Die gute Nachricht vorneweg: Der Porsche Macan hat im Dezember-Crashtest des Euro NCAP fünf Sterne eingefahren, vor allem Kinder sind im SUV auf allen Plätzen gut geschützt (87 Prozent). Aber: Es war eine reichlich knappe Sache! In zwei Kategorien schrammte der Macan haarscharf an der Grenze zu vier Punkten entlang.
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Porsche Macan Fußgängerschutz
Beim Fußgängerschutz erreichte der Macan 60 Prozent – mit 59 gäbe es nur vier Sterne.
So erreichte der Porsche beim Fußgängerschutz exakt 60 Prozent – das Mindestmaß für den fünften Stern, mit 59 Prozent gibt es nur vier. Bemängelt wurde vor allem die obere Kante der Motorhaube und die Windschutzscheibe im Bereich der A-Säulen, wo der Schutz für Fußgänger "ungenügend" ist. Relativ knapp war die Sache auch bei den Sicherheitssystemen: Mit 66 Prozent lag der Macan nur einen Prozentpunkt über den für fünf Sterne erforderlichen 65 Prozent, weil beispielsweise ein serienmäßiger Kollisionswarner fehlt. Zum Vergleich: Die ebenfalls gecrashten Land Rover Discovery Sport und Kia Sorento schafften hier 82 bzw. 71 Prozent.
Beim Insassenschutz von Erwachsenen ist der Puffer dagegen deutlich: 80 Prozent braucht's für fünf Punkte, erreicht wurden 88; lediglich bei der Brust und dem linken Bein des Fahrers gibt's ein geringes Verletzungsrisiko ("befriedigend"). Beim Seitenaufprall schaffte der Macan die volle Punktzahl, hier sind die Passagiere auf allen Plätzen gut geschützt. Dennoch: Land Rover Discovery Sport (93 Prozent) und Kia Sorento (90 Prozent) schnitten noch besser ab. Top-Werte schaffte der Porsche lediglich beim Insassenschutz für Kinder: Mit 87 Prozent hängt er die Konkurrenten lässig ab (beide 83 Prozent), besonders Anderthalb- bis Dreijährigen kann kaum etwas passieren.

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