur 25 Minuten neue Energie saugt.

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