Polizeiautos: Maserati MCPura und Skoda Kodiaq
Italienische Polizei fährt Supersportler, Hessen Diesel

Die italienischen Carabinieri haben ihren ersten Maserati bekommen. Währenddessen freut sich die hessische Polizei über einen Skoda Kodiaq.
Bild: Stellantis, Skoda / Montage AUTO BILD
MCPura, so heißt der MC20 seit dem Facelift Mitte 2025. Unter dem Carbon-Monocoque arbeitet ein Dreiliter-V6 mit zwei Turboladern und Technik aus der Formel 1. Von dort stammt das sogenannte "Vorkammer-Prinzip" mit doppelter Einspritzung und zweifacher Zündung.
630 PS und 730 Nm katapultieren den Flügeltürer in 2,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Schluss ist erst bei 320 km/h. Das Schalten übernimmt eine Achtgang-Doppelkupplung, angetrieben werden natürlich die Hinterräder.

Der Innenraum des Polizei-Maserati mit Sportsitzen, Alcantara und Carbon-Dekor.
Bild: Stellantis
Nicht für die Verbrecherjagd gedacht
Mit diesen Leistungsdaten soll der MCPura in Italien nicht Streife fahren, sondern Organe und Blutkonserven so schnell wie möglich transportieren. Da stört es auch nicht, dass das Coupé ein Zweisitzer ist.
Selbstverständlich bewegt sich bei so einem Geschoss auch der Preis in anderen Sphären: Mindestens 221.486 Euro kostet der Supersportwagen.
Pragmatismus in Deutschland
Während die Italiener nun also einen neuen Maserati haben und Dubai sogar eine ganze Supercar-Polizeiflotte unterhält, geht es in Deutschland bescheidener zu. Die Polizei in Hessen freut sich aktuell über ihre neuen Skoda Kodiaq. Ganz gediegen, mit Zweiliter-Diesel und weniger als einem Drittel der Leistung des Maserati: 193 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 400 Nm, dazu gibt es einen praktischen Allradantrieb.

Für die Polizei hat der Kodiaq Blaulicht, Funk und ein Schranksystem im Kofferraum bekommen.
Bild: Skoda Auto
Dafür ist auch der Grundpreis deutlich günstiger als beim MCPura. Der zivile Kodiaq startet bei 51.900 Euro.
Polizeiautos mit Sonderaufbauten
Aber beide Fahrzeuge haben auch eine Gemeinsamkeit: Sie sind mit Sonderaufbauten ausgerüstet, unter anderem also mit Blaulicht und Martinshorn. Der Maserati soll speziell auf den medizinischen Transport ausgelegt sein, Details dazu werden allerdings nicht verraten. Die hessische Polizei lässt in ihre Skoda unter anderem ein Schranksystem in den Kofferraum einbauen.
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