Schriebers Stromkasten, Teil 214
Sparen mit Model S und Mia

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Der Tesla Model S ist in Deutschland angekommen – mit einem stolzen Preis. Ein echter Liebhaber bekam den Luxus-Stromer allerdings günstiger. Günstiger für alle wird der Elektro-Microvan von Mia.
Markentreue zahlt sich auch bei einem jungen Unternehmen aus: Robert Häring (57), der erste Besitzer eines Tesla Model S in Deutschland, hat für seine Elektro-Limousine fast 20.000 Euro weniger bezahlt, als in der Preisliste steht. Seine Sonderedition mit Vollausstattung kostet regulär mehr als 100.000 Euro. Häring erhielt als Besitzer eines Tesla Roadster zunächst rund 12.000 Euro Sonderrabatt vom Hersteller. Dazu kam ein Frühbucherrabatt, weil der Unternehmer bereits vor drei Jahren 30.000 Euro angezahlt hatte.
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Der Besitzer eines Solarbetriebs ist echter E-Auto-Fan. Das Model S ersetzt nun sein norwegisches E-Mobil Think City und einen VW Polo. Geladen wird der 85-kWh-Akku ausschließlich mit Ökostrom. Das Dach des Hauses von Robert Häring ist eine Fotovoltaikanlage, im Garten stehen zusätzlich vier Windräder. "Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, dass mein Elektroauto aufgrund des deutschen Strommixes keine bessere CO2-Bilanz haben als Modelle mit Verbrennungsmotor", sagt Häring. Das Model S wurde von der US-Sicherheitsbehörde NHTSA beim Crashtest mit allen fünf möglichen Sternen ausgezeichnet. Die Messergebnisse waren teilweise besser als die Sollwerte.
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Neuer Besitzer, neuer Preis: Mia macht den Microvan gleich um 5000 Euro günstiger.
Bild: Christian Bittmann
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