Preise des Opel Grandland dürften auf demselben Niveau bleiben

Opel liftet sein derzeit größtes SUV. Mit der Modellpflege verzichtet der Grandland auf den Namenszusatz "X", den die Rüsselsheimer bereits bei den kleinen Brüdern Crossland und Mokka gestrichen haben. An denen nähert sich der Grandland optisch an, das Facelift hebt sich damit deutlich vom Vorgänger ab. Die ersten Fahrzeuge sollen im Spätherbst 2021 zu ihren neuen Besitzern rollen. Die Preise dürften kaum steigen. Aktuell gibt es das SUV ab 28.440 Euro.
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Größtes Opel-SUV erhält aktuelles Markengesicht mit "Vizor"-Grill

Manchmal können nur Kenner ein Facelift identifizieren. Beim überarbeiteten Opel Grandland ist das anders: Die komplette Front wurde sichtbar überarbeitet. Mit dem aktuellen Markengesicht wird nun auch wieder die Verwandtschaft zum Mokka deutlich. Dazu erhält das SUV unter anderem den aktuellen "Vizor"-Grill, der schmaler als der Vorgänger ist, dafür aber bis an die neuen Scheinwerfer mit optionalem Matrix-LED-Licht reicht. Ein Chromrahmen fasst die Lichteinheiten und den Grill zu einer Einheit zusammen. Direkt darunter befindet sich ein schmaler, waagerechter Luftschlitz, an den seitlich der obere Teil der neuen, ebenfalls schlitzförmig gestalteten seitlichen Lufteinlässe ansetzen. Die große, mittlere Aussparung zur Belüftung wird nach unten durch ein filigraneres, silberfarbenes Element begrenzt. Mit dem Facelift verschwindet auch die robuste Plastikbeplankung: Schweller, Radläufe und Stoßstangen sind nun in Wagenfarbe gehalten.
Opel Grandland Hybrid
Am Heck ist der Modellname jetzt mittig unter dem Opel-Blitz angebracht – damit folgt der Grandland dem Trend.

Neuer Innenraum mit volldigitalem Cockpit

Auch im Innenraum macht der Opel einen großen Sprung, was er vor allem den beiden zum Widescreen angeordneten Displays verdankt. Auch dieses Element stammt aus dem Mokka. Der Fahrer blickt auf ein bis zu zwölf Zoll großes digitales Cockpit, der Zentralbildschirm misst je nach Ausstattung bis zu zehn Zoll. Trotzdem verabschiedet sich der Grandland nicht von seinen Knöpfen, die übrigens genau wie beim Vorgänger angeordnet sind und beispielsweise die Klimaanlage oder wichtige Infotainment-Funktionen steuern. Die Software wurde auf den neuesten Stand gebracht, beherrscht Apple Carplay und Android Auto und ist in der Topversion auch online, sodass beispielsweise Stauinfos in Echtzeit ausgegeben werden können. Das Smartphone lässt sich in diesem Fall auch kabellos laden.
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Durch die neuen Displays, die optisch einen Widescreen bilden, wirkt der Innenraum deutlich moderner.

Natürlich gibt es auch für das Facelift wieder die ergonomischen und vom Verein "Aktion Gesunder Rücken" ausgezeichneten Sitze für Fahrer und Beifahrer. Die lassen sich vielfach einstellen, sind beheizbar und in Verbindung mit der Lederausstattung auch belüftet.

Der Grandland ist der erste Opel mit Nachtsichtsystem

Im Grandland feiert ein Assistenzsystem seine Opel-Premiere: Das "Night Vision" genannte Nachtsichtsystem erkennt per Infrarotkamera bis auf 100 Meter Menschen oder Tiere, die sich vor dem Auto befinden; es warnt den Fahrer und zeigt deren Position im Display an. Mit der Überarbeitung ist der Frontkollisionswarner serienmäßig. Dieses Paket beinhaltet Features wie automatische Gefahrenbremsung, Fußgängererkennung, Spurhalte-Assistent, Verkehrsschild- und Müdigkeitserkennung plus Geschwindigkeitsregelanlage. Für Autos mit Automatikgetriebe kann das System durch einen Geschwindigkeits-Assistent ergänzt werden und so selbstständig einem anderen Fahrzeug in einer vorgewählten Geschwindigkeit hinterherfahren. Dabei bremst der Grandland selbstständig und fährt auch wieder an.
Opel Grandland Hybrid
Für das Facelift gibt es selbstverständlich wieder die optionale Zweifarblackierung mit abgesetztem Dach.

Den Opel Grandland wird es wieder als Plug-in-Hybrid geben

Als Motorisierungen stehen für den gelifteten Grandland zwei reine Verbrenner und zwei Plug-in-Hybride zur Auswahl. Derzeit gibt es einen Benziner mit 130 PS, einen 130 PS starken Diesel und zwei Hybride mit Stecker. Bei beiden ist der Verbrenner ein 1,6-Liter-Benziner. Die Systemleistung des schwächeren Systems beträgt 224 PS, der stärkere Plug-in-Hybrid hat je einen Elektromotor pro Achse und damit Allradantrieb; er bringt es auf 300 PS. Beide sind mit einer 13,2 kWh großen Batterie ausgerüstet, die je nach Motor und Ausstattung 55 bis 59 Kilometer elektrische Reichweite (nach WLTP) ermöglicht.