Plug-in-Hybride sind gesellschaftsfähig. Woran das zu merken ist? Daran, dass selbst der Urvater des Vollhybrids sich an dieser Technologie versucht. Ja, Toyota hat mit dem Prius im Jahr 1997 als erster Hersteller ein Auto mit der Kombination von E-Motor und Benziner in Großserie angeboten.
An den Plug-in-Hybridantrieb wagten sich die Japaner erst 2010 heran, den Prius 5 (seit 2023) gibt es in Europa nur noch mit Stecker. Für AUTO BILD eine gute Ausgangsposition, um zu schauen, ob der Urvater der Hybridantriebe auch bei Plug-ins konkurrenzfähig ist. Vergleich des Toyota Prius mit einem dem Datenblatt nach sehr ähnlichen Probanden, dem Peugeot 408 PHEV.

Überblick: Welches Auto passt zu wem?

  • Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240: Passt zu Fahrern, die Komfort, Platz und eine hochwertige Anmutung höher gewichten als maximale Effizienz.
  • Toyota Prius Plug-in Hybrid: Die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Wert auf Effizienz und niedrige Betriebskosten legen.

408 mit der höheren Systemleistung

Für den Vortrieb nutzt der Peugeot 408 PHEV einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 180 PS, der im Verbund mit dem Elektromotor eine Systemleistung von 240 PS zur Verfügung stellt. Für die Kraftverteilung der maximal 360 Newtonmeter zeichnet ein über sieben Stufen schaltendes Doppelkupplungsgetriebe verantwortlich.
Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240
Unter der Haube des Peugeot 408 steckt ein Antriebsduo aus E-Motor und 1,6 Liter großem Turbobenziner, die zusammen 240 PS an die Vorderräder schicken.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Im Getriebegehäuse selbst ist der E-Motor verbaut, der über eine Trennkupplung komplett vom Verbrenner abgekoppelt werden kann. Das ist dann auch der Zustand, in dem der 408 PHEV nach AUTO BILD-Messung bis zu 70 Kilometer rein elektrisch schafft. Das Ganze funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 135 km/h, dann schaltet sich der Verbrenner aus Effizienzgründen zu.

Prius nutzt einen E-Motor als Generator

Beim Toyota Prius besteht der Verbund aus einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner mit 151 PS. Flankiert wird der von zwei E-Motoren, die im Gehäuse des e-CVT-Getriebes untergebracht sind. Während der kleinere primär als Generator zur Stromerzeugung dient und dem Verbrenner beim Starten hilft, ist der zweite E-Motor mit 163 PS achsparallel im Getriebegehäuse verbaut und treibt über ein Untersetzungsgetriebe die Vorderräder an. Am Ende ergibt das eine Systemleistung von 223 PS, ein maximales Gesamtdrehmoment nennen die Japaner nicht.
Toyota Prius Plug-in-Hybrid
Cleveres Konzept: Wenn im Prius der zwei Liter große Verbrenner anspringt, geht nur ein Teil der Kraft an die Räder. Der andere Teil wird genutzt, um den Akku zu laden.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Die Kraft wird hier übrigens über ein Planetengetriebe (e-CVT) verteilt, das den Verbrenner, den Generator und den E-Motor permanent miteinander verbindet. Es gibt keine Kupplung, die den Motor trennt, und keine Gänge, die zu wechseln wären. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Während der E-Motor den Prius nach unserem Test 64 Kilometer vorantreibt – und das bis zu einem Tempo von 135 km/h –, steht der Verbrenner still. In dem Moment, wo der Benziner sich in den Vortrieb einmischt, geht die Kraft zum einen an die Räder, zum anderen treibt sie den Generator an. Der wiederum erzeugt Strom, der sofort zur Speisung des E-Motors für den Antrieb umgesetzt wird.

Fahrzeugdaten

Fahrzeugdaten
Motor Bauart/Zylinder
R4, Turbo + E-Motor (PHEV)
R4 + E-Motor (PHEV)
Einbaulage/Hubraum
vorn quer/1598 ccm
vorn quer/1987 ccm
Leistung Verbrennungsmotor
132 kW (180 PS) bei 6000/min
113 kW (154 PS) bei 6000/min
max. Drehmoment Verbrennungsm.
250 Nm bei 1750/min
190 Nm bei 5200/min
Leistung Elektromotor
92 kW (125 PS)
120 kW (163 PS)
max. Drehmoment Elektromotor
118 Nm
208 Nm
Systemleistung/-drehmoment
176 kW (240 PS)/360 Nm
164 kW (223 PS)/k. A.
Vmax
233 km/h
177 km/h
Getriebe
Siebengang-Doppelkupplung
stufenloses Automatikgetriebe
Antrieb
Vorderradantrieb
Vorderradantrieb
Bremsen vorn/hinten
Scheiben/Scheiben
Scheiben/Scheiben
Testwagenbereifung
245/40 R 20 V
195/50 R 19 H
Reifentyp
Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5
Yokohama BlueEarth GT
Radgröße
8 x 20"
6,5 x 19"
Abgas CO2
59 g/km
47 g/km
Verbrauch*
2,9 l S + 13,2 kWh/100 km
2,1 l S + 9,5 kWh/100 km
Tankinhalt/Batteriekapazität
42 l/17,2 kWh
40 l/13,6 kWh
Tankdeckel/Ladeanschluss
hinten rechts/hinten links
hinten links/hinten rechts
Ladeleistung-/zeit
7,4 kW/2:05 Std.
3,3 kW/ca. 4 Std.
Vorbeifahrgeräusch
66 dB(A)
65 dB(A)
Anhängelast gebr./ungebr.
1290/750 kg
–/–
Stützlast
70 kg
–
Kofferraumvolumen
409-1477 l
284-1120 l
Länge/Breite/Höhe
4687/1848-2062**/1480 mm
4599/1782/1420 mm
Radstand
2787 mm
2750 mm
Grundpreis
47.600 Euro
45.990 Euro
Testwagenpreis (wird gewertet)
56.000 Euro
47.990 Euro

408 mit deutlich höherer Endgeschwindigkeit

So unterschiedlich das Antriebsprinzip ist, so unterschiedlich stellen sich auch die Beschleunigungswerte dar. Während der Prius absolut linear wie an der Schnur gezogen in 7,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 eilt, ist beim Peugeot 408 PHEV bei der gleichen Übung der Wechsel der Gänge deutlich spürbar. Dieser Umstand wird auch im Stadtverkehr deutlich. Einmal mehr, wenn sich Verbrenner und E-Motor bei schwacher Batterie häufiger abwechseln müssen. Selbst wenn der 408 PHEV nur über den E-Motor angetrieben wird, ist ein Rucken spürbar, weil er, wie beschrieben, im Getriebe verbaut ist und die Übersetzung der Gänge ebenso nutzt wie der Benziner. Am Ende ist der Franzose beim Standardsprint nach unserer Messung aber genauso schnell wie der Japaner.
Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240 Toyota Prius Plug-in-Hybrid
Mehr Längsdynamik: Auch wenn die beiden beim Sprint auf Tempo 100 mit 7,4 Sekunden noch gleichauf liegen, ist der 408 im Zwischenspurt und mit maximal 233 km/h deutlich schneller.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Wer es jetzt aber bei der Höchstgeschwindigkeit wissen will, der wird mit dem Peugeot deutlich glücklicher als mit dem Prius. Der Löwe wird mit Nachdruck und dabei recht sportlich bis zu 233 km/h schnell. Wobei die kleinen Ruckler auf dem Weg dorthin schnell verziehen sind, denn bis die ganz schweren Jungs im Rückspiegel auftauchen, gehört die linke Spur der Autobahn dem 408-Fahrer. Beim Japaner reicht es am Ende nur für Tempo 177. Das ist deutlich langsamer, wirkt subjektiv auch nicht so spontan wie beim Peugeot. Tatsächlich verliert der Japaner aber erst bei der Messung bis 160 km/h (17,4 s) knapp eine Sekunde im Vergleich zum Franzosen.

Prius mit etwas mehr Reichweite

Wer jetzt glaubt, dass es die Rechnung hinterher gibt, der irrt. Während man bei Toyota vollends auf Effizienz setzt, haben die Franzosen ein Stück weit dem Fahrspaß zugesprochen. Im 60/40-Testverbrauch macht sich das am Ende nur marginal bemerkbar. Während der 408 PHEV 3,4 Liter Super und 9,2 kWh konsumiert, benötigt der Prius PHEV 3,2 Liter Super und 7,2 kWh. Was für den 408 eine maximale Reichweite von 806 Kilometern ergibt. Für den Prius sind es 818 Kilometer.
Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240 Toyota Prius Plug-in-Hybrid
Leicht vorne: Mit vollem Tank und aufgeladenem Akku kommt der Prius 818 Kilometer weit. Der 408 bleibt ihm mit 808 Kilometer Reichweite aber auf der Fersen.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Auch bei der Fahrdynamik und der Agilität stehen sich die Probanden sehr nahe. In unserer Punktwertung haben wir dem Toyota in dieser Kategorie einen Punkt mehr gegeben als dem Peugeot. Der Japaner wirkt einfach noch einen Tick agiler. Das mag zum einen an der direkteren Lenkung liegen, zum anderen am geringeren Gewicht. Auf jeden Fall lässt er sich zackiger ums Eck führen als der Franzose, der in allen Belangen deutlich gediegener ist.

Messwerte

Messwerte
Beschleunigung
0–50 km/h
3,2 s
3,3 s
0–100 km/h
7,4 s
7,4 s
0–130 km/h
11,1 s
11,5 s
0–160 km/h
16,6 s
17,4 s
Zwischenspurt
60–100 km/h
3,5 s
3,5 s
80–120 km/h
4,2 s
4,5 s
Leergewicht/Zuladung
1758/452 kg
1576/419 kg
Gewichtsverteilung v./h.
56/44 %
57/43 %
Wendekreis links/rechts
11,5/11,5 m
11,4/11,4 m
Sitzhöhe
605 mm
515 mm
Bremsweg
aus 100 km/h kalt
35,3 m
37,9 m
aus 100 km/h warm
36,5 m
39,5 m
Innengeräusch
bei 50 km/h
59 dB(A)
59 dB(A)
bei 100 km/h
65 dB(A)
67 dB(A)
bei 130 km/h
69 dB(A)
71 dB(A)
Verbrauch
Stromverbrauch
23,1 kWh/100 km
17,9 kWh/100 km
Testverbrauch
(60 % Hybrid-, 40 % E-Anteil)
3,4 l S + 9,2 kWh/100 km
3,2 l S + 7,2 kWh/100 km
Verbrauch mit leerer Batterie
5,7 l S/100 km
5,3 l S/100 km
CO2 (Testverbrauch)
80 g/km
76 g/km
Reichweite
736 km + 70 km elektrisch
754 km + 64 km elektrisch
Das gereicht ihm aber auch in der Kategorie Komfort zum Vorteil. Die Peugeot-Sitze sind AGR-zertifiziert und werden damit als besonders rückenschonend angepriesen. Sie bieten zudem deutlich mehr Bequemlichkeit als das karge Gestühl, das Toyota im Prius verbaut hat.

Toyota setzt auf Langlebigkeit

Überhaupt haben die Japaner es nicht so recht verstanden, den Prius im Inneren komplett aus den 1990er-Jahren zu befreien. Harte Kunststoffe dominieren, dünnhäutige Kunstlederbespannungen bedecken die Armauflagen in den Türen, und wenn diese schließen, klingt es, als würde man eine leere Blechdose gegen die Wand werfen. Alles wie früher eben. Was die Verarbeitung im Prius betrifft, gibt es aber wenig zu bemängeln. Wir würden tatsächlich damit rechnen, dass er in zehn Jahren immer noch so aussieht wie jetzt und Gebrauchsspuren weitgehend ausbleiben.
Toyota Prius Plug-in-Hybrid
Der Innenraum des Prius wirkt schlicht und etwas zerklüftet, vermittelt aber Langlebigkeit und den Charme der 1990er-Jahre.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Hinzu kommt eine wild zerklüftete Cockpitlandschaft, auf deren jeweiligen Spitzen sich Fahrer- und Zentraldisplay befinden. Beides gut ablesbar, wobei Zweites daran krankt, dass sich nur Apple CarPlay kabellos koppeln lässt. Wer hier mit Android-Gerät unterwegs ist, muss zwingend das Kabel zum Verbinden nutzen. Anders als das Innenleben sind die Assistenzsysteme keine Reminiszenz an die gute alte Zeit. Querverkehrswarner, Spurfolge- und Spurwechselassistent arbeiten ebenso sicher wie der Einparkassistent mit Remotefunktion.

Peugeot mit der feineren Materialauswahl

Ähnliches lässt sich auch für den Peugeot sagen. Spurführung, Abstandstempomat und die sonstigen Assistenten arbeiten einwandfrei und zuverlässig. Eine Rettungsgasse bildet der 408 von sich aus aber nicht, Tempolimits werden erkannt, die Übernahme erfolgt allerdings nur bei einer zusätzlichen Bestätigung – wie beim Prius. Im Innenraum – vor allem was Materialien und Designsprache betrifft – wirkt der 408 allerdings deutlich hochwertiger als sein Konkurrent. Da gibt es Applikationen, Materialwechsel, Ziernähte, und die Sitze sind in der "GT-Line" mit einer Kunstleder-Stoff-Kombination bespannt.
Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240
Das kleine Lenkrad im Peugeot bleibt gewöhnungsbedürftig. Ansonsten erfreut der 408 mit viel Komfort und guter Bedienbarkeit.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Und wäre nicht das typisch kleine Lenkrad, würde sich der Fahrer auch in das Auto integriert fühlen und nicht obendrauf gesetzt. Ein Umstand, der vor allem hochgewachsenen Piloten zum Verhängnis wird, weil sie das Lenkrad gefühlt vor dem Bauch bewegen und sich beim Ein- und Aussteigen mit den Oberschenkeln turnerisch darunter durchfädeln müssen.
Allerdings thront auch das Display im Prius so hoch über dem Lenkrad wie die Spitze des Matterhorns über den Wolken – eigentlich eine schöne Aussicht, aber auch hier muss der Fahrer das Lenkrad gefühlt in den Schoß legen, um sich nicht die Sicht darauf zu versperren. Fast möchte man meinen, dass sich Toyota das Cockpit-Layout bei Peugeot abgeschaut hat. Allerdings fühlt man sich im recht kuscheligen Toyota Prius dann doch ein wenig eingepfercht, während der Peugeot 408 PHEV durchaus eine gewisse Großzügigkeit erkennen lässt.

Platzierung

Platzierung
Punkte*
534
531
Platz
1
2
Testnote
2,4
2,4
Fazit
Hier mag nicht alles zeitgemäß anmuten. Dafür gibt es aber ein Auto, das effizient ist und Langlebigkeit verspricht.
Platz, Chic und Schnelligkeit bilden ein schlüssiges Paket. Die Kombination hat aber auch ihren Preis.

Peugeot kann deutlich mehr verpacken

Das gilt dann auch für die Hinterbänkler. In der zweiten Reihe bietet der Peugeot überall ein paar Zentimeter mehr als der Toyota. Beim Familienausflug fällt die Stimmung an Bord des Franzosen spürbar gelassener und fröhlicher aus. Und dann zeigt sich der 408 auch noch deutlich praktikabler, wenn es ans Kofferpacken geht. Während Peugeot bei aufrechter Fondlehne 409 Liter Stauraum zur Verfügung stellt, müssen im Toyota 284 Liter reichen. Urlaubsreisen dürften so zur anspruchsvollen Tetris-Challenge werden.
Toyota Prius Plug-in-HybridPeugeot 408 Plug-in-Hybrid 240
Im Vergleich erkennt man es gut: Der Prius (links) hat einen deutlich kleineren Kofferraum als der 408 (rechts). In Normalkonfiguration schluckt das Gepäckabteil des Toyota 284 Liter, das des Peugeot 409 Liter.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Selbst bei umgelegter Rückbanklehne sind es im Japaner nur bescheidene 1120 Liter – gegenüber 1477 Litern im Franzosen. Erschwerend kommt für Freunde des Zugbetriebs hinzu, dass der Prius keine Anhänge- und somit auch keine Stützlast ausweist. Der Peugeot darf 1,2 Tonnen ziehen und 70 Kilogramm auf den Haken nehmen. Was zugegeben auch nicht viel ist.

Prius gewinnt an der Kasse

Am Ende muss natürlich für alles bezahlt werden. Peugeot ist ja durchaus bekannt dafür, dass sie ihre Fahrzeuge sehr selbstbewusst einpreisen. Das gilt auch für den 408 PHEV. Mindestens 47.600 Euro werden aufgerufen. Will man in den Genuss aller beim Testwagen beschriebenen Zutaten und der GT-Line kommen, ist man mit ein paar Kreuzen in der Optionsliste schnell bei 56.000 Euro.
Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240 Toyota Prius Plug-in-Hybrid
Keine Schnäppchen: Der Toyota kostet mit allen testrelevanten Extras 47.990 Euro, mit 56.000 Euro ist der Peugeot noch mal deutlich teurer.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Auch der Prius ist mit einem Einstiegspreis von 45.990 Euro alles andere als ein Schnäppchen. Wird der noch mit einigen Beigaben garniert, kommt man am Ende auf 47.990 Euro. In unserem Vergleich ist der Preis dann auch das Tüpfelchen auf dem i, das dem Toyota die entscheidenden drei Punkte zum Sieg verschafft. In allen anderen Belangen ist es eher ein Kopf-an-Kopf-Rennen – gesellschaftsfähig sind beide Plug-ins.

Die wichtigsten Fragen zu Peugeot 408 und Toyota Prius

Wer kommt rein elektrisch weiter?

Der Peugeot 408 PHEV erreicht im Test bis zu 70 Kilometer elektrische Reichweite, der Toyota Prius Plug-in Hybrid schafft bis zu 64 Kilometer.

Wer hat die besseren Fahrleistungen?

Der Peugeot 408 PHEV überzeugt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 233 km/h und wirkt insgesamt sportlicher. Der Toyota Prius liegt mit 7,4 Sekunden bis Tempo 100 exakt auf dem Niveau des 408, schafft aber nur 177 km/h Spitze.

Mit wem ist man sparsamer unterwegs?

Der Prius verbraucht im Test mit 3,2 Litern Super und 7,2 kWh etwas weniger als der 408 mit 3,4 Litern Super und 9,2 kWh. So erzielt der Prius mit 818 zu 806 Kilometern auch die leicht höhere Gesamtreichweite.

Wer eignet sich besser für Familien?

Der Peugeot 408 PHEV bietet mehr Platz im Innenraum, den deutlich größeren Kofferraum und mehr Beinfreiheit im Fond. Damit ist er die deutlich bessere Wahl für Familien.

Bildergalerie

Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240 Toyota Prius Plug-in-Hybrid
Peugeot 408 Plug-in-Hybrid 240
Toyota Prius Plug-in-Hybrid
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Zwei Plug-in-Hybride im Test

Fazit

von AUTO BILD
Wer es chic, bequem, praktisch und schnell mag, der muss in den Peugeot 408 PHEV einsteigen. Wem das alles nichts bedeutet, wer das Quäntchen mehr Effizienz, den Charme der 1990er-Jahre und den geringeren Preis bevorzugt, der sollte eine Probefahrt im Toyota Prius PHEV wagen.