33 Stunden, neun Minuten und zwölf Sekunden dauerte bisher die Hatz durch die Wüste Perus für den Gesamtführenden Nasser Al-Attiyah. Er war damit 51 Minuten und 27 Sekunden schneller als sein erster Verfolger Nani Roma (X-Raid Mini). Mit anderen Worten: Auf der heutigen letzten Etappe der Rallye Dakar ist dem Katari der Sieg kaum mehr zu nehmen.
Al-Attiyah würde Geschichte schreiben: Nach seinem Sieg 2011 mit Volkswagen und 2015 mit Mini würde er 2019 mit Toyota gewinnen – noch nie siegte Toyota beim Wüsten-Klassiker.
Peterhansel
Das Aus für Stéphane Peterhansel
Was macht den 48-Jährigen so gut? Timo Gottschalk, der 2011 als Beifahrer und Navigator von Al-Attiyah die Dakar gewann, weiß: „Er kommt aus Dakar und ist in den Wüsten zuhause. Sein Geheimnis ist, mit wie viel Einsatz und Risiko er über die Dünen brettert.“
Wie Al-Attiyah das direkte Duell gewann: Hier klicken
2019 setzte er sich im direkten Duell auch gegen den Wüsten-Fuchs Stéphane Peterhansel (13 Dakar-Siege, sieben mit dem Auto) durch. Der muss erstmals seit 2009 sogar vorzeitig die Segel streichen: Sein Beifahrer David Castero hat sich gestern bei einem Ritt über ein Schlagloch am Rücken verletzt. Doch Peterhansel hat nicht genug: 2020 will er wieder angreifen, dann mit seiner Frau Andrea als Beifahrerin. Wahrscheinlich wieder für Mini.

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Rallye Dakar: Unfälle

 
 

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Michael Zeitler