Die Ibiza-Familie wächst: Als drittes Seat Ibiza-Modell nach dem Dreitürer Sport und dem Fünftürer teilt sich der ST genannte Kombi die Nase mit der Limousine im sogenannten "Arrow Design", auch die Sicken an der Seite bleiben erhalten. Dann aber kommt das Kombi-Ende: Das Dach ist weit nach hinten gespannt, das Heck erhält durch die zweigeteilten Leuchten einen neuen Ausdruck. Und jetzt steht auch fest, was der Ibiza ST kostet: Bei 12.290 Euro geht es los, dafür gibt es den Basis ST mit dem 1,2-Liter Dreizylinder und bescheidenen 60 PS. Der Kunde kann aber auch 19.750 Euro für den 1,6-Liter-TDI mit 105 PS ausgeben.

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Seat Ibiza ST
Mit 4,23 Meter Länge übertrifft der Ibiza ST die Limousine um immerhin 18 Zentimeter. So passen mindestens 430 Liter in den Kofferraum, durch Klappen der geteilten Rücksitze lässt sich das Ladevolumen auf maximal 1164 Liter erweitern. Die Motoren liefert wie üblich VW zu, zum Start im Frühsommer sind drei Benziner und drei TDI-Aggregate mit Common-Rail-Einspritzung verfügbar, die zwischen 70 und 105 PS leisten. Die günstigste 60 PS-Basis liefert Seat erst etwas später. Im Angebot sind auch die beiden sparsamen 1,2-Liter TSI und -TDI aus dem Polo, teilweise können die Motoren mit einem Doppelkupplungs-Getriebe kombiniert werden. Wie üblich bei Seat wird es auch den ST in den drei Linien Reference, Style und Sport geben. Auf Wunsch liefert Seat Extras wie Bi-Xenon-Scheinwerfern mit AFS (Adaptives Scheinwerfer System). Eine Dachreling ist ab der Ausstattungslinie Reference Serie, ab der Linie Style ist sie verchromt. Vier Airbags und ESP sind Serie. Erst ab der Ausstattungslinie Style ist die Rücksitzbank im Verhältnis 60:40 geteilt, die maximale Zuladung beträgt üppige 515 Kilogramm.

Von

Stephan Bähnisch