Es gibt Bikes, denen man ihre Power nicht ansieht. Zweirad-Wölfe im Chrom-Pelz sozusagen. Und es gibt Motorrad-Monster, die können ihre Kraft nicht verbergen. So wie die schier unglaubliche Millyard Viper V10 des Briten Allen Millyard.
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Die spektakuläre Eigenkonstruktion wirkt, als sei sie um ihren Motor herum gebaut. Stimmt natürlich nicht ganz, aber das Triebwerk ist eindeutig das Herzstück des bulligen Biestes: ein 8,0-Liter-V10-Motor, entnommen aus einer Dodge Viper GTS aus dem Jahr 1995, verantwortlich für rund 500 PS bei 5600/min (Drehmoment 712 Nm bei 4200/min). Mit rund 340 Kilogramm macht er mehr als die Hälfte des Gesamtgewichts des vollgetankt 630 Kilo schweren Motorrads aus. Kein Wunder, dass für die Stabilität der Millyard Viper V10 vorne und hinten zwei Hilfsrahmen montiert werden mussten.
Millyard Viper V10
Tank und Sitzbank des Monster-Motorrads stammen von einer 1970er Kawasaki H1.

Schon 2009 wurde das straßentaugliche Monstrum erschaffen, jetzt holte es sein Schöpfer für den anstehenden MOT-Check aus einem einjährigen "Winterschlaf". Natürlich nicht, ohne die Wartung in einem Youtube-Video zu dokumentieren. Darin zu sehen und zu hören ist auch eine kleine Ausfahrt zum Tanken, bei der der lüstern blubbernde Viper-Sound einem den Atem raubt.
Die Spritztour ist kein Einzelfall, denn es handelt sich bei der Millyard Viper V10 keinesfalls um ein reines Show-Bike. Rund 9150 Meilen (fast 15.000 Kilometer) hat Millyard – ein über die Grenzen Englands hinaus bekannter Ingenieur und Motorrad-Tüftler – seine Viper auf zwei Rädern schon bewegt. In der Laufleistung enthalten ist auch eine Reise zur legendären Tourist Trophy (TT) auf der Isle of Man im Jahr 2012.
Millyard Viper V10
Auch die Riesenreifen vorne und hinten (180 x 18/280 x 20) wurden bei der Wartung von Tüftler Millyard begutachtet.
Und natürlich war das 2742 Millimeter lange Monstrum (Radstand 2032 Millimeter) auch schon monstermäßig schnell unterwegs. Zwar wurde Millyards Ziel von 250 mph (etwas über 400 km/h) noch nicht erreicht, bei einer Testfahrt auf dem Bruntingthorpe Proving Ground knackte die Millard Viper V10 aber schon die 200-Meilen-Grenze (322 km/h).