Die ärgsten Existenzsorgen sind fürs Erste vom Tisch. Unter den Fittichen von Sportwagenbauer Spyker konzentriert sich Saab wieder auf das Wesentliche: Autos bauen. Und so präsentieren die Schweden auf dem Genfer Salon 2011 den lange erwarteten 9-5 SportCombi. Die Resonanz auf die in der Vorkrisen-Ära entwickelten Limousine war gut. Gleiches erwartet man sich nun natürlich auch von der Lastesel-Variante. Eine "markante Alternative im Segment der Premium-Kombis" soll er sein. Logisch, ein Saab hat schließlich auch irgendwie anders zu sein. Trotz der Opel-Technik unterm Blech scheint der 9-5 SportCombi diesem Anspruch gerecht zu werden. Die weit hinausgezogene, abfallende Dachlinie mündet in einem steil abfallenden Heck. Typisch Saab: die "Wrap-around"-Fensterverglasung im hinteren Bereich.

Vorschau: Genfer Salon 2011

Für die anfallenden Transport-Arbeiten rüstet sich der Saab mit einem mehrfach klappbaren Gepäckraumboden, einer u-förmigen Schiene für flexible Raumaufteilung sowie einem Staufach unter dem Boden, das sich auch als wasserdichter Transportraum nutzen lässt. Die Rücksitzlehne lässt sich im Verhältnis 60/40 nahezu komplett eben umklappen. Bei umgeklappter Rückenlehne stehen knapp zwei Meter Laderaum zur Verfügung. 1600 Liter schleppt der 9-5 SportCombi laut Saab dann weg. Bei aufrechter Rücksitzlehne sollen es 527 Liter sein. Optional gibt es für den Schweden eine elektrische, im Öffnungswinkel programmierbare Heckklappe.

Fahrbericht: So fährt sich der neue Saab 9-5

Das Motorenprogramm übernimmt der Kombi von der Limousine. Auf Wunsch hat er ergänzend das XWD-Allradantriebssystem an Bord. Weitere Annehmlichkeiten sind ein adaptives Fahrwerkssystem, ein adaptiver Tempomat, adaptive Bi-Xenon SmartBeam-Scheinwerfer, Keyless Entry, ein Dreizonen-Klimasystem sowie ein Head-up-Display. Ab April 2011 kann der 9-5 Sportkombi bestellt werden. Der Beginn der Auslieferung ist für September geplant. Die Preise dürften bei rund 35.000 Euro beginnen.

Von

Stephanie Kriebel