Rallye Dakar 2010, 9. Etappe
Al-Attiyah jagt Sainz

Nasser Al-Attiyah gewinnt die neunte Etappe der Rallye Dakar 2010. Seinen VW-Kollegen Carlos Sainz setzt der Quatari damit mächtig unter Druck, hat nur noch 8:36 Minuten Rückstand.
Bei der Rallye Dakar 2010 gelang dem Quatari Nasser Al-Attiyah und seinem Berliner Navigator Timo Gottschalk auf VW Race Touareg ihr zweiter Etappensieg. Auf dem Weg von Copiapó nach La Serena in Chile schlugen sie ihre Teamkollegen Carlos Sainz/Lucas Cruz (beide Spanien, Platz zwei) und Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Wangels, Platz drei). Guerlain Chicherit (Frankreich) und Beifahrerin Kristina Thörner (Schweden) kamen in ihrem X-Raid BMW X3 CC auf Rang vier. Der vierte VW Race Touareg von Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) erzielte die fünftbeste Zeit der Wertungsprüfung.
Nasser Al-Attiyah fuhr mit 5.59 Minuten den bislang größten Vorsprung eines Tagessiegers bei der Rallye Dakar 2010 heraus. Diese Leistung erreichte der Rallye-Profi dazu auf der bislang kürzesten Prüfung – die allerdings durch schwierige Dünenfelder der Atacama-Wüste führte. Der ursprünglich 354 Kilometer lange Abschnitt wurde um mehr als die Hälfte auf nur noch 170 Kilometer verkürzt. Wegen einzelner Nebelbänke hatte der Veranstalter den Start um 3:45 Stunden verschoben. In der Gesamtwertung reduzierten Al-Attiyah/Gottschalk ihren Rückstand auf die Führenden Sainz/Cruz damit auf 8:36 Minuten. Miller/Pitchford liegen mit einem Abstand von 27:17 Minuten auf Sainz/Cruz auf dem dritten Rang. Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel und sein Co-Pilot Jean-Paul Cottret (beide Frankreich) auf dem vierten Gesamtplatz. Da sie sich heute jedoch im Sand festfuhren, beträgt ihr Rückstand auf Sainz/Cruz mittlerweile 2:13.52 Stunden.
Nasser Al-Attiyah fuhr mit 5.59 Minuten den bislang größten Vorsprung eines Tagessiegers bei der Rallye Dakar 2010 heraus. Diese Leistung erreichte der Rallye-Profi dazu auf der bislang kürzesten Prüfung – die allerdings durch schwierige Dünenfelder der Atacama-Wüste führte. Der ursprünglich 354 Kilometer lange Abschnitt wurde um mehr als die Hälfte auf nur noch 170 Kilometer verkürzt. Wegen einzelner Nebelbänke hatte der Veranstalter den Start um 3:45 Stunden verschoben. In der Gesamtwertung reduzierten Al-Attiyah/Gottschalk ihren Rückstand auf die Führenden Sainz/Cruz damit auf 8:36 Minuten. Miller/Pitchford liegen mit einem Abstand von 27:17 Minuten auf Sainz/Cruz auf dem dritten Rang. Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel und sein Co-Pilot Jean-Paul Cottret (beide Frankreich) auf dem vierten Gesamtplatz. Da sie sich heute jedoch im Sand festfuhren, beträgt ihr Rückstand auf Sainz/Cruz mittlerweile 2:13.52 Stunden.
KTM gibt den Takt an

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