Schuld sind sie bei BMW. Als die Bayern 2001 den Mini an den Start rollten, kam nicht einfach nur ein neuer Kleinwagen auf den Markt – sondern ein Wunschkonzert auf Rädern. Noch nie gab es eine derartige Auswahl an Farben, Rädern, Klebefolien für die Karosserie und netten Ausstattungsdetails. Und obwohl sich die Extras schnell auf mehrere Tausend Euro summierten – die Kunden haben zugegriffen. Und BMW kräftig kassiert.

Die Auswahl beim Twingo-Kauf ist groß

Renault Twingo
Welchen hätten Sie denn gern? Der Twingo lockt mit vielen Farben, Ausstattungspaketen und drei Motoren.
Bild: Werk
Kein Wunder also, dass sich alle anderen Hersteller mittlerweile ein Beispiel an Mini nehmen. Mit dem neuen Renault Twingo rollt nun ein weiterer bunter Hund auf unseren Straßen. Beispiel gefällig? So gibt es für den kleinen Franzosen jeweils zwei verschiedene Innen- und Außenlook-Pakete, dazu diverse "Stripings" genannte Streifen für die Karosserie. Dazu sieben verschiedene Lackierungen, drei Ausstattungslinien und neun Pakete, in denen Extras zusammengefasst werden. Gar nicht so leicht, da die Übersicht zu behalten. Welchen Twingo nehm ich bloß? Keine Angst, wir von AUTO BILD haben uns in die Tiefen der Aufpreisliste begeben, haben uns Extras angeschaut, Motoren getestet – um am Ende ein Urteil darüber abgeben zu können, was sich wirklich lohnt. So viel sei schon jetzt verraten: Es muss gar nicht teuer sein, einen vernünftig ausgestatteten Twingo zu fahren.
In der Bildergalerie führen wir Sie durch die bunte Welt des Twingo, geben Tipps zu Extras und empfehlen die beste Antriebsquelle. 

Fazit

von

Stefan Voswinkel
Bunte Farben, witzige Streifen, Touchscreen oder 90 PS – brauche ich alles nicht. Ein Kleinwagen darf für mich gerne pragmatisch sein. Und so reicht mir der kleine Motor mit 71 PS und Start-Stopp. Der Twingo ist bereits ab Werk gut ausgestattet, einzig eine Klimaanlage würde ich mir wegen des Wiederverkaufs gönnen.