Die kürzeste Rallye Dakar aller Zeiten ist vorbei. In acht Tagen verbrachte Sieger Nasser Al-Attiyah knapp über 34 Stunden im Wettkampfmodus in der Wüste Perus und war dabei 46 Minuten schneller als der Zweite, Nani Roma.
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Für Nasser Al-Attiyah ist es der dritte Sieg nach 2011 (für Volkswagen) und 2015 (für Mini). Es ist der erste Triumph für Toyota beim Wüsten-Klassiker. Damit sind die Japaner der elfte Hersteller, der bei der Rallye Dakar gewinnen konnte. Rekordhalter bleibt Mitsubishi mit zwölf Siegen.
Al Attiyah
So sieht der Sieger der Rallye Dakar 2019 aus: Nasser Al-Attiyah
Al-Attiyah gehört mit drei Siegen zu den Top-5 der ewigen Dakar-Piloten – neben Stéphane Peterhansel, Ari Vatanen, René Metge und Pierre Lartigue.
2020 könnte dem 48-jährigen Katari eine besondere Aufgabe zuteil werden: Sollte Fernando Alonso wirklich das Abenteuer Dakar aufnehmen, könnte Al-Attiyah der Lehrmeister werden. Schon bei den ersten Offroad-Rallyes 2019 – etwa der Rallye Seidenstraße.
Al-Attiyah will von einem Rücktritt nichts wissen: „Ich freue mich sehr darüber, dieses Rennen zum dritten Mal gewonnen zu haben und zum ersten Mal für Toyota. Ich bin mir sicher, dass Toyota sehr stolz ist auf diesen Sieg. Ich denke, dieser Sieg bedeutet auch, dass wir weitermachen und im nächsten Jahr unseren Titel verteidigen werden.“
Bester Deutscher war Timo Gottschalk – Beifahrer von Mini-Pilot Yazeed Al-Rajhi (Siebter). Dirk von Zitzewitz erzielte als Beifahrer von Giniel de Villiers (Toyota) den neunten Platz. Insgesamt kamen nur 56 Autos ins Ziel, keines davon mit einem deutschen Piloten.
Endstand Rallye Dakar 2019
1. Nasser Al-Attiyah (Toyota)
2. Nani Roma (Mini)
3. Sébastien Loeb (Peugeot)
4. Jakub Przygonski (Mini)
5. Cyril Despres (Mini)
6. Martin Prokop (Ford)
7. Yazeed Al-Rajhi (Mini)
8. Boris Garafulic (Mini)
9. Giniel de Villiers (Toyota)
10. Ronan Chabot (Toyota)

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Von

Michael Zeitler