Schriebers Stromkasten, Teil 220
Geht Fisker nach Hongkong?

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Beim Bieten um den insolventen Hybrid-Hersteller Fisker sind die deutschen Interessenten offenbar leer ausgegangen. Inoffiziellen Meldungen zufolge bekam eine Investorengruppe aus Hongkong den Zuschlag.
Bild: Werk
Das Rennen um den zahlungsunfähigen US-Hersteller Fisker Automotive hat offenbar eine Investorengruppe um den Geschäftsmann Richard Li aus Hongkong gewonnen. Nach inoffiziellen Meldungen hat Li das höchste Gebot für den Hersteller der Plug-in-Limousine Karma abgegeben. Genaue Zahlen wurden nicht genannt. Das US-Energieministerium hatte eine Auktion für das ausstehende staatliche Fisker-Darlehen in Höhe von 168 Millionen Dollar veranstaltet. Auch eine deutsche Investorengruppe um den Hamburger Anwalt Ingo Voigt hatte mitgeboten, scheint aber ebenso nicht zum Zuge zu kommen wie der US-Automanager Bob Lutz.
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Voigt selbst möchte die Entscheidung noch nicht kommentieren: "Die Verhandlungen um die Restrukturierung von Fisker sind noch in vollem Gange." Richard Li ist für Ingo Voigt, selbst Karma-Besitzer, kein Unbekannter. Li saß bereits vor der Insolvenz im Fisker-Aufsichtsrat. Voigt will Fisker zur deutschen Marke machen und Karma in den USA bauen.
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