Das kostet der Leon Cupra
Laut Seat hat der Leon Cupra 280 die Nordschleife 7:58.4 Minuten umrundet – und damit einen neuen Rekord aufgestellt.
Seat stellt auf dem Autosalon Genf 2014 das neue Topmodell des Leon vor und verkündet gleichzeitig eine neue Rekordzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings. Ein laut Seat "völlig serienmäßiger" Leon Cupra 280 (280 PS) habe die Nordschleife in 7:58.4 Minuten geschafft und den bisherigen Spitzenwert für Serienfahrzeuge mit Frontantrieb um rund zehn Sekunden getoppt. Der Leon Cupra startet am 8. März 2014 als Dreitürer SC und als Fünftürer – sowie in zwei Leistungsstufen mit 265 oder 280 PS. Für flotten Vortrieb ohne zu heftigen Reifenverschleiß ist eine Vorderachs-Differenzialsperre verbaut, für reichlich Fahrspaß sollen die adaptive Fahrwerksregelung DCC, die Progressivlenkung und das "Cupra Drive Profile" sorgen. Das passt die Charakteristik des Leon in drei Modi an die individuellen Vorlieben des Fahrers an.
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Video: Seat Leon Cupra (2014)

So fährt der neue Leon Cupra

Zur üppigen Serienausstattung gehören unter anderem Voll-LED-Scheinwerfer, Sportsitze in Alcantara, ein Sportlenkrad oder das Media System Plus mit einem 5,8 Zoll großen, farbigen Touchscreen. Die Preise beginnen bei 30.810 Euro für den dreitürigen Handschalter mit 265 PS, die Top-Version mit fünf Türen, Sechsgang-DSG und 280 PS kostet 34.310 Euro.
Den 2,0-Liter-TSI kennen wir aus diversen VW- und Audi-Sportmodellen: Im Cupra 280 mit dem optionalen DSG-Getriebe katapultiert er den Spanier aus dem Stand in 5,7 Sekunden auf Tempo 100, beim Handschaltgetriebe sind es 5,8 Sekunden. Das maximale Drehmoment von 350 Newtonmeter liegt über den weiten Bereich von 1750 bis 5300/min an. Mit 265 PS ist der Cupra einen Wimpernschlag langsamer: Hier liegt die Beschleunigungszeit bei 5,8 Sekunden mit DSG und 5,9 Sekunden mit Schaltgetriebe.Der Normverbrauch liegt laut Seat zwischen 6,4 und 6,7 Litern. Zum Effizienzpaket des  Cupra zählen zudem unter anderem ein Start-Stopp-System und eine Bremsenergie-Rückgewinnung. Das Fahrdynamiksystem ESC wurde für den Cupra weiterentwickelt uns lässt sich etwa auf der Rennstrecke sogar zweistufig abschalten. Die Bremsanlage ist besonders kräftig ausgelegt, für optimalen Grip sorgen 18- oder 19-Zoll-Räder.

Von

Stephan Bähnisch