New York Auto Show 2011: Messe-Rundgang UPDATE
Die Premieren in New York
Im Big Apple dreht sich kurz vor Ostern alles um PS-starke Premieren und zwei Asiaten von Subaru und Lexus. Die Highlights der New York Auto Show 2011!
- Boris Pieritz
Detroit, Los Angeles, New York: Wer in den USA ein Auto präsentieren möchte, hat die Qual der Wahl. Die New York Auto Show 2011 steht diesmal zwar im Schatten der Auto Shanghai 2011 – doch Subaru hat es sich nicht nehmen lassen, den nagelneuen Impreza vor dem US-amerikanischen Publikum zu enthüllen. Der Impreza, der auf der LA Auto Show 2010 noch als Studie rotierte, ist jetzt serienreif und rollt schon Ende 2011 auf den Markt – als Limousine und Fünftürer. Der Allradler soll dank eines frischen Zweiliter-Benziners mit 150 PS und neuem Doppelkupplungsgetriebe deutlich sparsamer werden. Optisch orientiert sich der Neue an seinem Vorgänger – Subaru-Fahrer scheinen keine revolutionären Änderungen zu lieben.
Überblick: Die Stars der New York Auto Show

Einer der Stars der NYIAS 2011: Das schicke Konzept Lexus LF-Gh gibt einen Ausblick auf den nächsten GS.
Bild: Boris Pieritz
Überblick: Alle Neuheiten der Auto Shanghai 2011

Mercedes hat dem E 63 AMG den bis zu 557 PS starken 5,5-Liter-Biturbo aus dem CLS 63 AMG verpasst.
Bild: Boris Pieritz
Erste Sitzprobe im Beetle
Gleiches gilt für den Chevrolet Malibu. Erst Shanghai, dann New York. Die neue Mittelklasse aus dem GM-Konzern soll sich weltweit im Segment der Mittelklasse etablieren. Im Motorenregal sind – abhängig vom Markt – zehn Vier- und Sechszylinder-Motoren, erhältlich mit Schalt- und Automatikgetriebe als Benziner, Diesel oder mit Autogasantrieb. Schon Ende 2011 kommt der Malibu zunächst in China auf den Markt, kurz danach in den USA. Sein Europa-Debüt soll der Chevy 2013 feiern. Und was bieten die US-Hersteller neben dem neuen Malibu noch an Premieren bei ihrem Heimspiel? Nicht viel. Nationale Highlights der Messe sind der aufgefrischte Ford Taurus und die SRT-Spaßbüchsen des Jeep Grand Cherokee und des neuen Chrysler 300. Cadillac, Lincoln, Buick, GMC oder Dodge haben – wenn überhaupt – außer ein paar blassen Facelifts nichts zu bieten.
Da New York schon immer die Messe für Autos mit ordentlich Bums und Biss war, stehen hier eher Hochkaräter als Öko-Kisten. Den kleinen Parcours für Elektro-Autos mit Namen "EV-Pavillion" lassen die Besucher eiskalt links liegen. Grund: An der Ostküste ist viel wohlhabendes Publikum ansässig, das auf seiner Heimmesse stets auf der Suche nach der neuen Familien-Luxuslimousine ist. Aus diesem Grund lässt Jaguar das Facelift des XF auf der NYIAS vom Haken. An Front und Heck gab es leichte Retuschen, zudem ist der XF jetzt auch mit einem Vierzylinder-Diesel (190 PS) zu haben. Doch keine Bange: Der Fünfliter V8 Kompressor-Direkteinspritzer mit 510 PS bleibt nach wie vor im Programm.
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