Schriebers Stromkasten, Teil 106
Toyota prüft Übernahme von Tesla Motors

Auf der LA Auto Show wurde spekuliert, dass Toyota Tesla als Marke für E-Autos einsetzen könnte. Außerdem im Stromkasten: Daimler setzt weiterhin auf die Brennstoffzelle und Ford bringt den Focus Electric 2011.
Toyota könnte bereits 2011 Mehrheitseigner der US-amerikanischen Start-up-Firma Tesla Motors werden. Am Rande der Automesse in Los Angeles wurde darüber spekuliert, dass der größte Autobauer der Welt Tesla als Marke für E-Autos einsetzen könnte. Die Japaner würden eine Übernahme prüfen, so ein Branchenexperte auf der Auto Show. In LA wurde das erste Gemeinschaftsprojekt, der RAV4 EV, vorgestellt, für den Tesla Antrieb und Akkus beisteuert. Weitere Kooperationsmodelle sind in Planung. Tesla, die bislang rund 1300 ihrer E-Roadster verkauft haben, entwickelt derzeit das erste komplett eigene Modell, die Siebensitzer-Limousine Model S, die Ende 2012 kommen soll. Zuletzt wurde von einem Liquiditätsengpass bei Tesla berichtet. Toyota ist bereits mit 50 Millionen Dollar an Tesla Motors beteiligt. Außerdem haben die Japaner der US-Schmiede ein Werk in Kalifornien zum Vorzugspreis verkauft. Auch Daimler ist mit fünf Prozent an Tesla beteiligt, die Amerikaner liefern die Akkus für Smart ed und A-Klasse E-Cell. Allerdings wird davon ausgegangen, dass sich Daimler mittelfristig vom Tesla-Know-how unabhängig macht.
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