Immer mehr Menschen entdecken die Vorteile des elektrischen Fahrens – darunter auch bekannte Persönlichkeiten aus verschiedensten Bereichen. Die Gründe für den Umstieg auf Elektroautos sind vielfältig und reichen von Umweltschutz über technologische Begeisterung bis hin zum reinen Fahrvergnügen. (Das sind die neuen E-Autos bis 2028.)

Ex-Formel-1-Pilot Nico Rosberg

"Ob für Fahrten ins Büro, zur Schule, zum Einkaufen – oder für den Urlaub am Wochenende: Ich bin schon seit Jahren überzeugter E-Auto-Fahrer. Diese Beschleunigung! Und diese Ruhe beim Fahren. Klar, anfangs musste ich mich auf längeren Trips ein wenig umstellen, Reichweite und Lademöglichkeiten bei der Streckenplanung berücksichtigen. Heute ist das Laden im urbanen Raum kein Thema mehr und auch auf der Langstrecke eigentlich nicht: Das Auto plant die Stopps vor, man muss sich keine Gedanken machen, und dank Schnellladenetz geht's nach einem Kaffee oder kurzem Füßevertreten mit den Kids weiter.

Die besten E-Autos bis 48.000 Euro

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Mir ist klar, dass das E-Autofahren im ländlichen Raum anders aussehen kann. Für die Verkehrswende brauchen wir einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. Es muss für alle Menschen einfach sein, ihr E-Auto zu laden. Egal, wo und wie sie leben. Deshalb ist es gut, dass ein Energieversorger wie EnBW, mit dem ich zusammenarbeite, sein schon jetzt deutschlandweit größtes Schnellladenetz bis 2030 von aktuell 5000 auf 30.000 Schnellladepunkte ausbauen will. Der Strom muss grün sein, ansonsten ist mit einem E-Auto aus Klimasicht nicht viel gewonnen. Wir müssen hier ganzheitlich denken. Das heißt auch: Wir brauchen bezahlbare Einstiegsmodelle. Aktuell sind chinesische E-Autos 30 Prozent günstiger als vergleichbare Modelle aus Europa. Das muss sich ändern. Den E-Autos gehört die Zukunft, davon bin ich überzeugt."

Schauspielerin Gesine Cukrowski

Schauspielerin Gesine Cukrowski
Schauspielerin Gesine Cukrowski setzt sich für Umweltschutz ein.
Bild: Daniel Camino

"Ich liebe es, in der Stadt mit meinem Opel elektrisch zu fahren. Was die Ladeinfrastrukur angeht, sehe ich in Berlin zwar schon eine Verbesserung, aber da ist definitiv noch Luft nach oben. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum sich viele noch scheuen, umzusteigen. Das elektrische Fahren macht aber so viel Spaß und gibt mir zusätzlich das entspannte Gefühl, die Berliner Luft nicht noch mehr zu verschmutzen, sodass ich persönlich nicht mehr darauf verzichten möchte."

Schauspieler Lenn Kudrjawizki

Schauspieler und Musiker Lenn Kudrjawizki
Widmet sich vielen Umweltprojekten: Schauspieler und Musiker Lenn Kudrjawizki.
Bild: Privat / AUTO BILD

"Seit 2019 fahre ich privat komplett elektrisch. Mich fasziniert die Technologie, sie bedeutet Veränderung und zugleich Bereicherung statt Verzicht. Ich versuche, alle Drehs in Europa mit dem E-Auto und nicht per Flieger zu erreichen. Das bedeutet eine andere Planung, aber ich nutze die Fahrt dazu, dass die Seele hinterherkommt. Wenn ich nach Kroatien oder Ungarn zum Drehort reise, dann sehe ich, wie sich Landschaft und Menschen verändern – das ist eine Form von Entschleunigung. Dank 800-Volt-Technik kann ich an einer Schnellladesäule mit 240 kW laden und bin in 15 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Die Zeit reicht kaum, um eine Drehbuchszene durchzugehen.
Freunden gebe ich auch mal den Schlüssel und sage, fahr Probe! Erlebe das Gefühl geräuschloser Beschleunigung, segeln auf der Autobahn ohne Abgase, wie ein Auto, ohne Geräusche zu machen, Kraft auf die Straße bringt. Der Fahrspaß plus Nachhaltigkeitskonzept wie recycelte Materialien – das hat eine neue Sexyness."

Kabarettist Jürgen Becker

Kabarettist und Autor Jürgen Becker
Kabarettist und Autor Jürgen Becker gibt politischen Themen auf der Bühne Raum.
Bild: Privat / AUTO BILD

"Als Kabarettist lege ich im Tourbetrieb etwa 40.000 bis 50.000 Kilometer jährlich zurück. Da ist allein aus finanziellen Gründen ein E-Auto erste Wahl, man spart haufenweise Geld. Mittlerweile habe ich 400.000 km elektrisch zurückgelegt und möchte den Komfort nicht mehr missen. Wer eine Wallbox hat, spart die Fahrt zur Tankstelle, auch unterwegs wird das Ladenetz immer dichter. An der Autobahn laden die Hypercharger meinen Wagen in unter 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent, sodass die Reichweite gar nicht so wichtig ist. Mein Auto hat einen 53-kW-Akku und nur 360 Kilometer Reichweite, auf langen Strecken tun 20 Minuten Pause ab und an ganz gut.
Was besser werden könnte: die Vielfalt der Stromanbieter an der Ladesäule, sodass sich ein richtiger Markt entwickelt. Sobald das passiert, wird auch das Laden billiger. Beim Motorrad warte ich gespannt auf erschwingliche Modelle. Bis dahin baue ich mit meinen Freunden betagte Bikes auf E-Antrieb um und haben damit enorm viel Spaß."

Schauspieler Hannes Jaenicke

Schauspieler Hannes Jaenicke
Häufig im Einsatz für Umwelt- und Naturschutz: Schauspieler Hannes Jaenicke.
Bild: Privat / AUTO BILD
"Ich fahre seit 2013 elektrisch und gedenke nicht, je wieder einen Verbrenner zu kaufen – trotz der immer noch mangelhaften Ladeinfrastruktur. Nach zehn Jahren im Spaßmobil BMW i3 fahre ich aktuell ebenso begeistert einen BMW iX1. Ich halte die Diskussion um das vermeintliche Verbrenner-'Verbot' für dumm, ewig gestrig und schädlich für die deutsche Automobilindustrie. Dadurch gerät diese gegenüber der chinesischen Konkurrenz noch weiter ins Hintertreffen. Auch ist die Luft in deutschen Städten durch Verkehrs- und Feinstaubbelastung weiterhin miserabel, und die damit einhergehenden Umweltschäden, Krankheiten und Todesfälle werden ignoriert oder unter den Teppich gekehrt.
Reichweitenangst ist mir ähnlich fremd wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod und scheint mir ein deutsches Phänomen. Insofern freue ich mich, einen kleinen Beitrag zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, zur Luftverbesserung, Lärmreduzierung und Innovation moderner Technologien zu leisten. Zudem macht elektrisches Fahren einfach Spaß. Für die nahe Zukunft wünsche ich mir unter anderem ein größeres Angebot an kleinen, erschwinglichen E-Autos statt schwerer e-trons, Taycans und anderer Luxusautos."