Schon verblüffend: Durch die bemerkenswerte Retrofront im Stil des Manta A und das 1970er-Jahre-Giftgrün wirkt der Opel Mokka so opelig wie kaum ein anderer Rüsselsheimer derzeit. Und gleichzeitig versprüht er einen sehr französisch anmutenden Charme, der uns manche Macke verzeihen lässt – ob das daran liegt, dass er unweit von Paris im Werk Poissy bei Peugeot gebaut wird?
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Wie auch immer, der kleine Grüne lässt so manche übereifrige Sparmaßnahme erkennen. Etwa die Abwesenheit von Beleuchtung und Haltegriffen im nicht gerade luftig geschnittenen Fond. Oder den ganz tief unten im Stoßfänger platzierten Heckklappenöffner, der fast schneller verschmutzt, als der Kofferraum beladen ist. Weshalb wir unseren Mokka trotz allem mögen? Weil die harmonische Kombination aus Benziner und Wandlerautomatik einen guten Job macht, die zielgenaue Lenkung sogar etwas Spaß bringt und der Blick über die grüne Bügelfalten-Motorhaube einfach großartig ist.
Opel Mokka 1.2 DI Turbo
Das Cockpit: digital, aber einfach zu bedienen. Hübscher Klavierlack, putzintensiv und kratzempfindlich.

Dass der Preis mit einigen Extras auf fast 34.000 Euro klettert, begeistert dann weniger. Ansonsten ärgerte bisher aber nur, dass die Bremsscheiben und -beläge relativ schnell verschlissen waren – der Tausch erfolgte aber immerhin auf Kulanz.

 Der Opel Mokka im AUTO BILD-Dauertest

Dauertest-Start: 26. November 2021
Preis des Testwagens mit Extras: 33.955 Euro
Bisher gefahren: 28.012 km
Testverbrauch: 8,4 l S/100 km
Top: Erstklassiges Matrix-LED-Licht, zielgenaue Lenkung, einfache Bedienung, Fahrersitz reisetauglich
Nicht so gut: Völlig unbeleuchteter Fond, Tank für Langstrecken zu klein, herbes Abrollen auf den 18-Zoll-Rädern

Von

Rolf Klein