Im ersten Halbjahr 2014 wurden in Deutschland 1.538.268 neue Pkw zugelassen, berichtet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) – im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 ist das ein Plus von 2,4 Prozent. Die ersten drei Plätze belegen VW Golf (minus 2,9 Prozent gegenüber Januar bis Juni 2013), VW Passat (minus 3,5 Prozent) und VW Tiguan (plus 13,9 Prozent).
Mächtig aufgeholt haben binnen Jahresfrist allerdings andere Kandidaten: Der Skoda Rapid (seit Ende 2012 auf dem Markt) legte satte 245 Prozent zu, der Kia Soul (Facelift Ende März 2014) stürmte 242 Prozent nach vorn, und die Mercedes S-Klasse (Generationswechsel im Juli 2013) schaffte ein Neuzulassungsplus von 225 Prozent. Besonders starke Einbußen verzeichneten Baureihen wie Chevrolet Cruze (minus 90 Prozent Neuzulassungen), BMW X6 (minus 72 Prozent) und Suzuki Kizashi (minus 56 Prozent).VW war im ersten Halbjahr 2014 mit 21,0 Prozent Marktanteil weiterhin die zulassungsstärkste Marke, trotz eines leichten Minus von 0,5 Prozent. Deutliche Aufwärtsbewegungen registrierte das KBA in der Halbjahresbilanz bei Ford (plus 9,8 Prozent), Porsche (plus 7,1 Prozent), Opel (plus 6,9 Prozent) und Audi (plus 4,3 Prozent). Smart (minus 16,8 Prozent) und Mini (minus 12,5 Prozent) mussten hingegen starke Einbußen hinnehmen.

Benziner in der Mehrheit, E-Autos legen zu

Bei den Importeuren verzeichneten Jeep (plus 33,3 Prozent), Nissan (plus 22,8 Prozent) und Mazda (plus 22,3 Prozent) die höchsten Zuwächse. Deutliche Rückgange zeigten sich bei Chevrolet (minus 62,6 Prozent) und Subaru (minus 31,4 Prozent). Die Elektrofahrzeuge bildeten mit einem Neuzulassungsanteil von 0,3 Prozent im Vergleich zu den herkömmlichen Verbrennungsmaschinen (Benzin 50,4 Prozent, Diesel 48,0 Prozent) noch eine Minderheit – sie erfuhren mit plus 75,3 Prozent jedoch die stärkste Zunahme.