Porsche Verkaufszahlen 1. Halbjahr 2024
Absatz sinkt beim Premiumhersteller

– Der Absatz von Porsche schwächelt in China. Unter anderem ist der Rückgang auf die Modellerneuerung zurückzuführen. Die Zahlen in der Übersicht.
Bild: Porsche
(dpa/AUTO BILD/KI) Porsche verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rückgang der globalen Fahrzeugauslieferungen. Zwischen Januar und Juni lieferte der Stuttgarter Autobauer weltweit 155.945 Fahrzeuge aus, was einem Minus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Als einer der Gründe für diesen Rückgang nennt Porsche die Erneuerung mehrerer Modelle sowie ein schwächelndes Geschäft in China, wo die Auslieferungen um ein Drittel sanken.
Die angespannte wirtschaftliche Lage in China wird als Hauptursache für diesen Einbruch angeführt. Auch in Nordamerika verzeichnete Porsche einen Rückgang der Auslieferungen um sechs Prozent, dieser fiel jedoch geringer aus als zu Jahresbeginn, als zollbedingte Verzögerungen die Auslieferungen beeinträchtigten.
Die Modellerneuerungen, die Porsche in diesem Jahr durchführt, umfassen neue Versionen des Panamera und des Elektrosportwagens Taycan sowie den vollelektrischen Kompakt-SUV Macan. Auch der klassische 911 wurde aufgefrischt und der neue Cayenne wurde bereits 2023 eingeführt. Diese umfangreichen Modellwechsel sind komplex und haben in einigen Märkten zu Angebotslücken geführt.
Trotz des globalen Rückgangs konnte Porsche in Deutschland ein Absatzplus von 22 Prozent verzeichnen. Im restlichen Europa stiegen die Verkaufszahlen um rund sechs Prozent. In Übersee- und Wachstumsmärkten, zu denen Regionen wie Afrika, Lateinamerika, Australien, Japan und Korea gehören, betrug der Rückgang zwei Prozent.
Der Sportwagen 911 erfreute sich besonderer Beliebtheit und verzeichnete ein Plus von acht Prozent bei den Auslieferungen. Der Cayenne, als auslieferungsstärkstes Modell, verzeichnete ein Plus von 16 Prozent. Rückgänge gab es bei den Modellen Macan, Panamera und Taycan.
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