Opel Astra: erste Infos zur neuen Generation
Neuer Opel Astra kommt aus Rüsselsheim

Opel setzt weiterhin auf "Made in Germany" – und nennt erste Details zum neuen Astra, Corsa und weiteren Modellen
Bild: Opel
Opel bekennt sich erneut zum Standort Deutschland. Die nächste Generation des Astra wird in Rüsselsheim produziert. Nach Informationen von AUTO BILD handelt es sich dabei nicht um eine weitere Modellpflege, sondern um ein komplett neues Fahrzeug.
Einen Termin für die Premiere nennt Opel noch nicht. Da der aktuelle Astra gerade erst überarbeitet wurde, dürfte der Nachfolger eher gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.
Neben dem klassischen Fünftürer gilt auch ein neuer Sports Tourer als wahrscheinlich. Welche Antriebe der neue Astra erhalten wird, lässt Opel noch offen. Klar ist jedoch: Das Modell spielt eine zentrale Rolle in der Elektrifizierungsstrategie der Marke. Deutschland ist für Opel der größte Einzelmarkt Europas – und zugleich der wichtigste E-Automarkt des Kontinents.
Neuer Opel Astra kommt aus Rüsselsheim
Mit der Entscheidung für Rüsselsheim setzt Opel weiter auf Deutschland als Entwicklungs- und Produktionsstandort. Am Stammsitz sitzen zentrale Entwicklungsabteilungen für Fahrwerk, Lenkung, Komfort, Lichttechnik und Fahrzeugabstimmung. Das Bekenntnis zum Astra ist deshalb auch ein Signal an die Belegschaft und die Kunden: Opel will seine technische Kompetenz weiterhin in Deutschland bündeln und gleichzeitig die Marke für das Elektrozeitalter fit machen.
Parallel arbeitet Opel an mehreren wichtigen Neuheiten. Bereits im ersten Halbjahr 2028 soll ein neues elektrisches Familien-SUV starten. Das rund 4,50 Meter lange Modell wird zwischen Frontera und Grandland positioniert und eine bisherige Lücke im Programm schließen. Entwickelt wird es gemeinsam mit dem Stellantis-Partner Leapmotor, gebaut im spanischen Saragossa. Opel verspricht moderne Batterietechnik, neue Assistenzsysteme und deutlich kürzere Entwicklungszeiten.
Elektro-Corsa für rund 25.000 Euro
Auch der nächste Corsa ist bereits in Arbeit. Das Erfolgsmodell soll Elektromobilität für breitere Käuferschichten erschwinglich machen. Intern peilt Opel für die Elektroversion einen Einstiegspreis von rund 25.000 Euro an.
Der Frontera bleibt das günstige Familien-SUV der Marke und soll weiterhin den Zugang zur Opel-Welt erleichtern. Darüber rangiert der Grandland als technologisches Flaggschiff mit elektrischen Antrieben, größerem Platzangebot und den neuesten Assistenzsystemen.
Zusammen mit dem künftigen Astra und dem neuen C-SUV wird die Opel-Strategie für die zweite Hälfte des Jahrzehnts klar sichtbar.
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