Porsche setzt auf E-Fuels - künstliche Kraftstoffe

Porsche/Siemens: E-Fuel, CO2, klimaneutraler Kraftstoff

Mit E-Fuel von Porsche und Siemens lassen sich Benziner länger fahren

Mit sauberen E-Fuels könnte man Benziner noch länger fahren. Porsche und Siemens bauen in Chile eine Pilotanlage für klimaneutralen Sprit!
Um den Ausstoß vom Klimagas durch Autos in die Atmosphäre zu reduzieren, kann man entweder auf E-Autos umsteigen, die mit Ökostrom betrieben werden. Oder man betankt Verbrenner mit klimaneutral produziertem E-Fuel. Für den modernen Sprit baut Porsche in Chile eine Pilotanlage zur Produktion synthetischer Kraftstoffe. Neben den Schwaben sind Siemens, der ortsansässige Energiekonzern Andes Mining & Energy (AME), das chilenische Mineralölunternehmen ENAP und das italienische Energieunternehmen Enel am Projekt beteiligt.
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Die dort produzierten klimaneutralen Treibstoffe für Verbrennungsmotoren sollen sich in ihren Eigenschaften nicht von herkömmlichem Sprit unterscheiden. "Das ist kein Konzept gegen die Elektromobilität, sondern eine sinnvolle Ergänzung." Michael Steiner, Entwicklungsvorstand bei Porsche, muss derzeit noch Überzeugungsarbeit leisten, wenn er erklärt, warum der schwäbische Sportwagenbauer 20 Millionen Euro in ein Pilotprojekt am anderen Ende der Welt steckt.

So können Autos mit Benzinmotor noch lange fahren

Mit synthetischen Kraftstoffen will Porsche auch die Zukunft des legendären 911 sichern.

©Porsche AG

"So können wir die Bestandsflotte erreichen", sagt Steiner – die Millionen Autos, die noch Jahre und Jahrzehnte mit Verbrennungsmotoren unterwegs sein werden. Allein in Deutschland waren das zum Jahresanfang 2020 gut 47,5 Millionen Pkw – gegenüber knapp 140.000 E-Autos. Nicht zuletzt hat man dabei natürlich die eigene Ikone im Auge: Zumindest der 911 soll noch möglichst lange nur mit Benzinmotor vom Band laufen – und "sehr lange gefahren werden". Steiner: "Mit E-Fuels sind signifikante CO2-Einsparungen möglich." Und damit wäre möglicherweise ein generelles Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor vom Tisch. "Wir wollen zeigen, dass sich mit E-Fuels sogar Hochleistungsmotoren betreiben lassen. Und dass Motorsport möglich ist."

Der Süden Chiles bietet Windenergie im Überfluss

Hier ist zu sehen, wo auf der Welt Energie im Überfluss zur Verfügung steht. Chile zählt dazu.

©Porsche AG

Warum aber im fernen Chile? Für die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen wird viel Energie benötigt, vorzugsweise Wind- oder Solarstrom. Damit wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Der entstandene Wasserstoff wird mit Kohlendioxid (CO2) verbunden, der unter anderem aus der Luft gewonnen wird. Nach weiteren Schritten entstehen maßgeschneiderte Kraftstoffe, die sauber im Motor verbrennen. Im Süden Chiles weht ein beständiger Wind aus der Antarktis, der für ebenso sauberen wie preiswertem Strom im Überfluss sorgt. Anders als beim Strom für reine Elektroautos spielt der Transportweg für flüssige E-Fuels nur eine untergeordnete Rolle. Und bei der Lagerung kann man die bestehende Tankstellen-Logistik nutzen.

Die Produktionskapazität des Kraftstoffs soll schnell wachsen

Michael Steiner rechnet vor, dass Porsche E-Fuels für zwei bis drei Euro pro Liter anbieten könnte.

©Porsche AG

Porsche-Mann Steiner rechnet damit, nach der Pilotphase E-Fuels zum Preis von zwei bis drei Euro pro Liter anbieten zu können – vor Steuern. Denn das Ganze müsse für die Verbraucher attraktiv sein. Laut Steiner sollen 2022 in der Pilotanlage "Haru Oni" in der chilenischen Provinz Magallanes rund 130.000 Liter E-Fuels erzeugt werden, die im Motorsport und bei Kunden-Veranstaltungen der Porsche Experience Center eingesetzt werden. In zwei Ausbaustufen soll die Kapazität bis 2024 auf 55 Millionen und bis 2026 auf 550 Millionen Liter jährlich gesteigert werden. Dann sollen selbst Oldtimer E-Fuels tanken können.

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Nach anfänglicher Skepsis scheint auch in der Politik die Einsicht zu reifen, dass man bei allem Anreiz für den Kauf von Elektroautos auch etwas für die Fahrer von Verbrennern tun muss, soll der CO2-Ausstoß tatsächlich rasch signifikant gesenkt werden. Gerade erst hat das Bundeswirtschaftsministerium zugesagt, die Anlage in Chile mit acht Millionen Euro fördern zu wollen. Und Porsche ist für Kooperationen mit anderen Autoherstellern offen: "Wir würden uns freuen, wenn sich andere beteiligen", bekräftigt Steiner.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Autor: Jürgen Wolff

Fotos: Porsche AG

Stichworte:

Kraftstoff

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