Beim Wort "Olympia" denken Opel-Fans nur an eins: klar, Opel Olympia! Aber, liebe Opelologen, dass eure Lieblingsfirma 1935 ihrem neuen Modell mit selbsttragender Karosserie diesen wohlklingenden Namen gab, hat einen Anlass: 1936 fanden in Nazi-Deutschland Olympische Spiele statt! Erst die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen, dann die Sommerspiele in Berlin.
Das ganze Deutsche Reich war also im Olympia-Fieber. Und Deutschlands damals größter Autohersteller wollte davon profitieren.
Welche drei erstaunlich unterschiedlichen Modelle Opel im Laufe der Jahrzehnte "Olympia" nannte, zeigen wir weiter unten. Jetzt erst mal: 14 kuriose Olympia-Anekdoten für Autofans – viel Spaß!

1. Ein Olympiastadion im Mercedes-Windkanal

Das Münchner Olympiastadion von 1972 ist berühmt für sein Zeltdach. Damit es bei Sturm nicht abhebt oder bricht, wird vor dem Bau ein Modell im Windkanal getestet – nicht etwa bei BMW nebenan, sondern in Stuttgart, wo die Konkurrenz von Daimler-Benz ein und aus geht. Das berichtet Daimler selbst.
Zeltdach des Olympiastadions in München
Das Zeltdach des Olympiastadions in München: Mit so einer Segelfläche könnte man ein großes Schiff antreiben oder ein sehr großes Flugzeug zum Abheben bringen.
Bild: picture alliance/dpa
Aerodynamik-Pionier Wunibald Kamm hat sich 1940 für den "Großen Windkanal" in Stuttgart-Untertürkheim stark gemacht – dass damit auch Gebäude getestet werden, hätte ihn bestimmt überrascht.
Aerodynamik-Tests mit dem Mercedes SLC im Stuttgarter Windkanal
Von Aerodynamik-Tests mit dem Mercedes SLC im Stuttgarter Windkanal Anfang der 70er-Jahre sind Fotos auffindbar – vom Zeltdach-Test haben wir bisher nichts gefunden.
Bild: Mercedes-Benz

2. Opel entwickelt einen Bob für die Winterspiele

Noch etwas Olympisches, das in einem Auto-Windkanal getestet wurde: der "Opelbob" von 1980.
Obelbob 1980
Der Cybertruck des Eises? Obelbob 1980 nach Testfahrten auf der Bob-Kunsteisbahn am Königssee.
Bild: picture alliance / SZ Photo
In Lake Placid, USA, bei den Olympischen Winterspielen sind alle gespannt auf den "Wunderbob" der westdeutschen Bobmannschaft. Unter dem Decknamen LP 13 hat Opel diesen Bob entwickelt und als Zweier- und Viererbob gebaut.
Die Technik: einzeln aufgehängte und gefederte Kufen, cw-Wert laut "FAZ" von nur 0,19 – und ein aufblasbarer Heckspoiler! Sobald der letzte Anschieber aufgesprungen ist, wird er mit Pressluft aufgeblasen. Also der Spoiler.
Modell des Opelbobs
Der legendäre Opel-Konstrukteur Herbert Oberhaus war maßgeblich bei der Entwicklung dabei. Dieses Modell hat er 1991 als Erinnerung von seinen Design-Kollegen bekommen.
Bild: Roman Rätzke / AUTO BILD
Nach zwei Stürzen vor den Olympischen Spielen allerdings scheint die Mannschaft nicht genug Vertrauen in den Opelbob zu haben. Georg Großmann belegt im olympischen Zweierbob-Wettkampf den zwölften Platz.

3. Ein Trabi darf nicht zu den Olympischen Sommerspielen

Von wegen sozialistisches Bruderland: Rolf Becker, Drehorgelspieler aus Magdeburg, will 2008 die rund 10.000 Kilometer bis nach Peking zu den Olympischen Spielen fahren – in seinem Trabant 601. Und ihn danach für einen guten Zweck versteigern.
Mann mit Hut lehnt sich aus Fahrerfenster eines blauen Trabant 601
Weltenbummler Rolf Becker, bekannt als "Drehorgel-Rolf", beim Start mit seinem Trabi Richtung China.
Bild: picture-alliance/dpa
Aber an der mongolisch-chinesischen Grenze beschlagnahmen Chinas Grenzer den Ostblock-Oldie. Es sei Europäern nicht erlaubt, im Auto über die Grenze zu fahren.

4. Olympische Fackel: der doppelte Verbrenner

Die Tradition, das olympische Feuer im leichten Laufschritt von Athen an den Austragungsort der Olympischen Spiele zu bringen, beginnt erst 1936: Die Idee für so einen Fackellauf hat der Archäologe Alfred Schiff aus Berlin. Der ist aber Jude. Letztlich schlagen die Sportfunktionäre Carl Diem aus Würzburg und Theodor Lewald aus Berlin 1934 den Fackellauf vor – für die Olympischen Sommerspiele 1936.
Was, wenn unterwegs auf den 3187 Kilometern zwischen Athen und Berlin das Feuer erlischt? Für diesen Fall fährt den Läufern ein Auto mit Ersatzflamme hinterher.
Olympische Fackel von 1936
Die olympische Fackel von 1936.
Bild: IOC
In Jugoslawien drohen die stählernen Fackeln auszugehen, bevor man an der nächsten Station Brennpaste nachlegen kann – vorsichtshalber werden die Fackelträger schnell mit dem Auto zum Übergabepunkt gebracht, berichtet das Internationale Olympische Komitee.

5. Eine olympische Fackel von Pininfarina

Hinreißendes Autodesign machte die italienische Karosserie- und Designschmiede Pininfarina weltberühmt. Aber Pininfarina gibt auch anderen Dingen ihre Formen: etwa der Fackel für das olympische Feuer der Winterspiele von 2006 in Turin. Hier flackert das Feuer nicht oben hinaus, sondern das lackierte Alu-Gehäuse umhüllt die Flamme.
Eine Frau und zwei Männer präsentieren eine Design-Fackel.
Der Designer Andrea Pininfarina (Mitte) stellt die Fackel 2005 vor, zusammen mit dem italienischen Eistanz-Weltmeisterpaar von 2001, Barbara Fusar-Poli und Maurizio Margaglio.
Bild: picture-alliance/Digitale
Wer glaubt, es gäbe nur diese eine Fackel, liegt knapp daneben: Pininfarina produziert mehr als 12.000 davon!

6. Louis Renault wird Klassensieger auf Renault

Am Rande der Olympischen Sommerspiele 1900 in Paris finden mehrere Autorennen statt. Welche davon offiziell olympisch sind und welche nicht... och, das hat das Olympische Komitee nie so genau entschieden. Jedenfalls fährt Louis Renault, Mitbegründer der Automarke und Konstrukteur, das Rennen von Paris nach Toulouse und zurück im selbstgebauten Schnauferl und holt den Klassensieg.
Louis Renault am Steuer einer Voiturette von Renault, 1899
Louis Renault am Steuer einer "voiturette", eines kleinen Autos, das er konstruiert hat.
Bild: picture-alliance/HIP
Später konstruiert er unter anderem die Kardanwelle und die einschraubbare Zündkerze.

7. Ein Marathonläufer nimmt das Auto

Olympische Sommerspiele 1904, St. Louis, USA: 32 Mann treten an, 14 kommen ins Ziel. Der Sieger: Frederick Lorz aus New York. Alice Roosevelt, Tochter des US-Präsidenten, hängt ihm feierlich den Siegerkranz um – da kommt ein Zuschauer und verpfeift Lorz: Nach den ersten 14 Kilometern ist der Sportler in ein Auto eingestiegen und hat sich fahren lassen. Nach weiteren 18 Kilometern ist das Auto liegen geblieben, den Rest hat Lorz wieder zu Fuß geschafft.
historischer Cartoon, Karikatur vom Marathonläufer, der sich in einem Auto der Kaiserzeit mitnehmen lässt
Die Zeitungen berichten über den Betrugsversuch, eine bringt sogar diese Karikatur.
Bild: Privatarchiv Lennartz
Er hätte sich nur einen Scherz erlaubt, beteuert Fred Lorz zunächst. Vergeblich: Er wird lebenslänglich gesperrt. Im Jahr darauf wird der Bann schon wieder aufgehoben. Er gewinnt – wohl regelkonform, so wird es überliefert – den Marathon von Boston 1905.
Olympiasieger 1904 im Marathonlauf wird der zunächst Zweitplatzierte: Thomas Hicks aus England. Er hat während des Rennens zwei Dosen Strychnin und etwas Brandy als Doping bekommen – aber das ist damals nicht verboten.

8. Eine Frau holt 1936 beim Autorennen Gold

Frauen an den Herd? Das mag 1936 in Deutschland Zeitgeist sein – aber Elizabeth "Betty" Haig aus Großbritannien brät lieber mit Vollgas in schnellen Autos durch die Gegend. Auch bei der Rallye 1936 in Nazi-Deutschland während der Olympischen Spiele.
Offenbar bekommt jedes Team, das mindestens 2000 Punkte sammelt, eine Goldmedaille. Neben Paul Abt aus der Schweiz (auf einem englischen Riley Falcon) gelingt das ausschließlich Betty Haig am Steuer eines Singer Le Mans.
historisches Schwarzweißfoto von zwei Frauen, eine sitzt in einem Rennwagen
Betty Haig (links), hier mit Rennfahrerkollegin Dorothy Patten.
Bild: picture alliance / Heritage Images
Unklar ist, ob das Autorennen überhaupt offiziell eine olympische Disziplin im Rahmen der Spiele von 1936 ist. Wenn, dann ist dieses das bisher letzte.

9. Doch noch eine Auszeichnung für einen Rennfahrer

Dennoch verleiht das Olympische Komitee Dänemarks (zusammen mit dem Dänischen Sportbund DIF) 70 Jahre später doch noch mal einen Titel an einen Rennfahrer: Tom Kristensen aus Dänemark wird 2006 dort "Sportler des Jahres". Bis dahin hat er schon sieben Le-Mans-Gesamtsiege eingefahren, 2008 und 2013 kommen noch zwei dazu.
Tom Kristensen sitzt auf seinem Le-Mans-Rennwagen mit TDI-Schriftzug
2006 fährt Tom Kristensen Diesel: den Le-Mans-Rennwagen Audi R10 TDI mit reichlich 650 PS.
Bild: Audi

10. BMW-Williams-Chef fordert: Die Formel 1 muss olympisch werden

"Ein Rennen bei Olympia, alle vier Jahre, das wäre klasse. Man müsste die sechs besten Fahrer alle in die gleichen Autos setzen – das wäre ein echtes Highlight." Das schlägt Frank Williams, Teamchef von BMW-Williams, 2002 in der BILD am SONNTAG vor.
Portrait von Frank Williams, Teamchef von BMW-Williams
Motorsportfunktionär Frank Williams.
Bild: Oliver Reck / AUTO BILD

11. Ein Opel, der rudert und Olympia-Präsident wird

Opel-Fans wissen: General Motors steigt 1929 bei Opel ein und kauft die Firma bis 1931 komplett. Wer bekommt eigentlich das ganze Geld – insgesamt die wahnwitzige Summe von 154 Millionen Reichsmark? Die Familie Opel!
Unter anderem Georg von Opel, Enkel von Adam Opel. Da ist er 16. Georg ist sehr sportlich, bei der Olympia-Ausscheidung im Rudern im Einer 1936 muss er sich nur Gustav Schäfer geschlagen geben, dem späteren Olympiasieger.
historisches Schwarzweißfoto: Georg von Opel mit Zapfpistole an einer Zapfsäule
Georg von Opel stößt immer neue Projekte an – hier hat er die Volks-Kraftstoff GmbH gegründet, die den Sprit zehn Prozent günstiger verkaufen soll als die großen Ketten.
Bild: picture alliance / Richard Koll
Nach dem Krieg gründet er mit anderen Funktionären 1951 die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG), wird ihr Präsident bis 1969 und macht auch im Internationalen Olympischen Komitee IOC Karriere – trotz seiner Nazi-Vergangenheit.

12. Autojournalisten-Legende schreibt auf Olympia

Nicht nur Autos sind nach Olympischen Spielen benannt, sondern auch Schreibmaschinen – sogar schon länger. Anfang der 30er-Jahre bringt die Europa Schreibmaschinen AG das erste Modell namens Olympia heraus; 1936 wird der Firmenname in Olympia Büromaschinenwerke AG umgewandelt.
Auch das hat mit Autos zu tun: Fritz B. Busch (1922-2010), Vorreiter des humorvollen Motorjournalismus, schreibt auf einer Olympia-Schreibmaschine.
Fritz B. Busch 2009, vorn im Foto sein Laptop
Autojournalist Fritz B. Busch 2009 am Laptop – die meiste Zeit seines Berufslebens tippte er in die Schreibmaschine.
Bild: Götz von Sternenfels / AUTO BILD
Im Interview mit AUTO BILD KLASSIK erzählt er 2009: "[…] immer war ich in erster Linie ein Schreiber. Deshalb wurde ich ja auch Kriegsberichterstatter, obwohl sie mich eigentlich zum Schießen und nicht zum Schreiben verwenden wollten. Meine Kompanie war schon abfahrbereit in Richtung Russland, aber dann bekam ich statt des Gewehrs eine Schreibmaschine, eine feldgraue Olympia, und vor allem ein Ford V8 Cabriolet mit Fahrer."

13. Die Tankstelle des Olympia-Architekten sollte abgerissen werden

Würde heute noch eine Behörde das historische Olympiastadion in Berlin abreißen wollen? Eher nicht. Und eine historische Tankstelle vom selben Architekten? Doch, das war im Gespräch.
Historisches Vordach am Landeshaus in Münster
Solche Vordächer wie das von Werner March in Münster sind typisch für Architektur in der Mitte des 20. Jahrhunderts, zumal an Tankstellen.
Bild: Andreas Lindlahr / AUTO BILD
Werner March (1894-1976) baut unter Aufsicht von Albert Speer das Stadion für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Nach dem Krieg (also auch nach seiner NSDAP-Mitgliedschaft) entwirft er 1950 unter anderem den Wiederaufbau des Landeshauses in Münster (Westfalen) mitsamt Tankstelle und Garagen.
In den 2000er-Jahren soll die Tankstelle einem neuen Parkdeck weichen. Nach Protesten wird die Tankstelle 2010 in die Denkmalliste aufgenommen, der Abriss damit gestoppt.

14. Ein Rennfahrer beginnt seine Karriere im Olympiastadion – mit fünf

Sonntag, der 31. August 1947. Ein Fünfjähriger ist der Star des Großen Zugspitzpreises, eines Sandbahnrennens im Olympiastadion von Garmisch. Am Fuß der Sprungschanze gewinnt der kleine Willi einen Schaulauf im Rahmenprogramm und die Herzen der 30.000 Zuschauer.
Schuhnagel mit fünf oder sechs Jahren an seinem Mini-Rennwagen
Voller Hoffnung: der kleine Willi und sein nagelneuer Rennwagen im Stil des Mercedes W 154.
Bild: Archiv Willi Schuhnagel
Aus dem kleinen Willi könnte der große Willi Schuhnagel werden. Denn er hat Talent, und sein Vater fördert ihn nach Kräften. Er lässt bei BMW-Motorradstar Ernst Jakob Henne einen Rennwagen für seinen Sohn im Stil des Mercedes W 154 konstruieren, mit 100-ccm-NSU-Motor.
"Deutschlands jüngster Auto-Rennfahrer", schreibt der Vater auf einen extra angefertigten Anhänger für seine Rennwagen. 1949 lässt er zur neuen Saison 120.000 Programmhefte drucken. Eigentlich könnte es nicht besser laufen für Willi.
Doch plötzlich ist alles aus und vorbei. Während Deutschland auf das Wirtschaftswunder zusteuert, geht Willis Vater pleite. Er muss alle Fahrzeuge verkaufen. Willis kurze Rennkarriere ist schon zu Ende.
Schuhnagel mit 74 an seinem alten, patinierten Mini-Rennwagen
Wiedersehen nach Jahrzehnten: Willi Schuhnagel mit 74 am selben, umgebauten Auto von damals.
Bild: Sveinn Baldvinsson / AUTO BILD
In den 2000er-Jahren findet Willi Schuhnagel seinen Mercedes W 154 wieder – verlängert und verbastelt, aber er kümmert sich darum. Es fühlt sich ein bisschen an wie ein Happy End.

Es gab drei Opel Olympia

Hier noch, wie versprochen, kurz die Fakten zum Opel Olympia: Los ging es 1935 mit dem Ur-Olympia, dem ersten deutschen Serienauto mit selbsttragender Karosserie ganz aus Stahl. Alle anderen deutschen Autos hatten noch einen Rahmen, an dem die Karosserie angeschraubt war. Die Kotflügel standen frei, waren ebenfalls nur angeschraubt. Selbsttragende Karosserien sind nicht so leicht zu reparieren, aber leichter, aerodynamischer formbar – und sie sparen Platz.
Der "Gläserne Olympia": Das Schnittmodell zeigt, wie die selbsttragende Karosserie des ersten Opel Olympia aufgebaut ist.
Der "Gläserne Olympia": Das Schnittmodell zeigt, wie die selbsttragende Karosserie des ersten Opel Olympia aufgebaut ist.
Bild: Opel
Der erste Opel Olympia war ein Riesenhit: 168.875 Olympia-Pkw wurden bis 1940 gebaut – dann stoppten die Nazis die Herstellung privater Autos wegen des Kriegs.
Die Nachfolgemodelle bis 1952 waren Facelifts des Opel Olympia von 1935.
Frauen stoppen die Rundenzeiten bei Testfahrten mit dem Opel Olympia auf dem Testgelände Dudenhofen.
Frauen stoppen die Rundenzeiten bei Testfahrten mit dem Opel Olympia auf dem Testgelände Dudenhofen.
Bild: Opel
1953 erschien endlich der neu entwickelte Nachfolger: der Opel Olympia Rekord. Ein großzügiger Familienwagen mit 40 PS, lieferbar als zweitürige Limousine, später auch als Kombi, Cabriolimousine und Lieferwagen, ab 1956 bis 45 PS.
Opel Olympia Rekord, das Urmodell von 1953.
Opel Olympia Rekord, das Urmodell von 1953.
Bild: Opel
Mit insgesamt 582.924 Stück war er nach dem VW Käfer Deutschlands zweitmeistes Auto.
1957 lief er aus – da war, so schien es, der Name "Olympia" bei Opel Geschichte.
Aber nein: Zehn Jahre später brachte Opel den Namen zurück. Da mit Erscheinen des großen Opel Rekord C der Abstand zwischen Kadett B und dem Rekord sehr groß geworden war, schob Opel eine Luxusvariante des Kadett B dazwischen – den Opel Olympia A.
Opel Olympia A, 1967 bis 1970.
Opel Olympia A, 1967 bis 1970.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Er bekam einen anderen Kühlergrill, der sich um die Ecken bis in die Kotflügel zog, eine feinere Innenausstattung ohne nackte Blechflächen, Schraubenfedern an der Hinterachse und eine Sicherheitslenksäule.
Mit 80.697 Stück war der Olympia A kein großer Erfolg, aber er überbrückte die Zeit bis zu seinem Nachfolger: Der Opel Ascona A erschien 1970.
Seitdem gab es nur noch einmal "Olympia" bei Opel: So hieß das Sanierungsprogramm, mit dem Carl-Peter Forster die Firma umkrempelte und viele Stellen abbaute. "Dabei sein ist alles"? Von wegen!