Porsche Macan GTS im Langzeittest
Der V6-Macan überzeugt auf seiner Abschiedstour

Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Da will man nicht mehr aussteigen. Seit Ende 2023 beehrt uns dieser grellgrüne Porsche Macan GTS. Quasi zum Abschied der Modellreihe aus dem Verbrennerleben. 440 PS, Sechszylinder, Allrad, bis zu 1503 Liter Kofferraumvolumen, das konnte nur gut werden. Und so war es bisher auch.
Direkt nach seinem Start im Redaktionsalltag geht es für ihn durch Wind und Wetter und vor allem viel Eis und Schnee. Die weiße Pracht macht ihm rein gar nichts aus. Mit dem Allrad ist man immer gut gerüstet, kann auch mal bei einem Stau auf die Nebenstraßen ausweichen. Heizung, Lüftung, Sitzkomfort, ein Traum. Das Luftfahrwerk höhenverstellbar, wenn der Schnee doch mal etwas tiefer ist.

Mit seiner auf weich drehbaren Luftfederung wird der Macan auf Rennstrecken gern als Fotoauto genutzt
Bild: AUTO BILD
Dann Mitte März Wechsel auf Sommerräder, auf Pirellis P Zero Corsa. Semislicks? Ja, die Reifen gibt es optional, sie sind aber in ihrer jüngsten Ausbaustufe nochmals von den Italienern in Sachen Nässe und Komfort nachgefeilt worden. Und so braucht man mit den Corsa auch im Regen keine Angst zu haben.
Fahrzeugdaten
Modell | Porsche Macan GTS |
|---|---|
Motor | V6, Biturbo, vorn längs |
Hubraum | 2894 cm³ |
Leistung | 324 kW (440 PS) bei 6800/min |
max. Drehmoment | 550 Nm bei 1900–5600/min |
Antrieb | Allrad, Siebengang-Doppelkupplung |
Länge/Breite/Höhe | 4726/1927*/1596 mm |
Leergewicht | 1960 kg (DIN) |
Kofferraum | 488–1503 l |
0–100 km/h | 4,3 s |
Vmax | 272 km/h |
Verbrauch | 11,3 l/100 km (Super) |
Abgas CO2 | 255 g/km |
Preis | ab 96.075 Euro |
Über die Monate geht es durch die Lande, von Rennstrecke zu Rennstrecke, Dienstreisen bis nach Spanien. Der Macan GTS überzeugt mit seinem komfortablen Abrollverhalten, trotz der 21-Zöller. Auch Spurrillen machen keine Probleme. Zumindest, wenn man im komfortablen Normal-Modus unterwegs ist.

Das Cockpit gefällt, das Navi ist schlau, die Bedienung einfach. Pflegebedürftig: die Touch-Schalter in der Mitte.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Sobald man die Fuhre auf Sport oder Sport Plus dreht, das Fahrwerk sich absenkt, muss man das Lenkrad schon fester halten. Zum Glück kann man alles individuell einstellen. Am besten gefällt den Fahrern bisher der Sport-Mode. Da kann man die schlaue Automatik selber schalten lassen, ohne dauernd im Begrenzer hängenzubleiben, das Fahrwerk ist straffer, aber nicht zu hoppelig, und der Auspuff gibt den vollen Sound frei.
Verbrauch? Wir dachten, dass wir wegen des dicken Motors sehr oft an der Tanke stehen. Doch es hält sich in Grenzen. Mit knapp elf Litern im Schnitt schaffen wir rund 600 Kilometer. Gar nicht so schlecht!
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