Nachdem die zweite Generation des Nissan Leaf bereits Ende November 2012 in Japan gezeigt wurde, präsentiert sich das Elektroauto jetzt auch auf der Detroit Auto Show 2013. Wichtigste Änderung gegenüber dem aktuellen Modell, das die Verkaufserwartungen weder in den USA noch in Deutschland (weniger als 500 Neuzulassungen 2012) erfüllte: ein günstigerer Einstiegspreis und eine vergrößerte Reichweite – vor allem im Winter. Eine Basisversion, u. a. mit Stahlfelgen, Stoffsitzen und ohne Navigationssystem könnte in den USA rund 20 Prozent unter dem derzeitigen Preis von 35.000 Dollar liegen.
Noch ist dieses Leaf S genannte Modell zwar nur für Japan angekündigt, doch in den USA muss Nissan etwas tun: Statt der angepeilten 20.000 Autos im Jahr 2012 wurden bis Ende Oktober nur 6791 Leaf verkauft. Eine neues, effizienteres Heizungssystem soll die Reichweite im Winter um 30 bis 40 Kilometer verlängern.
Nissan Leaf 2013
Der Nissan Leaf S als neue Basisversion mit Stahlfelgen und ohne Navi soll den Einstiegspreis des Stromers senken.
Bild: Werk
Wenn Nissans neuer Leaf im April auch nach Deutschland kommt, soll er nur ein wenig günstiger werden (derzeit 36.990 Euro) und über eine leicht verlängerte Reichweite (derzeit bis zu 160 Kilometer) verfügen. Der neue 6,6-kW-Schnelllader, mit dem die japanische Version ausgestattet ist und die statt derzeit rund 16 Kilometer Reichweite pro Ladestunde dann etwa das Doppelte leistet, ist bei uns allerdings nicht zugelassen. Die Ladezeit, derzeit bei rund acht Stunden, dürfte sich also leider nicht verringern.