Opel Grandland (2024): Illustration
Neuer Opel Grandland kommt auch als E-Auto
Opel legt den Grandland neu auf. Das SUV kommt mit neuer Technik und erstmals auch als vollelektrische Variante Grandland Electric. Die ersten Infos!
Bild: AUTO BILD
Erst seit rund sechs Jahren hat Opel den Grandland im Programm, doch für 2024 steht bereits sein Nachfolger in den Startlöchern. Neben klassischen Verbrennern und Plug-in-Hybriden wird der neue Grandland erstmals auch als vollelektrische Version an den Start gehen. Zusammen mit dem ebenfalls für 2024 geplanten Nachfolger des kleineren Crossland wollen die Rüsselsheimer jedes Modell im Programm auch mit einem E-Antrieb anbieten.
Die Elektrifizierung soll durch die STLA-Medium-Plattform vom Mutterkonzern Stellantis ermöglicht werden. Was das im Detail bedeuten könnte, zeigt ein Blick auf das technische Pendant Peugeot e-3008, das ebenfalls diese Basis nutzt. Anders als sein französischer Bruder dürfte der neue Grandland aber nicht als SUV-Coupé, sondern als klassisches SUV vorfahren.
Elektro-Grandland mit bis zu 700 Kilometer Reichweite?
Optisch könnte der Neue etwas kantiger als sein Vorgänger kommen, aber dennoch einige Opel-Tugenden übernehmen – wie die altbekannte zentrale Ziersicke, die sich bei jedem Opel findet. Auch die mittlerweile etablierte "Vizor"-Front wird natürlich auch beim neuen Grandland wieder zum Einsatz kommen (das Facelift des aktuellen Modells hat sie ja auch schon).
Der Blick zum Peugeot gibt uns bereits einen kleinen Ausblick darauf, was im Datenblatt des Opel stehen dürfte. Die wohl wichtigste Neuerung: Das SUV wird erstmals auch vollelektrisch vorfahren – mit der Technik, die wir auch schon aus dem Peugeot e-3008 kennen.
Soll heißen: eine Akkukapazität von 73 und bis zu 98 kWh und Reichweiten, die zwischen 525 und bis zu 700 Kilometern nach WLTP liegen dürften. Auch bei der Wahl der Elektromotoren dürfte sich Opel im Stellantis-Regal bedienen und Leistungen zwischen 210 und maximal 320 PS im neuen Grandland Electric anbieten.
Welche Akkutechnologie beim Opel zum Einsatz kommen wird, ist aber noch unklar. Denkbar wären Akkus, die ohne den Einsatz von Nickel und Cobalt auskommen und die Vorteile für die Umwelt und Kosten haben sollen – Stellantis will diese Akkutechnologie 2024 auf den Markt bringen. Eine weitere Option wäre ein Akku auf Nickel-Basis, zur Optimierung der Energiedichte.
Basispreis dürfte bei rund 40.000 Euro liegen
Aber der Grandland soll nicht nur als E-Auto kommen; auch Verbrennungsmotoren finden ihren Weg in das SUV. In diesem Fall zumindest teilelektrifiziert mit 48-Volt-Bordnetz und 136 PS.
Im Laufe des Jahres werden wir mehr erfahren, denn ab Mitte 2024 soll der neue Grandland vorgestellt werden. Wenn man bedenkt, dass der Peugeot e-3008 ab 48.650 Euro bei den Händlern steht und der Hybrid mindestens 39.250 Euro kosten wird, dann gibt es zumindest schon mal einen Anhaltspunkt, in welchen Preis-Sphären sich der Einstieg in den neuen Grandland bewegen wird.
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