Porsche Cajun (2013): UPDATE
Cajun wird in Leipzig gebaut

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Der Porsche-Aufsichtsrat hat entschieden: Neben dem Cayenne und dem Panamera wird auch das neue SUV-Coupé Cajun in Leipzig gefertigt. Serienstart soll bereits 2013 sein.
Glückwunsch, Leipzig. Porsche hat entschieden, wo der neue Cajun gebaut werden soll und der Sachsen-Metropole den Zuschlag erteilt. Leipzig wird nun zum vollwertigen Produktionsstandort für den kleinen Sportwagen inklusive Karosseriebau und Lackier-Anlage. Mindestens 1000 neue Stellen sollen für die Cajun-Produktion am Standort geschaffen werden, so Porsche. Der Baubeginn soll noch 2011 erfolgen. "Bereits bei der Produktion des Cayenne und Panamera hat unser Leipziger Werk eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es Premium-Fahrzeuge in höchster Qualität fertigen kann", sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. "Die Entscheidung für diesen Standort ist deshalb ein Vertrauensbeweis in die Fähigkeiten unserer Leipziger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gleichzeitig aber auch ein weiterer Beitrag zum wirtschaftlichen Ausbau der Region."
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Bild: Uli Sonntag
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Während Lenkung, Achsen, Getriebe, Allradantrieb, Pedalerie und Radgrößen von Audi übernommen werden, plant Porsche den Einbau einer eigenen Bremsanlage. Auch die Feder-Dämpfer-Abstimmung, die Räder-Reifen-Kombinationen und die Fahrdynamik-Regelsysteme kommen aus Weissach. Exklusiv erhält der Cajun Optionen wie Sport-Chrono-Paket, Klappen-Auspuff und Launch Control. Auch bei der Motorisierung muss sich das Entwicklungsteam unter Wolfgang Dürheimer am Q5 orientieren. Geplant sind vier Triebwerke, wahlweise mit Handschalter oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe: • 2.0 TFSI, 240 PS/350 Nm • 3.0 TFSI, 292 PS/400 Nm • 2.0 TDI, 190 PS/350 Nm • 3.0 TDI, 265 PS/500 Nm. Die Leistungsdifferenz gegenüber dem vergleichbaren Audi beträgt einheitlich 20 PS. Ob das reicht? Der kleine Diesel könnte gut jene 204 PS vertragen, die Audi schon 2007 im Q3 Concept angekündigt hat. Der große 3.0 TDI steigt zwar auf 300 PS, jedoch zuerst im Cayenne, für den sogar 325 PS im Gespräch sind.
Auch der V6-Benziner hält im Cajun brav Respektabstand zum großen Bruder, doch als Höhermotorisierung könnte mittelfristig der neue V6 Biturbo mit 350 PS dem Cajun noch mehr sportliche Würze geben. Direkt aus Audis Teile-Regal kann Porsche bei Bedarf das Q5-Hybridmodul entnehmen. Es besteht aus dem Zweiliter-Vierzylinder mit 210 PS und aus einem 47 PS starken Elektromotor, der eine rein elektrische Reichweite von etwa drei Kilometern ermöglicht. Der wesentliche Unterschied zwischen Q5 und Cajun betrifft jedoch die Positionierung. Der neue Porsche will nämlich nicht nur in Bezug auf Beschleunigung und Spitze Maßstäbe setzen, sondern vor allem in puncto Handling und Straßenlage sowie durch seinen sportlichen Auftritt. Bis 2013 dürften SUV-Coupés wie der Cajun gesellschaftsfähiger sein als heute – für die Zeit danach garantiert auch mit vier Türen.
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