Rallye Dakar 2016: Vorschau
Das große Abenteuer in der Wüste

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Am 2. Januar beginnt die Dakar-Rallye 2016 in Argentinien: Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah schätzt vorab die Stärken und Schwächen der Konkurrenz ein.
Bild: Picture-Alliance / Red Bull

Überflieger: Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah
Die Favoritenrolle hat Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah inne. Der zweifache Sieger (2011 & 2015) setzt zum dritten Mal in Folge auf den ausgereiften Mini von X-raid. Wie schätzt er das Teilnehmerfeld ein? "In den vergangenen vier Jahren hat immer ein Mini gewonnen, aber Toyota hat ein sehr gutes Auto. Peugeot ist sehr stark aufgestellt, aber beim ersten oder zweiten Mal kann man nicht gewinnen", glaubt Al-Attiyah nicht an einen Erfolg von Stephane Peterhansel, Carlos Sainz oder Loeb. Das größte Fragezeichen steht hinter der Konkurrenzfähigkeit und Zuverlässigkeit des überarbeiteten Peugeot 2008 DKR.
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Peugeot greift heuer mit dem 2008 DKR16 an
Der größte X-raid Herausforderer könnte Toyota werden, denn der Hilux wurde komplett überarbeitet. Dazu sind Giniel de Villiers und Co-Pilot Dirk von Zitzewitz die Meister der Konstanz. "Der neue Hilux ist in jeder Hinsicht besser als sein Vorgänger. Das Team hat unglaublich große Fortschritte gemacht und ich bin sehr zuversichtlich", sagt de Villiers. In den vergangenen fünf Jahren war der Südafrikaner immer ein Podestkandidat.
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Neben dem US-Boy, der immer für spektakuläre Szenen sorgt, werden auch die beiden Rallye-Asse Loeb und Hirvonen im Mittelpunkt des Interesses stehen. Beide nehmen zum ersten Mal Teil und ihr primäres Ziel ist es, die Rallye zu beenden. Beide haben sich auch bei Al-Attiyah Ratschläge geholt. "Mikko hat sich sehr gesteigert und ist ein wirklich guter Fahrer", stellt er seinem Teamkollegen ein gutes Zeugnis aus. "Er ist im Grunde der Gegenentwurf zu Sebastien. Bei dem ist die Crew vollkommen neu. Elena und Seb fahren zum ersten Mal, daher wird es schwierig für sie. Ich sagte ihm, dass es ihm sehr helfen würde, wenn er einen guten Beifahrer bekommen würde. Aber er will es mit Elena versuchen."

Auch Rallye-Ikone Sebastien Loeb fährt dieses Jahr mit
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