Nissan in Japan
Mini-SUV und Mega-Navi

Nissan definiert das Billigauto für den japanischen Markt neu: Ein Mini-SUV soll junge Kunden locken. Außerdem können Autobesitzer künftig ihre Route über Google Maps selbst programmieren.
- Stephan Bähnisch
In Japan erfreuen sich sogenannte Mini Passanger Cars großer Beliebtheit. Sie kosten wenig und sind von der Steuer befreit. Jetzt haben Nissan und Mitsubishi eine neue Marktlücke entdeckt: Das Mini-SUV. Unter dem Namen Nissan KIX rollt der geländetaugliche Allradler ab sofort zu den japanischen Händlern. Das Ergebnis sieht aus wie ein alter, geschrumpfter Mitsubishi Galloper, Mitsubishi liefert auch die technische Basis für den Billigheimer fürs Gelände. Kreativität bewiesen die Japaner auch bei der Namensfindung: KIX wurde abgeleitet aus dem amerikanischen Wort "Kicks" und dem mathematischen "X" für eine unbekannte Menge.
Echte Gelände-Qualitäten

Bild: Stephan Bähnisch
Routenplanung am PC
Ganz anders als der KIX ist eine neue Option für das Nissan-Navi "Carwings" etwas für Technikverliebte. Mobiles Internet im Auto ist in Japan keine Zukunftsvision. Bereits vorher konnten Carwings-Besitzer auf viele Webfunktionen zurückgreifen. Jetzt wird das Einsatzspektrum des Telematiksystems um den Online-Service Google Maps erweitert. Anwender können Zielorte, Reiseroute und Zwischenstopps mit wenigen Mausklicks vom heimischen Rechner aus in Google Maps suchen und vordefinieren, bevor sie die Informationen via Internet an den Carwings-Dienst senden. Die Zielsuche und -eingabe am Navigationsgerät entfällt. Auf der Straße lädt der Telematic-Agent die Informationen von Google Maps herunter und überträgt sie an das Navigationssystem.
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