Hat der Fahrer dieses Nissan GT-R zu viel "Need for Speed" gespielt? Im niederländischen Rotterdam wurde ein Nissan GT-R gestoppt, der viel zu schnell unterwegs war. Der Geschwindigkeitsverstoß war aber noch nicht alles. Jetzt hat der Fahrer ein Problem!

Auf Instagram berichtet die Polizei Rotterdam, dass sich der Fahrer des schwarzen Nissan GT-R ein Duell mit einem BMW geliefert haben soll. Während der BMW-Fahrer der Polizei durch die Lappen ging, hatte der GT-R-Pilot weniger Glück: Er wurde gestoppt.
Statt der erlaubten 50 km/h zeigte die Laserpistole der Polizei 159 km/h an – innerorts! Der serienmäßig mindestens 550 PS starke GT-R hatte nach Abzug der Toleranz 153 km/h drauf und war somit mehr als dreimal so schnell unterwegs wie erlaubt.

Der Nissan GT-R wurde mit abgelaufenen Kennzeichen gestoppt

Doch das war nicht der einzige Verstoß, denn bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Nissan mit deutschen Export- oder Ausfuhrkennzeichen unterwegs war.
Das Problem: Die Schilder waren am 21. September 2021 abgelaufen. Streng genommen bedeutet das, dass der GT-R nicht nur viel zu schnell, sondern auch mit fehlendem Versicherungsschutz unterwegs war.

An dieser Stelle finden Sie eingebettete Inhalte von INSTAGRAM.

Um diese Inhalte darstellen zu können, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über „Widerruf Tracking und Cookies“ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.

Infolgedessen musste der französische Fahrer nicht nur seinen Führerschein abgeben, sondern sich auch noch vom GT-R verabschieden – denn aufgrund der Schwere des Vergehens wurde der Sportwagen beschlagnahmt. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich!)

Was passiert jetzt mit dem Sportwagen?

Laut Instagram-Post der Polizei wird die Staatsanwaltschaft in Kürze entscheiden, was mit dem zwischen 60.000 und 75.000 Euro wertvollen Nissan GT-R passiert. Dem Fahrer des Nissan bleibt derweil wohl nur die Playstation, um seinen Durst nach Geschwindigkeit zu stillen.