Opel Manta vor dem Comeback?
Opel-Chef: So geht's weiter!

Neue Elektroautos, flexible Antriebe und vielleicht sogar ein neuer Manta: Opel-Chef Florian Huettl verrät auf der Paris Motor Show, was die Marke plant.
Bild: Stellantis
Opel stellt die Weichen für die Zukunft. Vier neue Modelle sollen bis 2030 kommen. Dabei setzt die deutsche Stellantis-Marke klar auf Elektroautos, hält sich aber auch andere Antriebe offen. Im ersten Halbjahr legten die Verkäufe laut Opel-Chef Florian Huettl um zwölf Prozent zu. (Die Highlights der Paris Motor Show.)
Neuer Opel Corsa wird rein elektrisch
Der nächste Corsa wird ausschließlich elektrisch angeboten. Gleiches gilt für das rund 4,50 Meter lange SUV, das Opel gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor entwickelt. Das neue Modell soll 2028 auf den Markt kommen. Die Zusammenarbeit soll vor allem die Entwicklung beschleunigen und moderne Batterie- und Softwaretechnik ins Auto bringen. Huettl zeigt sich zufrieden: Das Projekt liege im Zeitplan.
Beim nächsten Astra bleibt Opel dagegen flexibel. Die neue Stellantis-Plattform ermöglicht neben Elektroantrieben auch Hybridtechnik. Welche Varianten tatsächlich kommen, ist noch offen.
Auf einen Elektrokleinstwagen verzichtet Opel bis 2030 vorerst, obwohl andere Stellantis-Marken entsprechende Modelle planen. Huettl konzentriert sich lieber auf größere, wirtschaftlich attraktivere Fahrzeugklassen. Neue EU-Regeln könnten daran allerdings noch etwas ändern.
Opel Manta und GT: Feiern die Kultmodelle ihr Comeback?
Und was wird aus den Opel-Klassikern? Während andere Stellantis-Marken ihre Vergangenheit wiederentdecken, lässt Huettl die Tür für einen neuen Manta oder GT offen. Mit diesen Ikonen könnte Opel sein Profil schärfen und mehr Emotionen wecken. Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht. Huettl verspricht nur: "Wir bleiben dran."
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