Mitsubishi bringt den Eclipse zurück – nur anders, als JDM-Fans gehofft hatten. Statt eines Sportcoupés gibt es einen Elektro-Crossover, und der ist nicht einmal ganz neu: Der Eclipse Sportback ist die Mitsubishi-Version des Nissan Leaf.
Crossover-Silhouette, abfallendes Heck und als Kontrast zur eher rundlichen Form einige markante Sicken und Kanten im Blech prägen das Design. Selbst die Scheinwerfer sind in ihrer Form gleich, der Eclipse Sportback bekommt lediglich im Detail eine eigene Signatur. Und er verzichtet auf das LED-Band dazwischen – stattdessen befindet sich hier ein Zierelement, das einem sehr schmalen Kühlergrill nachempfunden ist.
Mitsubishi Eclipse Sportback von schräg vorn im Studio fotografiert
Selbst Mitsubishi spricht lediglich von "kosmetischen Veränderungen" im Vergleich zum Leaf.
Bild: Mitsubishi Motors
Wenigstens die Schürze ist eigenständig – sie fällt deutlich sportlicher als beim Leaf aus und formt einen massiven Lufteinlass, der von zwei seitlichen Spangen strukturiert wird. Ein bisschen Show muss sein: Kühlluft wird offenbar nur im mittleren Teil reingelassen.

Lichteinheiten neben der Heckklappe

Das Heck mit dem aerodynamischen Bürzel unterscheidet sich ebenfalls nur im Detail vom Nissan. Bis auf die dritte Bremsleuchte beschränken sich beim Eclipse Sportback die Lichteinheiten auf den Bereich neben der Kofferraumklappe. Beim Leaf wird das Licht auf dem Heckdeckel weitergeführt.
Mitsubishi Eclipse Sportback von schräg hinten im Studio
Die robuste Rundum-Beplankung kennen wir vom Leaf.
Bild: Mitsubishi Motors
Dazu haben die Designer einen deutlichen Absatz zur Schürze eingebaut. Die scheint die Optik ihres Pendants vorn zu spiegeln, denn auch hier sind wieder zwei Spangen eingebaut. Hinten formen sie einen angedeuteten Diffusor.

Leaf-Technik sorgt für bis zu 217 PS

Leider gibt es bislang weder technische Daten noch Bilder vom Innenraum. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es auch hier höchstens geringe Abweichungen zum Leaf gibt. So dürfte der Eclipse Sportback das reduzierte Cockpit mit Infotainment und digitalem Tacho daneben bekommen.
Cockpit des Nissan Leaf
Ohne viel Schnickschnack: Dem Cockpit des Nissan Leaf (Bild) dürfte Mitsubishi höchstens eigene Logos spendieren.
Bild: Nissan Motor Corporation
Vorwärts geht es immer vollelektrisch. Nissan hat für den Kompakten zwei Antriebe im Angebot: Mit 176 PS reicht der Akku für bis 436 WLTP-Kilometer, mit 217 PS sind bis zu 624 Kilometer drin. Dann gibt's aber auch eine größere Batterie.

Marktstart in Deutschland unklar

Zum Schluss gibt es noch einen weiteren Dämpfer. Wer jetzt mit neuen E-Mitsubishi liebäugelt, den müssen wir enttäuschen. Denn das Auto wurde bislang explizit für Nordamerika vorgestellt. Sollte er doch zu uns kommen, dürfte sich der Eclipse Sportback preislich ähnlich wie der Leaf einordnen. Der Nissan startet bei 35.950 Euro.