Nissan Juke 1.2 DIG-T: Fahrbericht

Nissan Juke 1.2 DIG-T: Fahrbericht

Kleiner Turbo fĂŒr den neuen Nissan Juke

Nissan hat dem Juke nach dem Facelift auch einen neuen Motor verpasst. Der 1,2-Liter-Turbo ist ein munteres Kerlchen. Fahrbericht.

Video: Nissan Juke

Neuer Motor im Juke

1,2 Liter Hubraum fĂŒr ein 1,3-Tonnen-Auto! Klingt nicht ĂŒppig. Aber der neue 1.2 DIG-T im frisch ĂŒberarbeiteten Juke macht seine Sache richtig gut. Ohne Turboloch zieht das Motörchen mit 115 PS aus vier Töpfen den Crossover wie am SchnĂŒrchen vorwĂ€rts. Grund dafĂŒr sind ĂŒppige 190 Newtometer Drehmoment bei 2000 Touren. Der VorgĂ€nger hatte 1,6 Liter Hubraum und 117 PS, aber 20 Prozent weniger Drehmoment, das spĂŒrt man bei jedem Gasstoß. Dazu lassen sich die sechs GĂ€nge knackig durchrĂŒhren und sind passend zum Japaner abgestuft. Der Verbrauch soll bescheidene 5,6 Liter betragen, auf der Testfahrt gönnte sich der Juke 6,5 Liter. Das Fahrwerk wurde ebenfalls neu abgestimmt, das tut dem Juke gut. Er liegt satter auf der Straße, durcheilt Kurven flott mit geringer Seitenneigung, reagiert aber souverĂ€ner als vorher auf kurze StĂ¶ĂŸe.

Der Kofferraum wÀchst krÀftig

Der Kofferraum wÀchst um 40 Prozent, hat dann aber eine Kante.

Das Facelift geriet eher unauffĂ€llig: Außen gibt es nur kleine VerĂ€nderungen: Der neue Juke gleicht noch immer einem Frosch auf RĂ€dern, der sich am liebsten ĂŒber matschige Waldwege kĂ€mpft. Allein die auffĂ€lligen Scheinwerfer-Augen (jetzt auf Wunsch mit Xenon-Licht) und die RĂŒckspiegel wurden optisch ein bisschen gestreckt, der KĂŒhlergrill ist nun leicht V-förmig und wird dem neuen Markengesicht angepasst. Neu sind auch das LED-Tagfahrlicht und das Glas-Schiebedach (900 Euro), die Signatur der RĂŒckleuchten strahlt in LED-Technik. Der Kofferraum wĂ€chst um 40 Prozent auf 354 Liter, hat dann allerding eine Kante. Wer die Einlage fĂŒr einen glatten Ladeboden nutzt, bekommt ein deutlich kleineres Ladeabteil. Der Nissan umgibt sich gegen Aufpreis mit einem sogenannten "Safety Shield", das eine Art RundumĂŒberwachung mit Fahrspurassistent, Auffahr-Warner und Toter-Winkel-Assistent liefert. Das macht die Fahrt sicherer, allerdings piept es auch stĂ€ndig irgendwo.

Auf Wunsch wird der Juke kunterbunt

Auch innen bringt Nissan Farbe ins Spiel, Serie nur beim Top-Modell Tekna.

Nissan setzt beim Juke verstĂ€rkt auf individuelle Gestaltung. Im schwarzen Standard-Innenraum können KĂ€ufer knallige Farb-Akzente setzen. Felgen mit Farbeinlagen fĂŒr die 18-Zoll-RĂ€der, Ledersitze mit abgesetzten NĂ€hten und Schalthebel, TĂŒrinnenelemente gibt es zusĂ€tzlich in Weiß, Rot, Blau und Gelb – passend zu den neuen Außenlacken Ink Blue Metallic, Rot und Sunlight Yellow. Beim 1.2 Tekna (ab 20.950) ist das Farbenspiel auf Wunsch serienmĂ€ĂŸig an Bord, fĂŒr den Acenta (ab 18.800 Euro) kosten die Pakete 550 Euro (Interieur) und 650 Euro (Exterieur).

Reiserouten lassen sich zuhause am Computer planen und werden dann via Internet ans neue Juke-Navi gesendet.

Spannende News auch bei Connected Car: Reiserouten lassen sich zuhause am Computer planen und werden dann via Internet ans neue Juke-Navi gesendet. Apps (unter anderem Facebook) sind bereits vorprogrammiert, weitere sollen in KĂŒrze erhĂ€ltlich sein. Das Navi "Nissan Connect" mit 5,8-Zoll-Navi kostet 800 Euro Aufpreis, im Tekna ist es Serie. Los geht es mit dem Juke Ende Juni 2014 wie bisher bei 15.450 Euro fĂŒr die Basis Visia mit einem 94 PS starken 1,6-Liter-Benziner ohne Turboaufladung. Die Preisspanne beim Juke ist also gewaltig, zumal es auch noch den ĂŒberarbeiteten 1,6-Liter-Turbo mit 190 PS gibt. Der kostet ab 24.190 Euro samt Allradantrieb und auch hier ist noch Luft nach oben.
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