Lange Standzeiten tun keinem Auto gut. Ein komplett entladener Tesla stellt einen allerdings vor ganz neue Herausforderungen, wie die Youtuber von "Autoalex v2" feststellen mussten.

Einfach Aufladen geht nicht

Sechs Monate habe das Model S 90D aus dem Jahr 2017 auf einem Parkplatz herumgestanden, ohne ein Ladekabel zu sehen. Doch jetzt einfach das Auto laden und dann losfahren, geht nicht! Der Tesla würde nicht erkennen, dass er geladen wird und entsprechend keine Energie aufnehmen. (Wichtige Tipps wenn das E-Auto leer ist)
Wie konventionelle Autos hat auch das Elektroauto neben der Hochvoltbatterie für den Antrieb eine Zwölfvolt-Batterie für das Bordnetz an Bord. Doch an die kommen die Youtuber nicht ohne Weiteres ran, der komplett entladene Tesla lässt sich nicht entriegeln.

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Komplette Liste: Die besten Autobatterien

Die Notentriegelung ist kaputt

Um die Fronthaube mechanisch entriegeln zu können, gibt es Seilzüge in den vorderen Radkästen, denn die Batterie befindet sich vorn hinter dem Frunk. Doch im Video heißt es, die Seilzüge seien so verrostet gewesen, dass sie beim Ziehen gerissen sind.
Nichts geht mehr – selbst die Tesla-Hotline kann den Youtubern nicht helfen. Ihnen wird empfohlen, das Auto in eine Werkstatt zu bringen. Letzten Endes wird die Haube im Video so weit aufgehebelt, dass der Riegel durch den Spalt mit einem Schraubendreher gelöst werden kann.

Auf Rollen an die Wallbox

Nach dem erfolgreichen Tausch der Zwölfvolt-Batterie gibt es aber schon das nächste Ärgernis. Nicht nur, dass der Tesla nach einem halben Jahr Standzeit im Freien innen ein Schimmeln-Problem hat, bleiben die Displays schwarz. Und noch schlimmer: Die elektrische Feststellbremse lässt sich nicht lösen.
Auf Rollen muss das Model S darum zur Wallbox einer benachbarten Firma geschoben werden. Die gute Nachricht: Sobald das Ladekabel angeschlossen ist, lädt der Tesla. Nach einer Nacht am Strom lässt sich dann auch die Feststellbremse lösen.

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Displays bleiben schwarz

Die Displays bleiben jedoch zunächst schwarz. Die Lösung: Die Zwölfvolt-Batterie wurde noch einmal eine Woche abgeklemmt. Wieder angeschlossen, erwachen die beiden Bildschirme wieder zum Leben und ermöglichen eine Bestandsaufnahme.
Zwei Fehler zeigt der Tesla nach einem halben Jahr ohne Aufladen an: Das Reifendruckkontrollsystem scheint nicht einwandfrei zu funktionieren, und die Batteriesicherung soll ausgetauscht werden.
Sicher passiert es normalerweise nicht so häufig, dass jemand sein Elektroauto über einen so langen Zeitraum nicht lädt. Aber der Aufwand, der hier betrieben werden muss, um den Tesla wieder flottzukriegen, ist deutlich größer als bei einem länger nicht genutzten Verbrenner.