Es war das vielleicht härteste Rennen für Fernando Alonso. Gestern schloss er die Rallye Marokko und damit sein erstes Event im Cross-Country-Weltcup ab – auf Platz 27.
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„Das ist ein echtes Abenteuer. Du bist viele Tage in der Wüste, musst selbst Hand anlegen und mithelfen, das Auto zu reparieren. Vom Komfortlevel der Formel 1 sind wir meilenweit entfernt“, erklärte der zweimalige Formel-1-Weltmeister.
Vor der Rallye stellte er zudem klar: „Nach der Rallye werde ich genauer wissen, ob ich die Dakar fahren will.“
Alonso
Fernando Alonso legte eine ordentliche Rallye Marokko hin
Alonso schlug sich achtbar. Auf der gestrigen letzten Etappe fuhr er die achtbeste Zeit mit seinem über 300 PS starken Toyota Hilux. Am Montag schied er aufgrund eines Aufhängungsschadens vorzeitig aus: Er war über einen Graben geräubert, der im Notebook nicht eingezeichnet war.
Die Rallye Marokko gilt als Gradmesser für die berühmte Wüstenrallye Dakar, die im Januar in Saudi-Arabien ausgefahren wird. Die Topstars der Szene waren daher in Marokko mit von der Partie.
Es gewann der Südafrikaner Giniel de Villiers im Toyota vor Carlos Sainz (Mini) und Jakub Pryzgonski (Mini). Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel (Mini) fuhr mit seiner Frau Andrea als Beifahrerin auf Rang vier. Nasser Al-Attiyah (Toyota) führte die Rallye lange Zeit an – bis zu einem Defekt am Dienstag.

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Rallye Dakar
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Rallye Dakar: Unfälle

Von

Michael Zeitler