Nuance: Nachfolger für das Head-up-Display
Haben Head-up-Displays bald ausgedient?

Touchscreens und Head-up-Displays werden immer größer. Doch bald dürfte auch ihre Zeit vorbei sein. Es gibt einen Nachfolger.
Bild: Nuance
Touchscreens, Displays und Head-up-Anzeigen werden immer größer. 48 Zoll misst der Screen im Byton M-Byte. Größer als das Head-up-Display im VW ID.3 ist kein anderes. Doch in Zukunft könnten diese Anzeigen auch schon wieder ausgedient haben. Nuance, die knapp 90 Prozent der Autohersteller mit ihren Sprachsystemen beliefern, arbeitet zusammen mit Saint-Gobain Sekurit an einem vielversprechenden Nachfolger. Dabei wird die gesamte Windschutzscheibe zu einem transparenten Bildschirm. Anders als beim Head-up-Display kann jeder im Fahrzeug die Anzeigen erkennen. Die Technologie kommt zwischen zwei Glasschichten zum Einsatz. Die Anzeigen auf der Windschutzscheibe lassen sich per Sprachbefehl und Eye-Tracking steuern, ohne dass dabei der Blick von der Straße wandert.
Ein Teil der Technologie geht schon mal in Serie

Mit der neuen Technologie wird die Windschutzscheibe zum Mega-Display.
Nuance gründet Automotive-Spin-off Cerence
Von Nuance wird man künftig sicherlich noch mehr in der Autoindustrie hören. Beziehungsweise von "Cerence". So lautet der Name für das Automotive-Spin-off, welches Nuance Communications nun bekannt gab. Die neue Markenidentität soll offiziell gelten, sobald das Unternehmen zum 1. Oktober 2019 aus Nuance ausgegliedert wird. Ab diesem Zeitpunkt wird Cerence ein unabhängiges, börsennotiertes Automotive-Softwareunternehmen. Das Kunstwort Cerence setzt sich aus visuellen und sprachlichen Assoziationen mit den Begriffen Intelligenz, Erfahrung, Gelassenheit und Kontrolle zusammen.
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