27 Jahre, drei Modellgenerationen, Kunden weltweit: Der kleine Nissan Micra ist ein Dauerbrenner. Auf dem Genfer Autosalon 2010 feiert die vierte Generation ihre Weltpremiere. Die baut auf der neuen V-Plattform von Nissan auf und ist sowohl länger als auch niedriger als der Vorgänger. Durch den längeren Radstand gibt es mehr Platz im Innenraum. Bumerang-förmige Rillen auf dem Dach senken innen das Geräuschniveau. In Europa wird der Micra wahlweise mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder mit variabler Ventilsteuerung und 80 PS (108 Nm/ 115g CO2 pro km) oder einer kompressorgeladenen Version des gleichen Motors mit Start-Stopp und 98 PS (142 Nm/ 95g CO2 pro km) an den Start gehen.
Nissan Micra
Bild: Werk
Für beide Motoren stehen ein Fünfgang-Schaltgetriebe und eine stufenlose CVT-Automatik zur Auswahl. Hintere Parksensoren und eine automatische Einparkhilfe sollen dem Micra-Piloten in der Stadt zu Hilfe kommen. Front-, Seiten- und Kopfairbags gehören zur Serienausstattung, optional zu haben sind unter anderem das Audio- und Navigationssystem "Nissan Connect", ein Glasdach und ein Bordcomputer, der Infos zu Verbrauch, Rest-Reichweite und Außentemperatur gibt. Im März 2010 rollt der Micra in Thailand zum Händler, im Herbst kommt er dann nach Europa. Zu den Preisen machte Nissan bisher noch keine Angaben.