Zum 40. Mal steigt 2018 die berühmteste aller Wüsten-Rallyes: die Dakar. Deutschland taucht in der Siegerliste nur einmal auf: 2001 gewann Jutta Kleinschmidt im Mitsubishi. 2018 wollen es drei Deutsche wissen, zwei davon sind Debütanten.
Markus Walcher wurden Offroad-Rallyes in die Wiege gelegt. Vater Gerhard fuhr seit den 80er Jahren selbst acht Mal bei der Rallye Dakar, als diese noch in Afrika zuhause war. „Mein Vater“, erzählt Markus Walcher, „hat seinen Entdeckergeist und seine Lust am Wettkampf an mich weitergegeben.“ 2010 gewann der heute 29-Jährige aus Ostfildern die deutsche Offroad-Meisterschaft. 2018 gibt er mit einem QT Wildcat, einem Allradler aus dem Familienteam, sein Dakar-Debüt.
Wüstenrallye
Markus Walcher greift 2018 bei der Rallye Dakar an
Nach einem Jahr Pause kehrt auch Jürgen Schröder zurück. Auch bei ihm wird es ein Familienausflug: Nachdem jahrelang Sohn David als Beifahrer und Navigator agierte (2011 Platz 18), ist jetzt Davids Bruder Maximilian Schröder an der Reihe. Einsatzfahrzeug: ein Toyota von South Racing.
Mit 62 Jahren gibt auch Rainer Wissmanns sein Debüt – mit einem Toyota Hilux. Der Bergisch Gladbacher war letztes Jahr damit bei der Africa Eco Rallye am Start. Sie wird jetzt dort ausgetragen, wo bis zum Umzug nach Südamerika 2009 noch die Rallye Paris Dakar stattfand. Doch der Reiz der Jubiläumsausgabe und die Tatsache, dass mit den Routen in Peru 2018 richtige Dünen-Wüsten wie in Afrika auf dem Programm stehen, reizen Wissmanns.